Dank James Webb sehen wir erstmals eisige Details der Planetengeburt
Das James-Webb-Teleskop schärft unseren Blick für den Kosmos, jetzt hat das Weltraumteleskop einen Blick auf die Entstehung von Planeten ermöglicht. Forscher konnten erstmals die Inhalte einer planetaren Scheibe genau untersuchen. Dabei besonders spannend: Eisbrocken.
Wie ein internationales Astronomenteam unter niederländischer Leitung jetzt in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics (via Phys) schreibt, ist mit dem James-Webb-Teleskop eine weitere Premiere gelungen. Erstmals konnte man einen genauen Blick auf das Eis werfen, das in planetenbildenden Scheibe zwischen Staub und Gas eine entscheidende Rolle spielt. Eine solche "Bestandsaufnahme" war noch nie in solchem Detailgrad möglich.
"Die direkte Kartierung des Eises in einer planetenbildenden Scheibe liefert wichtige Informationen für Modellierungsstudien. Die helfen, die Entstehung unserer Erde, anderer Planeten in unserem Sonnensystem und um andere Sterne besser zu verstehen", so der Hauptautor der Studie, Ardjan Sturm von der Universität Leiden, Niederlande. Das Eis sorgt demnach erst dafür, dass sich Staubteilchen zu größeren Brocken zusammenfinden, aus denen dann Planeten und Kometen wachsen.
Das zugrundeliegende Forschungsprojekt, Ice Age, war schon 2016 ins Leben gerufen worden und eines der ersten, für das Beobachtungszeit mit Webb gesichert werden konnte. Mit dem Weltraumteleskop hatten die Forscher das Licht des jungen Sterns HH 48 NE eingefangen, das direkt durch eine sich gerade bildende Planetenscheibe scheint. Absorptionsspektren liefern klare Spitzen, die auf Moleküle hinweisen.
Siehe auch:
Astronomen feiern Webb-Daten zu Planetenwiege
Das Licht eines jungen Sterns scheint durch eine gigantische Scheibe aus Material, das in seiner Schwerkraft gefangen ist und zu rotieren beginnt. Über viele Millionen Jahre bildeten sich erst Zusammenballungen, dann Planeten. So unsere Theorien zur Entstehung von Sonnensystemen. Was bisher fehlt? Ein direkter Blick auf junge Systeme und die genaue Zusammensetzung ihrer Scheibe.Wie ein internationales Astronomenteam unter niederländischer Leitung jetzt in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics (via Phys) schreibt, ist mit dem James-Webb-Teleskop eine weitere Premiere gelungen. Erstmals konnte man einen genauen Blick auf das Eis werfen, das in planetenbildenden Scheibe zwischen Staub und Gas eine entscheidende Rolle spielt. Eine solche "Bestandsaufnahme" war noch nie in solchem Detailgrad möglich.
"Die direkte Kartierung des Eises in einer planetenbildenden Scheibe liefert wichtige Informationen für Modellierungsstudien. Die helfen, die Entstehung unserer Erde, anderer Planeten in unserem Sonnensystem und um andere Sterne besser zu verstehen", so der Hauptautor der Studie, Ardjan Sturm von der Universität Leiden, Niederlande. Das Eis sorgt demnach erst dafür, dass sich Staubteilchen zu größeren Brocken zusammenfinden, aus denen dann Planeten und Kometen wachsen.
Das zugrundeliegende Forschungsprojekt, Ice Age, war schon 2016 ins Leben gerufen worden und eines der ersten, für das Beobachtungszeit mit Webb gesichert werden konnte. Mit dem Weltraumteleskop hatten die Forscher das Licht des jungen Sterns HH 48 NE eingefangen, das direkt durch eine sich gerade bildende Planetenscheibe scheint. Absorptionsspektren liefern klare Spitzen, die auf Moleküle hinweisen.
Zusammenfassung
- James Webb ermöglicht Einblick in Planetenentstehung
- Forscher untersuchen Inhalte planetarer Scheibe
- Eisbrocken in Scheiben als spannender Fund
- Junge Sterne beleuchten rotierende Materiescheiben
- Erste detaillierte Analyse von Scheibeneis
Siehe auch:
- Neue James Webb-Bilder: So chaotisch ist das Zentrum unserer Galaxie
- James Webb: Diesen Anblick hatten die Forscher nicht erwartet
- Platz da, Webb: Weltraumteleskop Euclid zeigt erste spektakuläre Bilder
- James Webb und Hubble: Weltraumbilder landen auf Swatch-Uhren
- James-Webb-Bild einer Supernova greift Rätsel um Hubble-Konstante an
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