YouTube: Führungswechsel an der Spitze, MrBeast "rächt" PewDiePie
In den letzten Jahren war der YouTube-Kanal mit den meisten Abonnenten keine einzelne Person, sondern mit T-Series die Vertretung eines Bollywood-Studios und -Musiklabels. Doch nun gehört die Krone wieder einem einzelnen YouTuber, nämlich MrBeast.
Kjellberg inszenierte den Kampf um den Channel mit den meisten Abonnenten zum Kulturkampf, die Phrase "Subscribe to PewDiePie" wurde sogar zum Meme. Mehr als das: Denn der Attentäter von Christchurch, der im März 2019 bei einem Terroranschlag auf zwei Moscheen 51 Menschen tötete, streamte seine Tat live auf Facebook und sagte dabei auch, dass man PewDiePie abonnieren sollte. Einige Wochen starb das Meme und diese Art der Social-Media-Bewegung, Kjellberg gab sich einige Zeit später auch in einem Video geschlagen und "gratulierte" T-Series.
Doch nun hat Kjellberg seine Rache bekommen, wie die neue Nummer 1, Jimmy Donaldson alias MrBeast, bekannt gegeben hat: "Nach sechs Jahren haben wir PewDiePie endlich gerächt". Gemeint ist damit, dass sein Kanal zur neuen Nummer 1 geworden ist und T-Series überholen konnte. Aktuell kommt MrBeast auf rund 269 Millionen Abonnenten, die indische Seite zählt derzeit 266 Millionen Follower. Denn kurz nach der Bekanntgabe durch Donaldson strömten weitere zwei Millionen auf seinen Kanal, es ist derzeit also nicht einmal mehr knapp.
MrBeast hat sich einst als großer Unterstützer von PewDiePie deklariert und für dessen Kanal geworben. Freilich kann man bei Donaldson längst nicht mehr von einem klassischen YouTuber sprechen, denn der 26-Jährige hat ein Team von 250 Menschen, die für die Umsetzung seiner Videos zuständig sind.
Siehe auch:
Altes gegen neues YouTube
In der YouTube-Szene hat es in den vergangenen Jahren einen bitteren Kampf gegeben. Dabei standen sich mit Felix "PewDiePie" Kjellberg und dem Bollywood-Label T-Series zwei völlig gegensätzliche Kanäle gegenüber. Auf der einen Seite PewDiePie, also ein ursprünglich auf Gaming spezialisierter Kanal, der "klassische" nutzergenerierte Inhalte machte und auf der anderen die Vertretung eines mächtigen Unternehmens.Kjellberg inszenierte den Kampf um den Channel mit den meisten Abonnenten zum Kulturkampf, die Phrase "Subscribe to PewDiePie" wurde sogar zum Meme. Mehr als das: Denn der Attentäter von Christchurch, der im März 2019 bei einem Terroranschlag auf zwei Moscheen 51 Menschen tötete, streamte seine Tat live auf Facebook und sagte dabei auch, dass man PewDiePie abonnieren sollte. Einige Wochen starb das Meme und diese Art der Social-Media-Bewegung, Kjellberg gab sich einige Zeit später auch in einem Video geschlagen und "gratulierte" T-Series.
Doch nun hat Kjellberg seine Rache bekommen, wie die neue Nummer 1, Jimmy Donaldson alias MrBeast, bekannt gegeben hat: "Nach sechs Jahren haben wir PewDiePie endlich gerächt". Gemeint ist damit, dass sein Kanal zur neuen Nummer 1 geworden ist und T-Series überholen konnte. Aktuell kommt MrBeast auf rund 269 Millionen Abonnenten, die indische Seite zählt derzeit 266 Millionen Follower. Denn kurz nach der Bekanntgabe durch Donaldson strömten weitere zwei Millionen auf seinen Kanal, es ist derzeit also nicht einmal mehr knapp.
MrBeast hat sich einst als großer Unterstützer von PewDiePie deklariert und für dessen Kanal geworben. Freilich kann man bei Donaldson längst nicht mehr von einem klassischen YouTuber sprechen, denn der 26-Jährige hat ein Team von 250 Menschen, die für die Umsetzung seiner Videos zuständig sind.
Zusammenfassung
- T-Series war jahrelang der YouTube-Kanal mit den meisten Abonnenten
- MrBeast hat nun die Spitze der YouTube-Abonnentenliste übernommen
- PewDiePie und T-Series kämpften um die meisten Abonnenten
- PewDiePie inszenierte den Kampf als Kulturkampf gegen T-Series
- Der Christchurch-Attentäter erwähnte "Subscribe to PewDiePie"
- MrBeast hat PewDiePie als Nummer 1 abgelöst und T-Series überholt
- MrBeast hat ein Team von 250 Menschen zur Unterstützung seiner Videos
Siehe auch:
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