Neue Theorie: Schwarzes Loch in unserer Milchstraße hat Schluckauf
Der Event Horizon Teleskop-Verbund hat ein atemberaubendes neues Bild des schwarzen Lochs in der Milchstraße eingefangen. Dabei zeigt sich ein interessanter Effekt durch Magnetfelder - nicht alles, was das schwarze Loch ansaugt, wird auch gleich verschluckt.
Denn laut den neuesten Beobachtungen, die durch die Analyse des Bildes angeregt wurden, hat dieses verhältnismäßig kleine schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße sehr viele Gemeinsamkeiten mit dem aktuell größten bekannten schwarzen Loch M87*.
Es gibt bei beiden Hinweise auf einen hochenergetischen Jet. Enthüllt wird das mit anderen Erkenntnissen in zwei neuen Veröffentlichungen der Fachzeitschrift "The Astrophysical Journal Letters".
Die neuen Bilder zeigen einen Wirbel, oder besser gesagt die starken Magnetfelder, die sich spiralförmig vom Rand eines supermassereichen schwarzen Lochs ausbreiten. Das ist bei M87* ebenso. "Starke, geordnete Magnetfelder scheinen also - unabhängig von der Masse - charakteristisch für schwarze Löcher zu sein", folgert Mariafelicia De Laurentis von der Universität Neapel in Italien in einem der Berichte.
Die Forscher vermuten, dass die Magnetfelder den Zustrom von Gas aus der Umgebung in das schwarze Loch regeln und begrenzen könnten.
Siehe auch:
Superstarke Magnetfelder
Ein jetzt veröffentlichtes Bild des Event Horizon Teleskop zeigt Hinweise auf superstarke Magnetfelder, die sich spiralförmig vom Rand eines supermassereichen schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße ausbreiten. Das bringt Wissenschaftler näher daran, das Geheimnis von Sagittarius A* zu lüften.Denn laut den neuesten Beobachtungen, die durch die Analyse des Bildes angeregt wurden, hat dieses verhältnismäßig kleine schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße sehr viele Gemeinsamkeiten mit dem aktuell größten bekannten schwarzen Loch M87*.
Es gibt bei beiden Hinweise auf einen hochenergetischen Jet. Enthüllt wird das mit anderen Erkenntnissen in zwei neuen Veröffentlichungen der Fachzeitschrift "The Astrophysical Journal Letters".
Die neuen Bilder zeigen einen Wirbel, oder besser gesagt die starken Magnetfelder, die sich spiralförmig vom Rand eines supermassereichen schwarzen Lochs ausbreiten. Das ist bei M87* ebenso. "Starke, geordnete Magnetfelder scheinen also - unabhängig von der Masse - charakteristisch für schwarze Löcher zu sein", folgert Mariafelicia De Laurentis von der Universität Neapel in Italien in einem der Berichte.
Die Forscher vermuten, dass die Magnetfelder den Zustrom von Gas aus der Umgebung in das schwarze Loch regeln und begrenzen könnten.
Effekt lässt sich mit Schluckauf vergleichen
Zudem liegt die Vermutung durch die Beobachtung der Jets nahe, dass nicht alles, was vom schwarzen Loch angesaugt wird, auch hineingelangt. Man kann den Effekt mit einem Schluckauf vergleichen. Das Magnetfeld lenkt ein Teil so stark ab, dass er als Jet-Energiestrahl hinausgeschossen wird. Dann wird das Gas erneut angesaugt und der Kreislauf beginnt von vorn. Solche Jets wurden bisher bei vielen supermassereichen schwarzen Löchern beobachtet, daher wird nun als nächstes die These untersucht, ob auch die Jets typisch sind.
Zusammenfassung
- Neues Bild des schwarzen Lochs zeigt Magnetfelder
- Sagittarius A* ähnelt dem schwarzen Loch M87*
- Hochenergetische Jets bei beiden schwarzen Löchern
- "The Astrophysical Journal Letters" publiziert Studien
- Magnetfelder regulieren möglicherweise Gaszustrom
- Material wird teilweise als Jets ausgestoßen
- Jets könnten bei vielen schwarzen Löchern vorkommen
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