DARPA-Projekt soll Passwörter komplett überflüssig machen
Die immer häufigeren und größeren Lecks, bei denen die Login-Daten von Tausenden bis Millionen Nutzern an die Öffentlichkeit geraten, sorgen inzwischen für ein ernsthaftes Interesse an alternativen Authentifizierungs-Mechanismen. Finden soll solche ein neues Projekt der DARPA.
Die Forschungseinrichtung des US-Militärs will dabei verschiedene neue biometrische Verfahren voranbringen. Dabei hat man allerdings gänzlich andere Dinge im Sinn, als sie derzeit in diesem Bereich bekannt sind. Denn aktuelle Methoden, wie beispielsweise der Abgleich von Fingerabdrücken oder die Sprachanalyse sind bekanntermaßen recht unsicher und leicht zu fälschen.
Neuere Forschungsprojekte konzentrieren sich daher auf biometrische Merkmale, die weniger leicht zu imitieren oder zu kopieren sind. Hier geht es beispielsweise um die Analyse von Signalen des Gehirns, die Art von Bewegungen und Eigenheiten der Atmung einer Person.
Wie üblich betreibt die DARPA die fraglichen Forschungsprojekte nicht selbst. Statt dessen sucht die Agentur nach vielversprechenden Arbeiten von Forscher-Teams an Universitäten und Insituten und lässt diesen eine gezielte Förderung zukommen.
Bei der DARPA achtet man dabei auch darauf, dass die so entwickelten Technologien nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind, weil sie etwa komplizierte neue Sensoriken voraussetzen. Im Idealfall soll statt dessen das bereits recht umfangreiche Sensor-Set in modernen Smartphones genügen, um gänzlich neue Verfahren zu ermöglichen. So könnten mit Bewegungssensoren beispielsweise charakteristische minimale Handbewegungen eines Smartphone-Nutzers erfasst werden.
Neuere Forschungsprojekte konzentrieren sich daher auf biometrische Merkmale, die weniger leicht zu imitieren oder zu kopieren sind. Hier geht es beispielsweise um die Analyse von Signalen des Gehirns, die Art von Bewegungen und Eigenheiten der Atmung einer Person.
Wie üblich betreibt die DARPA die fraglichen Forschungsprojekte nicht selbst. Statt dessen sucht die Agentur nach vielversprechenden Arbeiten von Forscher-Teams an Universitäten und Insituten und lässt diesen eine gezielte Förderung zukommen.
Authentifizierung als Prozess
Zu den ausgewählten Projekten, die auf diese Weise vorangetrieben werden sollen, gehören sowohl Authentifizierungs-Systeme für stationäre als auch mobile Endgeräte. In einigen Fällen geht es auch nicht nur um ein einmaliges Login. Statt dessen soll die jeweilige Berechtigung eher als Prozess betrachtet werden. So wird der Zugang zu bestimmten Daten oder Funktionen beispielsweise exakt so lange gewährt, wie sich ein Mobilgerät in der Hand einer bestimmten Person befindet. Gibt diese das System weiter oder legt es ab, wird der Zugriff ganz oder auch nur in Teilen blockiert.Bei der DARPA achtet man dabei auch darauf, dass die so entwickelten Technologien nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind, weil sie etwa komplizierte neue Sensoriken voraussetzen. Im Idealfall soll statt dessen das bereits recht umfangreiche Sensor-Set in modernen Smartphones genügen, um gänzlich neue Verfahren zu ermöglichen. So könnten mit Bewegungssensoren beispielsweise charakteristische minimale Handbewegungen eines Smartphone-Nutzers erfasst werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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