US-Telkos bekommen China-Hacker nicht aus ihren Netzen raus
Telekommunikationskonzerne tun sich auch nach Monaten noch schwer, ihre Netze von Eindringlingen aus China zu säubern. Laut hochrangigen Beamten haben chinesische Hackergruppen weiterhin Zugriff auf kritische Infrastrukturen.
Besonders betroffen sei der Großraum Washington, D.C., wo die Angreifer sowohl allgemeine Kommunikationsmuster ausspähen als auch gezielt Einzelpersonen überwachen. Dabei sollen sie Textnachrichten abgefangen und Telefonate mitgehört haben. Am Dienstag veröffentlichten FBI und CISA Richtlinien, um Telekommunikationsanbieter gegen staatlich geförderte Cyberangriffe aus China zu stärken. Die Empfehlungen umfassen grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie:
Die Behörden betonten, dass die Angriffe nicht durch hoch entwickelte Methoden durchgeführt wurden. Stattdessen nutzt Salt Typhoon bekannte Schwachstellen in der bestehenden Infrastruktur aus, wie ein CISA-Beamter erklärte.
Die Entfernung der Hacker aus den Netzwerken wird laut den Behörden noch Zeit in Anspruch nehmen. Unternehmen, die bereits frühzeitig mit den Ermittlungsbehörden zusammengearbeitet haben, seien am weitesten fortgeschritten. Dennoch bleibt die vollständige Beseitigung der Bedrohung ein eher langfristiges Ziel.
In der Zwischenzeit raten die Behörden Regierungsmitarbeitern, verschlüsselte Dienste für Anrufe und Nachrichten zu verwenden, um die Risiken zu minimieren. Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen die anhaltende Herausforderung, die Cybersicherheitslücken in kritischen Infrastrukturen zu schließen.
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Ausmaß weiter unklar
Die Gruppe, bekannt als Salt Typhoon, stellt nach wie vor eine erhebliche Bedrohung dar, wie US-Behörden am Dienstag laut eines Berichtes des Magazins Axios bestätigten. Trotz monatelanger Untersuchungen sind die genauen Ausmaße der Angriffe weiterhin unklar. Laut dem FBI und der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) haben die Hacker Zugang zu sensiblen Kommunikationsdaten.Besonders betroffen sei der Großraum Washington, D.C., wo die Angreifer sowohl allgemeine Kommunikationsmuster ausspähen als auch gezielt Einzelpersonen überwachen. Dabei sollen sie Textnachrichten abgefangen und Telefonate mitgehört haben. Am Dienstag veröffentlichten FBI und CISA Richtlinien, um Telekommunikationsanbieter gegen staatlich geförderte Cyberangriffe aus China zu stärken. Die Empfehlungen umfassen grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie:
- Das Führen von Aktivitätsprotokollen in Netzwerken.
- Eine Bestandsaufnahme aller eingesetzten Geräte.
- Die Änderung von Standardpasswörtern auf der Hardware.
Die Behörden betonten, dass die Angriffe nicht durch hoch entwickelte Methoden durchgeführt wurden. Stattdessen nutzt Salt Typhoon bekannte Schwachstellen in der bestehenden Infrastruktur aus, wie ein CISA-Beamter erklärte.
Es dauert noch
Zu den angeblich angegriffenen Personen zählen hochrangige politische Akteure wie Donald Trump und Kamala Harris sowie ihre engsten Vertrauten. Das Magazin Politico berichtete, dass bis zu 80 Telekommunikations- und Internetanbieter von den Angriffen betroffen sein könnten. Wie viele Personen insgesamt ausspioniert wurden, bleibt jedoch unklar.Die Entfernung der Hacker aus den Netzwerken wird laut den Behörden noch Zeit in Anspruch nehmen. Unternehmen, die bereits frühzeitig mit den Ermittlungsbehörden zusammengearbeitet haben, seien am weitesten fortgeschritten. Dennoch bleibt die vollständige Beseitigung der Bedrohung ein eher langfristiges Ziel.
In der Zwischenzeit raten die Behörden Regierungsmitarbeitern, verschlüsselte Dienste für Anrufe und Nachrichten zu verwenden, um die Risiken zu minimieren. Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen die anhaltende Herausforderung, die Cybersicherheitslücken in kritischen Infrastrukturen zu schließen.
Zusammenfassung
- Chinesische Hacker haben weiterhin Zugriff auf US-Telekommunikationsnetze
- Hackergruppe Salt Typhoon bedroht kritische Infrastrukturen in den USA
- Überwachung von Kommunikation und Einzelpersonen im Großraum Washington
- FBI und CISA veröffentlichen Sicherheitsrichtlinien für Telekommunikationsanbieter
- Bis zu 80 Telekommunikations- und Internetanbieter könnten betroffen sein
- Die Entfernung der Hacker aus den Netzwerken wird noch längere Zeit in Anspruch nehmen
- Regierungsmitarbeiter sollen verschlüsselte Dienste für Kommunikation nutzen
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