KIR-Update: Microsoft stoppt fehlerhaften Patch-Day für Windows 11
Microsoft hat grundlegende Probleme mit den Updates vom Juli-Patch-Day bestätigt. Bei Nutzer von Windows 11 können die Probleme dazu führen, dass das Update nicht installiert werden kann - denn obwohl ein Update veröffentlicht wurde, wird es nicht angezeigt.
Der Fehler war erstmalig durch das optionale Update KB5039302 aufgetaucht und hatte sich dann auch im Patch-Day-Update KB5040442 gezeigt. Er betrifft allerdings vermutlich nur Unternehmens-Kunden, die die Aktualisierungen über die Update-API starten. Windows 11-Nutzer mit Home oder Pro-Editionen, die über sie automatische Windows-Update-Funktion auf dem Laufenden bleiben, sind laut dem ersten Bericht von Microsoft wahrscheinlich nicht betroffen. Es wird aber noch weiter untersucht und Feedback ausgewertet.
Schon kurz nach dem Start des Patch-Day-Updates häuften sich die Problemmeldungen, wobei häufig nur der Fehlercode 0x8002802B angezeigt wurde.
Zum anderen korrigiert es die betroffenen Updates serverseitig und sorgt dafür, dass in Zukunft nur das bereinigte Update für neue Installationen genutzt werden kann. Die Verteilung des KIR-Updates wurde bereits gestartet. Das ursprüngliche Update wurde gestoppt, korrigiert und wieder neu zur Verfügung gestellt.
Siehe auch:
- Microsoft bestätigt Update-Probleme für Windows 11 am Juli-Patch-Day
- Updates zeigen sich nicht, Installation scheitert bei einigen Nutzern
- Fehler trat zuerst bei Update KB5039302 auf, wiederholte sich bei KB5040442
- Betrifft vorrangig Unternehmenskunden, die Updates via API starten
- Home und Pro Nutzer von Windows 11 wahrscheinlich nicht betroffen
- Known Issue Rollback (KIR) Update wird zur Fehlerbehebung eingesetzt
Update-Probleme für Windows 11
Das geht aus einer neuen Meldung von Microsoft hervor. Im Windows Release Health Dashboard informiert das Windows-Team regelmäßig über neue, bestätigte Probleme.Der Fehler war erstmalig durch das optionale Update KB5039302 aufgetaucht und hatte sich dann auch im Patch-Day-Update KB5040442 gezeigt. Er betrifft allerdings vermutlich nur Unternehmens-Kunden, die die Aktualisierungen über die Update-API starten. Windows 11-Nutzer mit Home oder Pro-Editionen, die über sie automatische Windows-Update-Funktion auf dem Laufenden bleiben, sind laut dem ersten Bericht von Microsoft wahrscheinlich nicht betroffen. Es wird aber noch weiter untersucht und Feedback ausgewertet.
Schon kurz nach dem Start des Patch-Day-Updates häuften sich die Problemmeldungen, wobei häufig nur der Fehlercode 0x8002802B angezeigt wurde.
KIR-Update gestartet
In diesem Fall kam dazu wieder ein sogenanntes Known Issue Rollback (KIR)-Update zum Einsatz. Damit wird die Problembehandlung automatisch gestartet, um eine Ausbreitung des Fehlers zu verhindern. Ein KIR-Update dient zum einen dazu, dass bereits betroffene Nutzer-Geräte per Update wieder in den Zustand von vor einem fehlerhaften Update versetzt werden und spielt dann ein bereinigtes Update aus.Zum anderen korrigiert es die betroffenen Updates serverseitig und sorgt dafür, dass in Zukunft nur das bereinigte Update für neue Installationen genutzt werden kann. Die Verteilung des KIR-Updates wurde bereits gestartet. Das ursprüngliche Update wurde gestoppt, korrigiert und wieder neu zur Verfügung gestellt.
Microsoft informiert nun wie folgt:
Nach der Installation des Windows Preview-Updates vom Juni 2024, veröffentlicht am 25. Juni 2024 (KB5039302) und späteren Updates treten möglicherweise Probleme bei der Verwendung der Windows Update Agent-API (WUA) von Ihrem Skript (PowerShell, VBScript usw.) auf, während Sie nach Windows-Updates suchen. Aufgrund dieses Problems erhalten Sie möglicherweise ein leeres Ergebnis, wenn Sie die Eigenschaften von IUpdate-Objekten in der IUpdateCollection abfragen, und den Fehlercode 0x8002802B (TYPE_E_ELEMENTNOTFOUND), wenn Sie Methoden für das Objekt aus Ihrem Skript aufrufen.- Unternehmen, die automatische Windows-Updates verwenden, sind von diesem Problem nicht betroffen. Privatanwender von Windows, die die Home- oder Pro-Editionen verwenden, sind wahrscheinlich nicht von diesem Problem betroffen, da ihre Geräte mit den automatischen Windows-Updates verwaltet werden, bei denen dieses Problem nicht auftritt.
- Lösung:Dieses Problem wird mit dem Known Issue Rollback (KIR) behoben. IT-Administratoren können dieses Problem beheben, indem sie die unten aufgeführte spezielle Gruppenrichtlinie installieren und konfigurieren. Die spezielle Gruppenrichtlinie finden Sie unter Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> .
- Nächste Schritte: Wir arbeiten daran, die Lösung in ein zukünftiges Windows-Update aufzunehmen. Sobald das Update mit der Lösung veröffentlicht wird, müssen Unternehmen diese Gruppenrichtlinie nicht mehr installieren und konfigurieren, um dieses Problem zu beheben.
- Betroffene Plattformen:
- Client: Windows 11 Version 23H2, Windows 11 Version 22H2
- Server: Keine
Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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