Gefahr im Garten: Stiftung Warentest warnt vor vielen Mährobotern
Die Stiftung Warentest hat Mähroboter unter die Lupe genommen, keiner von ihnen überstand die Sicherheitsprüfungen. Zwar überzeugen einige der smarten Gartenhelfer beim Rasenmähen, doch werden die Roboter schnell zu einer Gefahr für Tiere und vor allem Kinder.
"Fast alle Mäher verletzten in unserer Unfallsimulation einen liegenden Kinderarm. Der G 600 von Stiga fuhr (sogar) auf die Attrappe eines krabbelnden Kinderfußes. Damit verstößt das teuerste Gerät im Test gegen die Sicherheitsnorm und ist mangelhaft", so die Stiftung-Warentest-Expertin Christiane Böttcher-Tiedemann.
Dass Mähroboter zur Gefahr für Tiere werden können, ist zudem hinlänglich bekannt. Vor allem Igel, Kröten, Eidechsen, Grashüpfer und Spinnen sind betroffen. Bereits in den letzten Jahren wurde empfohlen, Mähroboter so zu programmieren, dass sie nur tagsüber laufen. Nachtaktive Tiere könnten so besser geschützt werden.
Ebenso wird dazu geraten (via NABU), den Mähroboter aus einem Teil des Gartens auszusperren, in dem Gras höher wachsen und Plätze mit Totholz und Reisighaufen angereichert werden können. Diese können Tieren tagsüber als Unterschlupf dienen.
Liegt das Gesamturteil ohne Ausnahme zwischen "Befriedigend" (Note 2,6) und "Mangelhaft" (Note 5,0), schnitten nur drei Modelle beim Mähen gut ab. Dazu gehören der Gardena Smart Sileno City (600 qm²) für 750 Euro, der Husqvarna Automower Aspire R4 für 900 Euro und der Solo by Al-Ko Robolinho (520 Watt) für 700 Euro.
Smarte Mähroboter von Einhell und Worx, die anstelle eines Begrenzungsdrahts mit einer Kamera zur Navigation ausgestattet sind, fielen hingegen durch. Den ausführlichen Artikel der Stiftung Warentest findet man online oder in der Heftausgabe 04/2024.
Mähroboter im Angebot Jetzt günstig bei Media Markt
Siehe auch:
Arme und Füße nicht erkannt
Während Saugroboter und Wischroboter im Haushalt versehentlich den einen oder anderen Legostein einsaugen oder den Schmutz eher verteilen als zu entfernen, ist die Kritik der Stiftung Warentest an aktuellen Mährobotern besorgniserregend. Aufgrund grober Schnitzer im Bereich der Sicherheit erlangt keines der getesteten Modelle eine gute Wertung."Fast alle Mäher verletzten in unserer Unfallsimulation einen liegenden Kinderarm. Der G 600 von Stiga fuhr (sogar) auf die Attrappe eines krabbelnden Kinderfußes. Damit verstößt das teuerste Gerät im Test gegen die Sicherheitsnorm und ist mangelhaft", so die Stiftung-Warentest-Expertin Christiane Böttcher-Tiedemann.
Dass Mähroboter zur Gefahr für Tiere werden können, ist zudem hinlänglich bekannt. Vor allem Igel, Kröten, Eidechsen, Grashüpfer und Spinnen sind betroffen. Bereits in den letzten Jahren wurde empfohlen, Mähroboter so zu programmieren, dass sie nur tagsüber laufen. Nachtaktive Tiere könnten so besser geschützt werden.
Ebenso wird dazu geraten (via NABU), den Mähroboter aus einem Teil des Gartens auszusperren, in dem Gras höher wachsen und Plätze mit Totholz und Reisighaufen angereichert werden können. Diese können Tieren tagsüber als Unterschlupf dienen.
Viele versagen auch beim Rasenmähen
Rasenmähroboter von Marken wie Gardena, Husqvarna, Bosch, Stiga, Einhell und Worx werden bei Unachtsamkeit nicht nur zur Gefahr für Tier, Mensch und Leben, auch in den Mähprüfungen der Stiftung Warentest ließen viele Gartenhelfer zu wünschen übrig. Viele von ihnen blieben liegen, gingen kaputt oder schafften ihre versprochene Reichweite nicht.Liegt das Gesamturteil ohne Ausnahme zwischen "Befriedigend" (Note 2,6) und "Mangelhaft" (Note 5,0), schnitten nur drei Modelle beim Mähen gut ab. Dazu gehören der Gardena Smart Sileno City (600 qm²) für 750 Euro, der Husqvarna Automower Aspire R4 für 900 Euro und der Solo by Al-Ko Robolinho (520 Watt) für 700 Euro.
Smarte Mähroboter von Einhell und Worx, die anstelle eines Begrenzungsdrahts mit einer Kamera zur Navigation ausgestattet sind, fielen hingegen durch. Den ausführlichen Artikel der Stiftung Warentest findet man online oder in der Heftausgabe 04/2024.
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Zusammenfassung
- Stiftung Warentest prüft Mähroboter auf Sicherheit
- Kein Modell erhält gute Wertung wegen Sicherheitsmängeln
- Kinderarm-Attrappe in Tests oft verletzt
- Mähroboter stellen Gefahr für nachtaktive Tiere dar
- Empfehlung: Mähroboter tagsüber betreiben
- Viele Geräte scheitern an Mähprüfungen
- Drei Modelle schneiden beim Mähen gut ab
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