Granite Rapids sind da: Intel holt zum Gegenschlag gegen AMD aus
Intel steckt tief in der Krise und muss dabei gleich an mehreren Fronten kämpfen. Nun soll eine Neuvorstellung aber zumindest in einem der lukrativsten Geschäftsbereiche Entlastung bringen und dem Konkurrenten AMD die Initiative aus der Hand nehmen.
Im Gegensatz zu früheren Modellen, bei denen Intel in Bezug auf Kernanzahl, Taktgeschwindigkeit und Speicherbandbreite mehrfach im Nachteil war, stellt Granite Rapids eine signifikante Verbesserung dar. Mit einem großen L3-Cache von bis zu 504 MB und 12 Speicherkanälen unterstützt die Plattform DDR5-Speicher mit Geschwindigkeiten von bis zu 8.800 MT/s und bietet eine Speicherbandbreite von bis zu 844 GB/s.
Diese Fortschritte machen die Prozessoren besonders interessant für High-Performance-Computing (HPC) und KI-Anwendungen, bei denen Granite Rapids im Vergleich zu früheren Xeon-Generationen eine um mehr als 3-fach höhere Leistung verspricht.
Die neuen Granite Rapids-Architekturen beruhen auf den inzwischen zum Standard werdenden Chiplets. Jede Einheit besteht hier nun aus mehreren Rechenkernen und separaten I/O-Dies, was eine bessere Verteilung der Rechen- und Speicherlast ermöglicht. Zudem unterstützt Granite Rapids bis zu 96 PCIe-5.0-Lanes pro Sockel und CXL 2.0, was eine Erweiterung des Serverspeichers ermöglicht.
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Neue Xeons gegen Epyc
Der Halbleiter-Konzern hat am Dienstag die neuen Granite Rapids Xeon-Prozessoren vorgestellt. Diese neue Generation der 6900P-Prozessoren-Familie bietet bis zu 128 Performance-Kerne, 256 Threads und eine maximale Taktfrequenz von 3,9 GHz. Sie sind somit klar dafür gemacht, der außerordentlich erfolgreichen Epyc-Plattform AMDs endlich den Wind aus den Segeln zu nehmen.Im Gegensatz zu früheren Modellen, bei denen Intel in Bezug auf Kernanzahl, Taktgeschwindigkeit und Speicherbandbreite mehrfach im Nachteil war, stellt Granite Rapids eine signifikante Verbesserung dar. Mit einem großen L3-Cache von bis zu 504 MB und 12 Speicherkanälen unterstützt die Plattform DDR5-Speicher mit Geschwindigkeiten von bis zu 8.800 MT/s und bietet eine Speicherbandbreite von bis zu 844 GB/s.
Diese Fortschritte machen die Prozessoren besonders interessant für High-Performance-Computing (HPC) und KI-Anwendungen, bei denen Granite Rapids im Vergleich zu früheren Xeon-Generationen eine um mehr als 3-fach höhere Leistung verspricht.
Chiplets in Action
Die höheren Leistungswerte erkauft sich Intel mit einem Stromverbrauch, der pro Chip um 50 bis 150 Watt höher liegt als bei den Vorgängern. Das Verhältnis der gesamten Leistung zum Stromverbrauch fällt aber trotzdem etwas besser aus. Beim Design von Rechenzentren muss dies aber berücksichtigt werden und es dürfte nur bedingt möglich sein, bestehende Server einfach in größerem Stil aufzurüsten.Die neuen Granite Rapids-Architekturen beruhen auf den inzwischen zum Standard werdenden Chiplets. Jede Einheit besteht hier nun aus mehreren Rechenkernen und separaten I/O-Dies, was eine bessere Verteilung der Rechen- und Speicherlast ermöglicht. Zudem unterstützt Granite Rapids bis zu 96 PCIe-5.0-Lanes pro Sockel und CXL 2.0, was eine Erweiterung des Serverspeichers ermöglicht.
Zusammenfassung
- Intel stellt neue Granite Rapids Xeon-Prozessoren vor
- Bis zu 128 Kerne und 256 Threads bei maximal 3,9 GHz
- Signifikante Verbesserungen gegenüber früheren Modellen
- Unterstützung für DDR5-Speicher mit bis zu 8.800 MT/s
- Ideal für High-Performance-Computing und KI-Anwendungen
- Stromverbrauch pro Chip um 50 bis 150 Watt erhöht
- Neue Architektur basiert auf Chiplets und unterstützt PCIe-5.0-Lanes
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