Teslas Self-Driving funktioniert nicht mal in Boring Company-Tunneln
Teslas Full Self-Driving soll bald in den Tunneln von The Boring Company in Las Vegas zum Einsatz kommen. Doch die Technologie kämpft noch mit Herausforderungen - selbst in der kontrollierten Umgebung solcher Tunnel. Experten sehen die Pläne kritisch.
The Boring Company, ebenfalls von Tesla-CEO Elon Musk gegründet, betreibt in Las Vegas ein wachsendes Netzwerk unterirdischer Tunnel. Bislang befördern menschliche Fahrer Passagiere in Tesla-Fahrzeugen durch die Röhren. Der Einsatz von autonomen Systemen soll die Betriebskosten senken und die Effizienz steigern - denn einen echten Vorteil hat ein solches "Tunnel-Taxi" nicht, vor allem im Vergleich mit einer U-Bahn.
Kritiker sehen darin ein Warnsignal für Teslas Ambitionen im Bereich des autonomen Fahrens. Fred Lambert von Electrek kommentiert:
Teslas Full Self-Driving System ist seit Jahren Gegenstand kontroverser Diskussionen. Trotz des Namens handelt es sich bisher lediglich um ein Fahrassistenzsystem der Stufe 2, das eine ständige Überwachung durch den Fahrer erfordert. Elon Musk hat wiederholt vollständig autonomes Fahren innerhalb weniger Jahre versprochen - Prognosen, die sich bisher nicht bewahrheitet haben.
Was haltet ihr von Teslas Plänen in Las Vegas? Glaubt ihr, dass autonomes Fahren in den Tunneln bald Realität wird oder seht ihr noch größere Herausforderungen? Teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren!
Siehe auch:
Autonomes Fahren in Las Vegas: Noch Zukunftsmusik
Tesla plant, sein umstrittenes Full Self-Driving (FSD) System noch in diesem Jahr in den Tunneln von Las Vegas einzusetzen. Wie das Las Vegas Review-Journal berichtet, soll zunächst ein "Fahrerassistenztool" zum Einsatz kommen. Steve Hill, Präsident der Las Vegas Convention and Visitors Authority, hofft auf einen Start "bis Ende des Jahres". Doch Experten sehen die Pläne skeptisch.The Boring Company, ebenfalls von Tesla-CEO Elon Musk gegründet, betreibt in Las Vegas ein wachsendes Netzwerk unterirdischer Tunnel. Bislang befördern menschliche Fahrer Passagiere in Tesla-Fahrzeugen durch die Röhren. Der Einsatz von autonomen Systemen soll die Betriebskosten senken und die Effizienz steigern - denn einen echten Vorteil hat ein solches "Tunnel-Taxi" nicht, vor allem im Vergleich mit einer U-Bahn.
Herausforderungen trotz kontrollierter Umgebung
Überraschend ist, dass Tesla auch nach Jahren der Entwicklung Schwierigkeiten hat, sein FSD-System in den Tunneln einzusetzen. Die kontrollierten Bedingungen - keine Kreuzungen, Fußgänger oder Wettereinflüsse - sollten eigentlich ideale Voraussetzungen bieten. Dass es trotzdem hapert, wirft Fragen zur Reife der Technologie auf.Kritiker sehen darin ein Warnsignal für Teslas Ambitionen im Bereich des autonomen Fahrens. Fred Lambert von Electrek kommentiert:
Es inspiriert nicht gerade Vertrauen in Tesla FSD, wenn sie es nicht einmal in einem einfachen Anwendungsfall zum Laufen bringen können.
Ausbau des Vegas Loop
Trotz der technologischen Herausforderungen treibt die Boring Company den Ausbau des Vegas Loop voran. Aktuell sind nur wenige Stationen in Betrieb, doch langfristig sind 109 Kilometer Tunnel mit 93 Haltepunkten vorgesehen.Teslas Full Self-Driving System ist seit Jahren Gegenstand kontroverser Diskussionen. Trotz des Namens handelt es sich bisher lediglich um ein Fahrassistenzsystem der Stufe 2, das eine ständige Überwachung durch den Fahrer erfordert. Elon Musk hat wiederholt vollständig autonomes Fahren innerhalb weniger Jahre versprochen - Prognosen, die sich bisher nicht bewahrheitet haben.
Was haltet ihr von Teslas Plänen in Las Vegas? Glaubt ihr, dass autonomes Fahren in den Tunneln bald Realität wird oder seht ihr noch größere Herausforderungen? Teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Tesla plant Einsatz von Full Self-Driving in Las Vegas Tunneln bis Jahresende
- Experten äußern Skepsis gegenüber Teslas FSD-Einsatz in kontrollierter Umgebung
- Boring Company betreibt wachsendes Netzwerk unterirdischer Tunnel in Las Vegas
- Trotz idealer Bedingungen in Tunneln kämpft Tesla mit Herausforderungen bei FSD
- Kritiker zweifeln an Reife der Technologie für autonomen Einsatz
- Langfristig sind 109 Kilometer Tunnel mit 93 Haltepunkten geplant
- Tesla FSD gilt als Stufe 2 Fahrassistenzsystem, vollständige Autonomie unerreicht
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