Dunkle Materie: Neue Theorie hält sie für urzeitliche schwarze Löcher
Winzige schwarze Löcher, die vom Urknall übrig geblieben sind, könnten die Erklärung für dunkle Materie sein. Das geht aus einer neuen Veröffentlichung von zwei Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts der Universität Lissabon hervor.
Ihr Fortbestehen könnte sie wieder ins Rennen um die Erklärung der mysteriösen 85 Prozent der Materie im Universum bringen, die unsichtbar bleibt. Die dunkle Materie hat Astronomen lange Zeit vor ein Rätsel gestellt. Die dunkle Materie, die die überwältigende Mehrheit der Materie im Universum ausmacht, ist für uns nicht sichtbar, da sie nicht mit elektromagnetischer Strahlung interagiert.
Das Diagramm zeigt die Expansionsgeschichte des Universums
Diese rätselhafte Eigenschaft hat die Suche nach der dunklen Materie vervielfältigt und einige Wissenschaftler dazu veranlasst, die mögliche Rolle der ursprünglichen schwarzen Löcher im Standardmodell der Teilchenphysik zu überdenken.
Die Forscher Valentin Thoss und Ana Fernandes Alexandre untersuchen unter anderem primordiale schwarze Löcher - winzige Strukturen von der Größe eines Protons, die kurz nach dem Urknall entstanden sein könnten. Diese winzigen Objekte könnten zusammengenommen die Masse enthalten, die erforderlich ist, um das Rätsel der dunklen Materie zu lösen, ohne auf unentdeckte Teilchen oder exotische Theorien zurückgreifen zu müssen.
Diese hypothetischen kleinen schwarzen Löcher sind vermutlich so klein, dass sie bisher nicht entdeckt wurden.
Der Grund dafür, dass schwarze Löcher aus der Urzeit wieder in Betracht gezogen werden, ist eine Neubewertung der Frage, wie sie dem schnellen Verdampfungsprozess entgehen könnten, den der verstorbene Physiker Stephen Hawking ursprünglich postulierte. Eine theoretische Verlangsamung ihrer Verdampfungsrate könnte sie zu brauchbaren Kandidaten für dunkle Materie machen.
Siehe auch:
Auf den Spuren der dunklen Materie
Jüngste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es sich bei den primordialen (urzeitlichen oder ursprünglichen) schwarzen Löchern um die bisher schwer fassbare dunkle Materie handeln könnte, und widerlegen damit frühere Annahmen, dass sich schwarze Löcher aufgrund der Hawking-Strahlung zu schnell auflösen. Das berichtet Space.com.Ihr Fortbestehen könnte sie wieder ins Rennen um die Erklärung der mysteriösen 85 Prozent der Materie im Universum bringen, die unsichtbar bleibt. Die dunkle Materie hat Astronomen lange Zeit vor ein Rätsel gestellt. Die dunkle Materie, die die überwältigende Mehrheit der Materie im Universum ausmacht, ist für uns nicht sichtbar, da sie nicht mit elektromagnetischer Strahlung interagiert.
Das Diagramm zeigt die Expansionsgeschichte des Universums
Diese rätselhafte Eigenschaft hat die Suche nach der dunklen Materie vervielfältigt und einige Wissenschaftler dazu veranlasst, die mögliche Rolle der ursprünglichen schwarzen Löcher im Standardmodell der Teilchenphysik zu überdenken.
Die Forscher Valentin Thoss und Ana Fernandes Alexandre untersuchen unter anderem primordiale schwarze Löcher - winzige Strukturen von der Größe eines Protons, die kurz nach dem Urknall entstanden sein könnten. Diese winzigen Objekte könnten zusammengenommen die Masse enthalten, die erforderlich ist, um das Rätsel der dunklen Materie zu lösen, ohne auf unentdeckte Teilchen oder exotische Theorien zurückgreifen zu müssen.
Diese hypothetischen kleinen schwarzen Löcher sind vermutlich so klein, dass sie bisher nicht entdeckt wurden.
Der Grund dafür, dass schwarze Löcher aus der Urzeit wieder in Betracht gezogen werden, ist eine Neubewertung der Frage, wie sie dem schnellen Verdampfungsprozess entgehen könnten, den der verstorbene Physiker Stephen Hawking ursprünglich postulierte. Eine theoretische Verlangsamung ihrer Verdampfungsrate könnte sie zu brauchbaren Kandidaten für dunkle Materie machen.
Zusammenfassung
- Primordiale schwarze Löcher als dunkle Materie möglich
- Max-Planck-Institut Lissabon veröffentlicht Studie
- Hawking-Strahlung löst schwarze Löcher nicht schnell auf
- 85 Prozent der Materie im Universum könnte dunkel sein
- Dunkle Materie interagiert nicht mit elektromagnetischer Strahlung
- Forscher Thoss und Alexandre untersuchen winzige schwarze Löcher
- Verdampfungsrate der schwarzen Löcher möglicherweise verlangsamt
Siehe auch:
- Große Aufregung wegen Webb: NASA bremst Alien-Leben Spekulationen
- James-Webb-Teleskop zeigt Uranus wie ein Portal in andere Dimension
- Webb liefert Blick auf Stern-Explosion mit nie dagewesener Auflösung
- Dank James Webb sehen wir erstmals eisige Details der Planetengeburt
- Neue James Webb-Bilder: So chaotisch ist das Zentrum unserer Galaxie
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen