Teslas brennen Computer durch:
Kunden melden Ausfälle bei Neuwagen
Bei aktuell verkauften Elektroautos des Herstellers Tesla kann es offenbar zu einem Kurzschluss in einem der zahlreich verbauten Computersysteme an Bord des Fahrzeugs kommen. Konkret betrifft das Problem den für das Self-Driving-System verwendeten Rechner.
Nach Angaben von Electrek kommt es offenbar zu einem Kurzschluss im Self-Driving-Computer mit der Bezeichnung HW4, der intern in seiner jüngsten Version auch als AI4.1 bekannt sein soll. Die Gründe für den Kurzschluss werden derzeit noch untersucht, als eine der Möglichkeiten steht jedoch im Raum, dass es bei der Kalibrierung der an den Rechner angeschlossenen Kamerasysteme durch die Niedrigspannungsbatterie zu einem Kurzschluss kommt.
Das Problem kann offenbar bereits kurz nach dem Erwerb der Fahrzeuge durch die Kunden auftreten. Manche Betroffene melden, dass ihre Computer bereits innerhalb der ersten zig bzw. hundert Kilometer ausfallen. Weil an dem System auch diverse andere Funktionen der Teslas hängen, fallen auch diese gleichzeitig aus. Dies betrifft angeblich unter anderem die aktiven Sicherheitsfunktionen, Kameras, Navigation, Reichweitenschätzungen und sogar das GPS.
Intern würde derzeit vor allem ein Austausch der betroffenen Hardware diskutiert, heißt es. Als Zwischenlösung soll auch ein Over-the-Air-Update im Raum stehen, mit dem man zumindest den Zeitraum überbrücken will, bis der Austausch der fehleranfälligen Computer erfolgen kann. Weil der Kundendienst von der Menge der Anfragen überwältigt wird, müssten die Tesla-Fahrer sich in vielen Fällen bis zum Jahr 2025 gedulden, um ihr Auto in die Werkstatt des Herstellers zu bringen.
Dass die massiven Probleme mit den defekten Self-Driving-Computer der jüngsten Tesla-Modelle gerade jetzt aufkommen, ist für Firmenchef Musk sicher keine gute Nachricht. Derzeit versucht Tesla nämlich unter Hochdruck, noch eine möglichst hohe Zahl von Neuwagen an seine Kunden auszuliefern, um einen erstmals seit zehn Jahren möglichen Rückgang der pro Quartal ausgelieferten Fahrzeuge zu vermeiden, der sich negativ auf die Aktienkurse der Firma auswirken könnte.
Siehe auch:
Computer erleidet Kurzschluss bei Kamera-Kalibrierung
Laut einer Recherche des Magazins Electrek hat man in den letzten Wochen einige Berichte von Käufern neuer Tesla-Modelle erhalten, bei denen es angeblich zum Ausfall eines Computers an Bord ihrer vollkommen neu erworbenen Wagen gekommen ist. Interne Quellen sollen die Problematik bestätigen und berichten auch, dass Teslas Service-Team vollkommen überfordert ist und die Vorfälle herunterspielen soll.Nach Angaben von Electrek kommt es offenbar zu einem Kurzschluss im Self-Driving-Computer mit der Bezeichnung HW4, der intern in seiner jüngsten Version auch als AI4.1 bekannt sein soll. Die Gründe für den Kurzschluss werden derzeit noch untersucht, als eine der Möglichkeiten steht jedoch im Raum, dass es bei der Kalibrierung der an den Rechner angeschlossenen Kamerasysteme durch die Niedrigspannungsbatterie zu einem Kurzschluss kommt.
Das Problem kann offenbar bereits kurz nach dem Erwerb der Fahrzeuge durch die Kunden auftreten. Manche Betroffene melden, dass ihre Computer bereits innerhalb der ersten zig bzw. hundert Kilometer ausfallen. Weil an dem System auch diverse andere Funktionen der Teslas hängen, fallen auch diese gleichzeitig aus. Dies betrifft angeblich unter anderem die aktiven Sicherheitsfunktionen, Kameras, Navigation, Reichweitenschätzungen und sogar das GPS.
Kundendienst überfordert, Austausch nötig
Tesla-nahe Quellen berichten gegenüber den Kollegen, dass offenbar zahlreiche Fahrzeuge von dem Problem betroffen sind, die in den letzten Monaten mit dem neuen Computer ausgestattet wurden. Aktuell erhalte Tesla eine hohe Zahl von Beschwerden wegen der Computerausfälle, hat sich aber zu dem Thema bisher nicht geäußert. Die Service-Mitarbeiter seien aber aufgefordert worden, das Problem und die dadurch entstehenden Sicherheitsbedenken der Kunden herunterzuspielen.Intern würde derzeit vor allem ein Austausch der betroffenen Hardware diskutiert, heißt es. Als Zwischenlösung soll auch ein Over-the-Air-Update im Raum stehen, mit dem man zumindest den Zeitraum überbrücken will, bis der Austausch der fehleranfälligen Computer erfolgen kann. Weil der Kundendienst von der Menge der Anfragen überwältigt wird, müssten die Tesla-Fahrer sich in vielen Fällen bis zum Jahr 2025 gedulden, um ihr Auto in die Werkstatt des Herstellers zu bringen.
Dass die massiven Probleme mit den defekten Self-Driving-Computer der jüngsten Tesla-Modelle gerade jetzt aufkommen, ist für Firmenchef Musk sicher keine gute Nachricht. Derzeit versucht Tesla nämlich unter Hochdruck, noch eine möglichst hohe Zahl von Neuwagen an seine Kunden auszuliefern, um einen erstmals seit zehn Jahren möglichen Rückgang der pro Quartal ausgelieferten Fahrzeuge zu vermeiden, der sich negativ auf die Aktienkurse der Firma auswirken könnte.
Zusammenfassung
- Teslas Self-Driving-Computer HW4 (AI4.1) erleidet Kurzschlüsse
- Probleme treten bei Neuwagen oft innerhalb der ersten 100 Kilometer auf
- Ausfälle betreffen Sicherheitsfunktionen, Kameras und Navigation
- Tesla-Service ist überfordert und soll Probleme herunterspielen
- Austausch der Hardware oder Over-The-Air-Update als mögliche Lösungen
- Kunden müssen teilweise bis 2025 auf Werkstatttermine warten
- Timing ungünstig: Tesla will Rückgang der Auslieferungszahlen vermeiden
Siehe auch:
- Tesla Model Q: E-Auto für 25.000 Euro wirklich für 2025 geplant?
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Thema:
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