Microsoft lässt chinesische Coder an Pentagon-Systemen arbeiten
Microsoft setzt chinesische Ingenieure für die Wartung sensibler Pentagon-Systeme ein. Die als Aufsicht eingesetzten amerikanischen "Digital Escorts" verfügen oft nicht über ausreichende technische Expertise, um mögliche Manipulationen zu erkennen.
Diese "digitalen Aufpasser" verfügen jedoch häufig nicht über die notwendige technische Expertise, um subtile und für Cyberangriffe eingesetzte bösartige Aktivitäten wie beispielsweise eingebetteten Code zu erkennen. Viele dieser Eskorten sind ehemalige Militärangehörige mit minimaler Programmiererfahrung und verdienen in der Regel kaum mehr als den Mindestlohn.
Wie eine umfassende Recherche von ProPublica aufdeckt (via Born City), entstand das Programm vor einem Jahrzehnt im Rahmen von Microsofts erfolgreichem Angebot für das Cloud-Computing-Geschäft der US-Regierung. Das System wird für die Verwaltung von "hochsensiblen" Informationen eingesetzt, deren "Verlust der Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit schwerwiegende oder katastrophale Auswirkungen" auf Operationen, Vermögenswerte oder Personen haben könnte.
"Wenn ich ein Geheimagent wäre, würde ich das als Weg für extrem wertvollen Zugang betrachten. Darüber müssen wir sehr besorgt sein", warnte Harry Coker gegenüber ProPublica, ehemaliger leitender Mitarbeiter der CIA und NSA. Coker, der auch als nationaler Cyber-Direktor während der Biden-Administration tätig war, fügte hinzu, dass er und seine ehemaligen Geheimdienstkollegen "gerne solchen Zugang gehabt hätten."
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Siehe auch:
Sicherheitslücken im Pentagon-System
Eigentlich stehen chinesische Hacker ganz weit oben auf der Liste der möglichen Bedrohungen für die Cyber-Systeme der US-Regierung, doch ausgerechnet Microsoft beschäftigt in China Ingenieure für die Wartung hochsensibler Computersysteme des US-Verteidigungsministeriums. Das Pentagon verbietet eigentlich den Zugriff ausländischer Staatsbürger auf sensible Daten. Microsoft umgeht diese Beschränkung jedoch, indem amerikanische "Digital Escorts" die Arbeit aus der Ferne überwachen sollen.Diese "digitalen Aufpasser" verfügen jedoch häufig nicht über die notwendige technische Expertise, um subtile und für Cyberangriffe eingesetzte bösartige Aktivitäten wie beispielsweise eingebetteten Code zu erkennen. Viele dieser Eskorten sind ehemalige Militärangehörige mit minimaler Programmiererfahrung und verdienen in der Regel kaum mehr als den Mindestlohn.
Wie eine umfassende Recherche von ProPublica aufdeckt (via Born City), entstand das Programm vor einem Jahrzehnt im Rahmen von Microsofts erfolgreichem Angebot für das Cloud-Computing-Geschäft der US-Regierung. Das System wird für die Verwaltung von "hochsensiblen" Informationen eingesetzt, deren "Verlust der Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit schwerwiegende oder katastrophale Auswirkungen" auf Operationen, Vermögenswerte oder Personen haben könnte.
Mangelnde Kontrolle
Die Escorts fungieren dabei als Vermittler, die Befehle der ausländischen Mitarbeiter in Pentagon-verbundene Systeme kopieren - oft ohne die Funktionen dieser Befehle vollständig zu verstehen. "Wir vertrauen darauf, dass ihre Aktionen nicht böswillig sind, aber wir können es nicht wirklich überprüfen", räumte ein anonym bleibender Insider ein. "Sie geben technisch nicht versierten Personen sehr technische Anweisungen.""Wenn ich ein Geheimagent wäre, würde ich das als Weg für extrem wertvollen Zugang betrachten. Darüber müssen wir sehr besorgt sein", warnte Harry Coker gegenüber ProPublica, ehemaliger leitender Mitarbeiter der CIA und NSA. Coker, der auch als nationaler Cyber-Direktor während der Biden-Administration tätig war, fügte hinzu, dass er und seine ehemaligen Geheimdienstkollegen "gerne solchen Zugang gehabt hätten."
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Zusammenfassung
- Microsoft beschäftigt chinesische Ingenieure zur Wartung sensibler Pentagon-Systeme
- Amerikanische 'Digital Escorts' sollen die Arbeit der chinesischen Ingenieure überwachen
- Die Aufpasser verfügen oft nicht über ausreichende technische Expertise
- Das System verwaltet hochsensible Informationen des US-Verteidigungsministeriums
- Escorts fungieren als Vermittler ohne vollständiges Verständnis der Befehle
- Ehemalige Geheimdienstexperten warnen vor erheblichen Sicherheitsrisiken
- Das Programm entstand vor einem Jahrzehnt bei Microsofts Cloud-Computing-Angebot
Siehe auch:
- China-Hacker gelingt Einbruch in Systeme des US-Finanzministeriums
- Anklage: China-Hacker knackte zehntausende Firewalls
- Hacker aus China hörten Mobilfunk ab: Alte Cisco-Hardware im Visier
- US-Telkos bekommen China-Hacker nicht aus ihren Netzen raus
- Volt Typhoon: China-Hacker nutzen Server-Bug und greifen Provider an
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