Tesla: Verkäufe brechen ein, Gewinn stürzt ab und KI solls richten
Es hat sich bereits länger angebahnt, seit gestern ist es Gewissheit: Tesla steckt in einer gewaltigen Krise. Denn der Elektroautobauer hat seine aktuellen Zahlen veröffentlicht und die kennen vor allem eine Richtung: nach unten. Elon Musk will kontern, und zwar mit KI.
So vermeldete das mittlerweile in Texas ansässige Unternehmen einen Gewinnrückgang von satten 45 Prozent, im April, Mai und Juni dieses Jahres betrug der Gewinn rund 1,5 Milliarden Dollar. Im zweiten Quartal des Jahres 2023 waren es noch 2,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz ist leicht gestiegen, und zwar von 24,9 Milliarden Dollar auf 25,5 Milliarden Dollar.
Nicht überraschend: Auch die Verkäufe der Fahrzeuge fielen, hier betrug das Minus knapp fünf Prozent, konkret fanden 444.000 Fahrzeuge neue Besitzer. Die Produktion wurde noch weiter heruntergeschraubt, und zwar um 14 Prozent auf rund 411.000 Stück.
Damit kann man sicherlich von einer handfesten Krise sprechen, denn bereits im ersten Quartal des Jahres waren die Ergebnisse alles andere als positiv: In den ersten drei Monaten von 2024 vermeldete Tesla einen Gewinnrückgang von 55 Prozent und einen Umsatzrückgang von neun Prozent.
Musk warb darin auch für Vertrauen und meinte, dass die Tesla-Zukunft im KI-Bereich liege: Dabei warb er, dass Tesla mehrere Milliarden Dollar in sein KI-Startup xAI investieren soll. Musk wurde auch darauf angesprochen, dass er eigentlich für Tesla bestimmte Nvidia-GPUs in Richtung xAI umgeleitet hat. Das dementiert er und behauptete (via Business Insider), dass das lediglich aus Platzgründen geschehen sei - was man durchaus infrage stellen kann.
Außerdem kündigte Tesla an, dass man künftig aggressiver sein Full-Self-Driving-System (FSD) vermarkten will, dazu kommt, dass der Autobauer im Oktober sein autonomes Taxi vorstellen wird. Musk selbst sagte (wieder einmal), dass er "überrascht" wäre, wenn Tesla im nächsten Jahr kein "unüberwachtes autonomes Fahren" anbieten würde.
Siehe auch:
Tesla: Zweiter dramatischer Gewinnrückgang in Folge
Immer stärkere Konkurrenz, günstigere Alternativen und eine von den politischen Einstellungen des CEOs Elon Musk verprellte Kernzielgruppe: Das sind die Probleme, mit denen Tesla bereits seit Monaten zu kämpfen hat. Nun hat der Elektroautobauer seine aktuellen Geschäftszahlen veröffentlicht und diese sprechen eine ziemlich klare Sprache.So vermeldete das mittlerweile in Texas ansässige Unternehmen einen Gewinnrückgang von satten 45 Prozent, im April, Mai und Juni dieses Jahres betrug der Gewinn rund 1,5 Milliarden Dollar. Im zweiten Quartal des Jahres 2023 waren es noch 2,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz ist leicht gestiegen, und zwar von 24,9 Milliarden Dollar auf 25,5 Milliarden Dollar.
Nicht überraschend: Auch die Verkäufe der Fahrzeuge fielen, hier betrug das Minus knapp fünf Prozent, konkret fanden 444.000 Fahrzeuge neue Besitzer. Die Produktion wurde noch weiter heruntergeschraubt, und zwar um 14 Prozent auf rund 411.000 Stück.
Damit kann man sicherlich von einer handfesten Krise sprechen, denn bereits im ersten Quartal des Jahres waren die Ergebnisse alles andere als positiv: In den ersten drei Monaten von 2024 vermeldete Tesla einen Gewinnrückgang von 55 Prozent und einen Umsatzrückgang von neun Prozent.
Musk setzt auf KI-Karte
Beim bereits in der Kritik stehenden CEO war die Nervosität bereits ziemlich offensichtlich: "Wir werden auch in Zukunft großartige Produkte herstellen, so wie wir es in der Vergangenheit getan haben. Ende der Geschichte", sagte Musk bei einer Telefonkonferenz mit Anlegern.Musk warb darin auch für Vertrauen und meinte, dass die Tesla-Zukunft im KI-Bereich liege: Dabei warb er, dass Tesla mehrere Milliarden Dollar in sein KI-Startup xAI investieren soll. Musk wurde auch darauf angesprochen, dass er eigentlich für Tesla bestimmte Nvidia-GPUs in Richtung xAI umgeleitet hat. Das dementiert er und behauptete (via Business Insider), dass das lediglich aus Platzgründen geschehen sei - was man durchaus infrage stellen kann.
Außerdem kündigte Tesla an, dass man künftig aggressiver sein Full-Self-Driving-System (FSD) vermarkten will, dazu kommt, dass der Autobauer im Oktober sein autonomes Taxi vorstellen wird. Musk selbst sagte (wieder einmal), dass er "überrascht" wäre, wenn Tesla im nächsten Jahr kein "unüberwachtes autonomes Fahren" anbieten würde.
Zusammenfassung
- Tesla steckt in einer Krise, Gewinnrückgang von 45 Prozent im Q2
- Umsatz leicht gestiegen, von 24,9 auf 25,5 Milliarden Dollar
- Verkaufszahlen um fast fünf Prozent gesunken, 444000 Fahrzeuge verkauft
- Produktion um 14 Prozent reduziert, nur 411000 Einheiten hergestellt
- Elon Musk setzt auf KI und plant Investitionen in das xAI-Startup
- Musk dementiert Umleitung von Nvidia-GPUs zu xAI aus Platzgründen
- Tesla will aggressiver sein FSD-System vermarkten, autonomes Taxi geplant
Siehe auch:
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