Samsung im 'Notfall-Modus':
Manager müssen sechs Tage pro Woche ran
Die fetten Jahre sind vorbei: Das koreanische Konglomerat Samsung, dessen wichtigste Sparte jene für Elektronik darstellt, sieht sich derzeit mit einer signifikanten Krise konfrontiert. Diese hat konkrete Folgen für Mitarbeiter, allerdings besonders jene in Führungsrollen.
So kämpft die Samsung Group derzeit mit einer starken Abwertung der koreanischen Währung Won, dazu kommen steigende Ölpreise und hohe Kreditkosten. Diese Faktoren kommen natürlich zu den zuletzt schlecht laufenden Geschäften, denn einige der wichtigsten Geschäftsbereiche der Gruppe hatten mit schlechten Ergebnissen zu kämpfen.
Laut den Führungskräften der Samsung Group können oder besser gesagt müssen sich die Manager von Samsung Electronics aussuchen, ob sie zusätzlich zu den regulären Arbeitstagen samstags oder sonntags arbeiten.
"In Anbetracht der Tatsache, dass die Leistung unserer wichtigsten Einheiten, einschließlich Samsung Electronics Co., im Jahr 2023 hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, führen wir die Sechs-Tage-Woche für Führungskräfte ein, um ein Gefühl der Krise zu vermitteln und alles zu tun, um sie zu überwinden", sagte ein Samsung-Vertreter dazu, schreibt das koreanische Wirtschaftstortal.
- Samsung sieht sich mit einer signifikanten Krise konfrontiert
- Konsequenz: Führungskräfte müssen nun sechs Tage pro Woche arbeiten
- Ursachen sind u.a. Abwertung des Won, steigende Ölpreise, hohe Kreditkosten
- Schlechte Geschäftsergebnisse in wichtigen Bereichen der Gruppe
- Manager können wählen, ob sie samstags oder sonntags arbeiten
- Sechs-Tage-Woche soll Krisenbewusstsein stärken und Probleme überwinden
- Fünf-Tage-Woche für untere Ebenen bleibt erhalten, eingeführt 2003
Sechs-Tage-Woche für Manager verpflichtend
Samsung schaltet nach Angaben von The Korea Economic Daily in den "Notfall-Modus" und das hat u. a. eine Auswirkung, nämlich jene, dass viele Führungskräfte des Mischkonzerns ab sofort sechs Tage pro Woche arbeiten müssen. Hintergrund sind wirtschaftliche Probleme, diese wiederum haben eine Vielzahl an Ursachen.So kämpft die Samsung Group derzeit mit einer starken Abwertung der koreanischen Währung Won, dazu kommen steigende Ölpreise und hohe Kreditkosten. Diese Faktoren kommen natürlich zu den zuletzt schlecht laufenden Geschäften, denn einige der wichtigsten Geschäftsbereiche der Gruppe hatten mit schlechten Ergebnissen zu kämpfen.
Laut den Führungskräften der Samsung Group können oder besser gesagt müssen sich die Manager von Samsung Electronics aussuchen, ob sie zusätzlich zu den regulären Arbeitstagen samstags oder sonntags arbeiten.
"In Anbetracht der Tatsache, dass die Leistung unserer wichtigsten Einheiten, einschließlich Samsung Electronics Co., im Jahr 2023 hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, führen wir die Sechs-Tage-Woche für Führungskräfte ein, um ein Gefühl der Krise zu vermitteln und alles zu tun, um sie zu überwinden", sagte ein Samsung-Vertreter dazu, schreibt das koreanische Wirtschaftstortal.
Nicht für Arbeiter
Bei der verpflichtenden Sechs-Tage-Woche macht die Elektronik-Sparte den Anfang, weitere folgen bald. In einigen Bereichen wird allerdings bereits seit Jahresanfang auf freiwilliger Basis mehr gearbeitet. Das Ganze gilt allerdings nur für Führungskräfte, auf Ebenen darunter bleibt es bei der Fünf-Tage-Woche - letztere wurde übrigens erst 2003 von Samsung eingeführt. Siehe auch:- Samsung Galaxy: Update sorgt für 'Grüne Todeslinie' bei Handy-Displays
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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