Elon Musk wütet gegen Google, wirft "Rassismus" und "Sexismus" vor
Elon Musk ist bekannt dafür, so manchen Konkurrenten scharf anzugreifen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn es um das Thema KI und Wokeness geht. Besonders "angetan" hat es ihm Google und nun greift Musk den Suchmaschinenriesen erneut an.
Denn kürzlich wurde bekannt, dass Gemini, die neue KI von Google, sich so manchen - tatsächlich schweren - Fehler erlaubt. Das ist bei vielen Lösungen dieser Art so, denn derartige Software ist immer anfällig für Fehltritte. Gemini kämpfte vor ein paar Tagen mit Bildern, die ethnisch und historisch mehr als daneben lagen, denn die KI erschuf bei Fragen nach "typischen" Wikingern oder Wehrmachtssoldaten auch schwarze oder asiatische Varianten.
Derartige Ergebnisse sind natürlich aus gleich mehreren Gründen ein No-Go und Google deaktivierte diese Funktionalität auch umgehend. Es ist aber ein bekanntes Problem, dass bildgenerierende KIs große Probleme mit Ethnien und dem richtigen Maß an Diversität haben - in beide Richtungen bzw. Extreme wohlgemerkt.
Elon Musk schoss sich aber in Folge der Gemini-Fehltritte regelrecht auf Google ein und mittlerweile bezeichnet Business Insider das als "Obsession". Musk nannte die Google-KI und ihre Macher in einer Reihe an Posts als rassistisch und sexistisch, man muss an dieser Stelle allerdings anmerken, dass Musk hier vor allem "Rassismus" gegenüber Weißen und Sexismus gegenüber Männern meint.
"Ein leitender Angestellter von Google hat mich gestern Abend angerufen und eine Stunde lang mit mir gesprochen", schrieb Musk. "Er versicherte mir, dass sie sofort Maßnahmen ergreifen, um die rassistischen und geschlechtsspezifischen Vorurteile in Gemini zu beseitigen. Die Zeit wird es zeigen."
So daneben die Antworten von Gemini auch waren (auch in Bezug auf Musk: die KI weigerte sich zu beantworten, ob Hitler bzw. Stalin oder Musk die kontroverseren Figuren seien): Ganz uneigennützig ist die Kritik des Milliardärs nicht.
Denn sein Unternehmen xAI bietet mit Grok einen KI-Konkurrenten an und Musk lässt keine Gelegenheit aus, zu betonen, dass nur seine KI die "maximale Wahrheitssuche" beherrsche bzw. zum Ziel habe. Man muss an dieser Stelle außerdem anmerken, dass Musk mit Wahrheit vor allem jene meint, die seinem eigenen Weltbild entspricht.
Siehe auch:
Musk gegen den Rest der ("woken") Welt
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Elon Musk mit einem großen Unternehmen oder einem bekannten Manager anlegt, mittlerweile muss man sich eher fragen, mit wem sich der 52-Jährige bisher nicht gezankt hat. Aktuell ist es Google, die Musks Zorn auf sich ziehen - konkret geht es um das Thema künstliche Intelligenz.Denn kürzlich wurde bekannt, dass Gemini, die neue KI von Google, sich so manchen - tatsächlich schweren - Fehler erlaubt. Das ist bei vielen Lösungen dieser Art so, denn derartige Software ist immer anfällig für Fehltritte. Gemini kämpfte vor ein paar Tagen mit Bildern, die ethnisch und historisch mehr als daneben lagen, denn die KI erschuf bei Fragen nach "typischen" Wikingern oder Wehrmachtssoldaten auch schwarze oder asiatische Varianten.
Derartige Ergebnisse sind natürlich aus gleich mehreren Gründen ein No-Go und Google deaktivierte diese Funktionalität auch umgehend. Es ist aber ein bekanntes Problem, dass bildgenerierende KIs große Probleme mit Ethnien und dem richtigen Maß an Diversität haben - in beide Richtungen bzw. Extreme wohlgemerkt.
Elon Musk schoss sich aber in Folge der Gemini-Fehltritte regelrecht auf Google ein und mittlerweile bezeichnet Business Insider das als "Obsession". Musk nannte die Google-KI und ihre Macher in einer Reihe an Posts als rassistisch und sexistisch, man muss an dieser Stelle allerdings anmerken, dass Musk hier vor allem "Rassismus" gegenüber Weißen und Sexismus gegenüber Männern meint.
"Ein leitender Angestellter von Google hat mich gestern Abend angerufen und eine Stunde lang mit mir gesprochen", schrieb Musk. "Er versicherte mir, dass sie sofort Maßnahmen ergreifen, um die rassistischen und geschlechtsspezifischen Vorurteile in Gemini zu beseitigen. Die Zeit wird es zeigen."
Google-Suche mitgemeint
Mehr als das: Musk, der sich regelmäßig über den "Woke-Virus" beschwert, meinte, dass Gemini "nur die Spitze des Eisbergs" sei und "das Gleiche mit der Google-Suche gemacht" werde. Er zeigte mit dem Finger auch auf einzelne Google-Mitarbeiter und postete etwa einen Screenshot, in dem einer schreibt, dass er Joe Biden gewählt habe - laut Musk ist auch das ein Beweis dafür, warum die Google-AI "so rassistisch und sexistisch" ist.So daneben die Antworten von Gemini auch waren (auch in Bezug auf Musk: die KI weigerte sich zu beantworten, ob Hitler bzw. Stalin oder Musk die kontroverseren Figuren seien): Ganz uneigennützig ist die Kritik des Milliardärs nicht.
Denn sein Unternehmen xAI bietet mit Grok einen KI-Konkurrenten an und Musk lässt keine Gelegenheit aus, zu betonen, dass nur seine KI die "maximale Wahrheitssuche" beherrsche bzw. zum Ziel habe. Man muss an dieser Stelle außerdem anmerken, dass Musk mit Wahrheit vor allem jene meint, die seinem eigenen Weltbild entspricht.
Zusammenfassung
- Elon Musk greift Google wegen KI-Fehlern an
- KI Gemini von Google zeigt rassistische Tendenzen
- Musk beschwert sich über "Woke-Virus" bei Google
- Google-Mitarbeiter wegen politischer Meinung kritisiert
- Musk wirft Google KI Vorurteile vor
- Musk bewirbt eigene KI Grok als überlegen
- Kritik an Google möglicherweise interessengeleitet
Siehe auch:
- Google erklärt die Probleme der jetzt teils deaktivierten Gemini-KI
- Bard ist tot, es lebe Gemini: Google wechselt mal wieder wild die Namen
- Google Gemini: Die beeindruckende KI-Demo war fast komplett Fake
- Google Gemini: Neue KI schlägt ChatGPT in einer Reihe von Tests
- Leistungsbedenken: Googles GPT4-Konkurrent Gemini wird verschoben
Thema:
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