OOBE: Microsoft verschiebt Pläne für kumulative Windows-Updates
Microsoft hat seine Pläne zur automatischen Installation von Windows-Updates während der Ersteinrichtung von MDM-Geräten verschoben. Die Entscheidung folgt auf Kritik von IT-Administratoren, die mehr Kontrolle über den Prozess forderten.
Was sich zunächst nach einer guten Idee anhört, hat aber einige Stolpersteine. Die OOBE bezeichnet den Prozess, den ein Nutzer durchläuft, wenn er ein neues Gerät zum ersten Mal einrichtet. Bei Windows umfasst dies die Erstkonfiguration des Systems, bevor der Nutzer zum Desktop gelangt.
Die angekündigte Änderung stieß auf gemischte Reaktionen. Viele IT-Administratoren äußerten Bedenken hinsichtlich der fehlenden Kontrolle über den Update-Prozess während der OOBE. Sie befürchteten, dass die automatische Installation von Updates ihre etablierten Verwaltungsrichtlinien und -prozesse beeinträchtigen könnte.
Ein weiterer Kritikpunkt war die potenzielle Verlängerung des Einrichtungsprozesses durch die Installation der Updates. Microsoft hatte selbst eingeräumt, dass dies zu Problemen führen könnte, etwa zum Ablauf temporärer Zugriffsberechtigungen (Temporary Access Pass, TAP) vor Abschluss der Einrichtung.
Microsoft plant nun, einen überarbeiteten Ansatz zu entwickeln, der IT-Administratoren mehr Kontrolle über den Update-Prozess während der OOBE gibt. Bis dahin werden auf Autopilot-Geräten während der Ersteinrichtung keine Updates installiert.
Die Änderungen und deren Verschiebung betreffen nur MDM-verwaltete Geräte - bei privat genutzten Windows 11-Computern werden während der Ersteinrichtung verfügbare Updates heruntergeladen und installiert.
Was denkt ihr über Microsofts Entscheidung, die Pläne für automatische Updates während der OOBE zu verschieben? Seht ihr darin Vor- oder Nachteile für IT-Administratoren? Teilt eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
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Kehrtwende bei Windows-Updates
In der TechCommunity wurde daher kurz nach der Bekanntgabe der Pläne der Rückzieher besprochen: Microsoft hat überraschend seine kürzlich angekündigten Pläne zur Änderung des Windows-Update-Prozesses während der Ersteinrichtung von MDM-verwalteten Geräten (Mobile Device Management) zurückgezogen.Ursprüngliche Pläne in der Kritik
Ursprünglich wollte Microsoft schon ab Oktober 2024 bei der Ersteinrichtung von Windows 11-Geräten (mir Version 22H2 und höher) automatisch Qualitäts-Updates installieren (via Petri.com). Diese Updates, die Sicherheits- und Zuverlässigkeitsverbesserungen sowie Erweiterungen bestehender Funktionen beinhalten können, sollten dann während der sogenannten Out-of-Box Experience (OOBE) heruntergeladen und installiert werden.Was sich zunächst nach einer guten Idee anhört, hat aber einige Stolpersteine. Die OOBE bezeichnet den Prozess, den ein Nutzer durchläuft, wenn er ein neues Gerät zum ersten Mal einrichtet. Bei Windows umfasst dies die Erstkonfiguration des Systems, bevor der Nutzer zum Desktop gelangt.
Die angekündigte Änderung stieß auf gemischte Reaktionen. Viele IT-Administratoren äußerten Bedenken hinsichtlich der fehlenden Kontrolle über den Update-Prozess während der OOBE. Sie befürchteten, dass die automatische Installation von Updates ihre etablierten Verwaltungsrichtlinien und -prozesse beeinträchtigen könnte.
Ein weiterer Kritikpunkt war die potenzielle Verlängerung des Einrichtungsprozesses durch die Installation der Updates. Microsoft hatte selbst eingeräumt, dass dies zu Problemen führen könnte, etwa zum Ablauf temporärer Zugriffsberechtigungen (Temporary Access Pass, TAP) vor Abschluss der Einrichtung.
Microsofts überraschend schnelle Reaktion
In Reaktion auf das Feedback hat Microsoft nun entschieden, die geplante Änderung zu verschieben. Das Unternehmen betonte, dass es die Wichtigkeit von aktualisierten Geräten verstehe, aber gleichzeitig sicherstellen wolle, dass IT-Administratoren die richtigen Werkzeuge zur Verwaltung ihrer Umgebungen haben.Microsoft plant nun, einen überarbeiteten Ansatz zu entwickeln, der IT-Administratoren mehr Kontrolle über den Update-Prozess während der OOBE gibt. Bis dahin werden auf Autopilot-Geräten während der Ersteinrichtung keine Updates installiert.
Die Änderungen und deren Verschiebung betreffen nur MDM-verwaltete Geräte - bei privat genutzten Windows 11-Computern werden während der Ersteinrichtung verfügbare Updates heruntergeladen und installiert.
Microsofts Update-Strategie
Die nun verschobene Änderung war Teil von Microsofts kontinuierlichen Bemühungen, die Sicherheit und Aktualität von Windows-Systemen zu verbessern. In den letzten Jahren hat das Unternehmen verschiedene Ansätze verfolgt, um Updates schneller und effizienter zu verteilen, darunter die Einführung von Windows as a Service (WaaS) und die Verkürzung der Support-Zeiträume für ältere Windows-Versionen.Was denkt ihr über Microsofts Entscheidung, die Pläne für automatische Updates während der OOBE zu verschieben? Seht ihr darin Vor- oder Nachteile für IT-Administratoren? Teilt eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Microsoft verschiebt automatische Updates bei MDM-Geräten
- Die Entscheidung folgt nach Kritik von IT-Administratoren
- Geplante Einführung war für Oktober 2024
- Updates sollten während der OOBE installiert werden
- IT-Administratoren befürchteten Kontrollverlust
- Potenzielle Verlängerung des Einrichtungsprozesses
- Überarbeiteter Ansatz soll mehr Kontrolle geben
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