Nach Amtsantritt von Trump:
BMW investiert verstärkt in Verbrenner
BMW will nach dem Amtsantritt von Donald Trump als US-Präsident wieder verstärkt in Verbrennungsmotoren und Hybrid-Technologie investieren. Man müsse sich auf eine "Achterbahnfahrt" einstellen, was die Entwicklung des Marktes für Elektroautos in den USA angeht, hieß es.
Angesichts dessen investiere man jetzt wieder in Verbrennermotoren und moderne Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, während man aber gleichzeitig auch weiterhin Elektroautos einführe, so der BMW-Manager. Tatsächlich habe BMW diese Herangehensweise schon vor vielen Konkurrenten gehabt.
Goller sieht BMW deshalb gut für die kommenden Jahre gerüstet, gerade was den US-Markt angeht. Man sei optimistisch, was die Verkäufe von Verbrenner- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen in den USA angeht, auch wenn die Nachfrage für Elektroautos in den USA aufgrund der geänderten politischen Situation in den nächsten paar Jahren nachlässt, heißt es.
BMW verkaufte im Jahr 2024 insgesamt rund 427.000 Elektroautos, was etwa 17 Prozent der Gesamtverkäufe entspricht. Rechnet man die Verkäufe von Hybrid-Modellen hinzu, lag der Anteil der Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb bei etwa 24 Prozent. Analysten sehen den deutschen Autokonzern auch mit Blick auf die neuen Strafzölle der Trump-Regierung gut gerüstet, da etwa 65 Prozent der von dem Unternehmen in den USA verkauften Fahrzeuge auch in dem Land gebaut werden.
Siehe auch:
Wechsel auf E-Antrieb in den USA eine 'Achterbahnfahrt'
Im Gespräch mit der Financial Times (via Ars Technica), hat Jochen Goller, der als Vorstandsmitglied von BMW unter anderem für den Kundenservice, Marke und Vertrieb zuständig ist, erklärt, dass die Entwicklung hin zu Elektroautos keineswegs eine Einbahnstraße sei. Wer dies glaube, sei naiv, so Goller. Stattdessen "wird es eine Achterbahnfahrt geben", sagte er.Angesichts dessen investiere man jetzt wieder in Verbrennermotoren und moderne Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, während man aber gleichzeitig auch weiterhin Elektroautos einführe, so der BMW-Manager. Tatsächlich habe BMW diese Herangehensweise schon vor vielen Konkurrenten gehabt.
Rückgang der EV-Verkäufe erwartet
Man habe erwartet, dass die Kunden nicht wegen des Antriebs ihrer Autos "diskriminiert werden wollen" und deshalb einen Weg eingeschlagen, den auch andere Hersteller wählen würden. Gemeint ist damit, dass BMW viele seiner Fahrzeuge sowohl als Plug-In- oder reines Hybrid-Fahrzeug, als Verbrenner oder reines Elektroauto anbietet, wobei sie äußerlich praktisch identisch sind.Goller sieht BMW deshalb gut für die kommenden Jahre gerüstet, gerade was den US-Markt angeht. Man sei optimistisch, was die Verkäufe von Verbrenner- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen in den USA angeht, auch wenn die Nachfrage für Elektroautos in den USA aufgrund der geänderten politischen Situation in den nächsten paar Jahren nachlässt, heißt es.
BMW verkaufte im Jahr 2024 insgesamt rund 427.000 Elektroautos, was etwa 17 Prozent der Gesamtverkäufe entspricht. Rechnet man die Verkäufe von Hybrid-Modellen hinzu, lag der Anteil der Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb bei etwa 24 Prozent. Analysten sehen den deutschen Autokonzern auch mit Blick auf die neuen Strafzölle der Trump-Regierung gut gerüstet, da etwa 65 Prozent der von dem Unternehmen in den USA verkauften Fahrzeuge auch in dem Land gebaut werden.
Zusammenfassung
- BMW investiert nach Trumps Amtsantritt verstärkt in Verbrenner
- Jochen Goller: Entwicklung zu E-Autos ist keine Einbahnstraße
- BMW setzt auf Vielfalt: Verbrenner, Hybrid und Elektroautos
- Unternehmen erwartet 'Achterbahnfahrt' auf dem US-Markt
- 2024: 17 Prozent der BMW-Verkäufe waren reine Elektrofahrzeuge
- BMW sieht sich gut gerüstet für neue Strafzölle der Trump-Regierung
- 65 Prozent der in den USA verkauften BMWs werden dort produziert
Siehe auch:
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