Balkonkraftwerke kommen bei Stiftung Warentest nicht gut weg
Stiftung Warentest hat sich in der jüngsten Print-Ausgabe Balkonkraftwerke vorgenommen, wie man sie in Deutschland als sogenanntes Steckersolargerät nutzen kann. Das Ergebnis ist ernüchternd - ein Wechselrichter wurde nach dem Test sogar vom Markt genommen.
Dabei kamen wirklich relevante technische Mängel in die Wertung und nicht, wie bei so manch anderen Abwertungen von Stiftung Warentest, beispielsweise Datenschutz- oder Service-Probleme.
Bei drei Panels brach in der Schnee- und Sturmsimulation das Glas, heißt es jetzt in dem frei zugänglichen Kurzbericht auf test.de. "Ein von mehreren Anbietern genutzter Wechselrichter kann andere Elektrogeräte und Funkverbindungen stören. Die Bundesnetzagentur hat ihn zur Überprüfung vom Markt genommen", schreibt die Stiftung zudem.
Welches Gerät das betrifft, ist in den kostenlosen Test-Ergebnissen allerdings nicht zu erfahren, dort findet man nur eine Vorschau. Dennoch ist von Balkonkraftwerken nicht per se abzuraten, auch wenn der Test ernüchternd war. "Schon nach fünf Jahren kann sich eine Balkonsolaranlage amortisieren", so Testleiter Dirk Lorenz, "abhängig von Anschaffungskosten, Förderung, Jahresertrag und verbrauchtem Strom".
In praller Sonne produzieren alle getesteten Anlagen reichlich Strom, heißt es von test.de. "Doch verschattet zum Beispiel Laub einen Teil der Panels, sinkt die Ausbeute deutlich", so Lorenz. Daher hat man im Test auch mit teils abgedeckten Paneelen gemessen, um einen Durchschnittswert zu bekommen. Dabei zeigte sich, dass, sobald ein Modul gut zu einem Viertel abgedeckt war, meist nur noch etwa die Hälfte der zuvor gemessenen Leistung messbar war.
Der Test der Balkonsolaranlagen gibt es in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/balkonkraftwerke (Paywall).
Siehe auch:
Nur ein Gerät wird als gut bewertet
Das meldet die Stiftung Warentest jetzt für ihren Testlauf mit insgesamt acht Balkonkraftwerken, der in der Mai-Ausgabe veröffentlicht wurde. Laut dem Urteil der Warentester schneidet dabei nur eines von den acht getesteten Solarkraftwerken mit einem "Gut" ab, vier erhielten die Bewertung ausreichend oder sogar mangelhaft.Dabei kamen wirklich relevante technische Mängel in die Wertung und nicht, wie bei so manch anderen Abwertungen von Stiftung Warentest, beispielsweise Datenschutz- oder Service-Probleme.
Bei drei Panels brach in der Schnee- und Sturmsimulation das Glas, heißt es jetzt in dem frei zugänglichen Kurzbericht auf test.de. "Ein von mehreren Anbietern genutzter Wechselrichter kann andere Elektrogeräte und Funkverbindungen stören. Die Bundesnetzagentur hat ihn zur Überprüfung vom Markt genommen", schreibt die Stiftung zudem.
Welches Gerät das betrifft, ist in den kostenlosen Test-Ergebnissen allerdings nicht zu erfahren, dort findet man nur eine Vorschau. Dennoch ist von Balkonkraftwerken nicht per se abzuraten, auch wenn der Test ernüchternd war. "Schon nach fünf Jahren kann sich eine Balkonsolaranlage amortisieren", so Testleiter Dirk Lorenz, "abhängig von Anschaffungskosten, Förderung, Jahresertrag und verbrauchtem Strom".
In praller Sonne produzieren alle getesteten Anlagen reichlich Strom, heißt es von test.de. "Doch verschattet zum Beispiel Laub einen Teil der Panels, sinkt die Ausbeute deutlich", so Lorenz. Daher hat man im Test auch mit teils abgedeckten Paneelen gemessen, um einen Durchschnittswert zu bekommen. Dabei zeigte sich, dass, sobald ein Modul gut zu einem Viertel abgedeckt war, meist nur noch etwa die Hälfte der zuvor gemessenen Leistung messbar war.
Der Test der Balkonsolaranlagen gibt es in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/balkonkraftwerke (Paywall).
Zusammenfassung
- Stiftung Warentest prüfte acht Balkonkraftwerke, nur eines "Gut"
- Drei Panels brachen in Schnee- und Sturmsimulation
- Ein Wechselrichter störte Elektrogeräte, wurde entfernt
- Verschattung reduziert die Stromausbeute der Panels deutlich
- Amortisation der Anlagen kann nach fünf Jahren erreicht sein
- Vollständiger Testbericht in der Mai-Ausgabe
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