Intel streicht Cooper Lake-Xeons - 2-CPU-Server sitzen auf alter Technik
Für die Betreiber der am häufigsten eingesetzten Server-Modelle wird es so schnell keine CPU-Upgrades von Intel geben. Wer auf die neuen Cooper Lake-Chips wartet, muss sich in vielen Fällen direkt bis zum Nachfolger gedulden.
Eine Korrektur der Roadmap, die Intel jetzt gegenüber dem Magazin Serve The Home bestätigte. Demnach werden die Cooper Lake-Modelle, die für den Einsatz in Servern mit zwei Prozessoren konzipiert sind, nicht auf den Markt kommen. Wer hier eine Modernisierung vornehmen will, muss warten, bis zum Jahresende dann die neuen Ice Lake-Chips in den Handel gebracht werden.
Komplett wird die Cooper Lake-Serie aber nicht eingestellt. Die Produkte für Server mit vier oder acht CPUs soll es wie geplant geben. Allerdings sind solche Systeme eher ein kleinerer Teil der Installationen in der Praxis. Hier wird man weiterhin die Gelegenheit bekommen, den Cooper Lake-6 mit 28 Kernen zu verbauen.
Wenn man sich die zurückliegenden Produktgenerationen anschaut, ist das natürlich ein herber Dämpfer für alle, die bei kleineren Servern weiter auf Intel setzen wollen. Denn hier gibt es weiterhin nur die Xeon-SP-Systeme zu kaufen, die im April 2019 auf den Markt kamen. Und damals waren diese nicht einmal eine richtige Neuentwicklung, sondern nur ein Aufguss der entsprechenden Skylake-Xeons aus dem Jahr 2017. Nutzer sind hier also im Grunde weiterhin mit Technologie aus dem Jahr 2017 unterwegs. Das bietet natürlich eine hervorragende Chance für AMD, in die Lücke hineinzustoßen und seine Epycs zu platzieren.
Siehe auch: Intel unter Druck: AMD Ryzen schwimmt weiter auf der Erfolgswelle
Komplett wird die Cooper Lake-Serie aber nicht eingestellt. Die Produkte für Server mit vier oder acht CPUs soll es wie geplant geben. Allerdings sind solche Systeme eher ein kleinerer Teil der Installationen in der Praxis. Hier wird man weiterhin die Gelegenheit bekommen, den Cooper Lake-6 mit 28 Kernen zu verbauen.
Stillstand seit 2017
In den Zwei-Wege-Servern sollten hingegen die Cooper Lake-4-Xeons eingebaut werden, die den Cascade Lake ablösen. Hier wären dann zwei Dies mit je 28 Kernen auf einem Packaging-System untergebracht worden, die dann am Stück auf die beiden Sockets gesteckt werden. Warum Intel diese nun nicht liefern kann oder will, ist bisher nicht näher erläutert worden.Wenn man sich die zurückliegenden Produktgenerationen anschaut, ist das natürlich ein herber Dämpfer für alle, die bei kleineren Servern weiter auf Intel setzen wollen. Denn hier gibt es weiterhin nur die Xeon-SP-Systeme zu kaufen, die im April 2019 auf den Markt kamen. Und damals waren diese nicht einmal eine richtige Neuentwicklung, sondern nur ein Aufguss der entsprechenden Skylake-Xeons aus dem Jahr 2017. Nutzer sind hier also im Grunde weiterhin mit Technologie aus dem Jahr 2017 unterwegs. Das bietet natürlich eine hervorragende Chance für AMD, in die Lücke hineinzustoßen und seine Epycs zu platzieren.
Siehe auch: Intel unter Druck: AMD Ryzen schwimmt weiter auf der Erfolgswelle
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