Google Gemini: Die beeindruckende KI-Demo war fast komplett Fake
Google hat mit Gemini ein angeblich extrem leistungsstarkes Sprachmodell vorgestellt, das in Konkurrenz mit GPT-4 & Co treten soll. Dabei zeigte man ein beeindruckendes Video, das angeblich die Interaktion mit der KI zeigte. Jetzt ist klar: große Teile des Videos sind nicht echt.
Tatsächlich war aber deutlich mehr "Manipulation" nötig, um die von Google gezeigte, simple, schnelle und unterhaltsame Interaktion mit Gemini in dem Video "darzustellen". Die von Google gezeigte stimmliche Kommunikation zwischen dem angeblichen User und Gemini fand dabei nie statt. Stattdessen sei die eigentliche Demo unter Verwendung von Standbildern aus den Videoaufnahmen in Verbindung mit textbasierten Eingaben der Anfragen an die KI durchgeführt worden.
Im Grunde funktionierte das Ganze also bei Weitem nicht auf die in dem Video suggerierte, beeindruckende Weise. So ließ das Video vermuten, Gemini könne per Sprachausgabe schnell und interaktiv mit dem Nutzer "zusammenarbeiten" und dabei zum Beispiel vorhersagen, was der Nutzer gerade zeichnet, während das Bild noch in der Entstehung ist. Auch die in Echtzeit erfolgenden Reaktionen der KI gab es nie.
Google erklärte als Reaktion auf die Vorwürfe wegen der möglichen Täuschung der Öffentlichkeit mit seinem Demo-Video laut The Verge, dass sämtliche Nutzeranfragen und die in dem Video gezeigten Ausgaben der KI "echt und gekürzt" seien. Man wolle mit dem Video zeigen, wie ein "multimodales Nutzungserlebnis unter Verwendung von Gemini aussehen könnte", so Oriol Vinyals, Vice President of Research and Deep Learning bei Googles KI-Sparte DeepMind und Co-Lead für Gemini, in einem Post bei X/Twitter.
Man habe damit lediglich eine Inspiration für andere Entwickler bieten wollen, hieß es weiter. Das Team habe Gemini mit Bildern und Texten gefüttert und die KI dann aufgefordert, auf dieser Basis Vorhersagen zu treffen, was als nächstes passieren würde. Die so erzielten Ergebnisse wurden dann offensichtlich zu dem oben eingebundenen Werbevideo aufbereitet - denn mehr als ein gestelltes Marketing-Video ist dieses dann wohl auch nicht.
Siehe auch:
Kein Gespräch, keine Interaktion in Echtzeit
Wie Google gegenüber dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg inzwischen klargestellt hat, fand die in dem Video mit dem Titel "Hands-on with Gemini: Interacting with multimodal AI" gezeigte Interaktion mit der KI nie in der gezeigten Form statt. In der Videobeschreibung des Videos war lediglich davon die Rede, dass man die Abläufe beschleunigt dargestellt habe.Tatsächlich war aber deutlich mehr "Manipulation" nötig, um die von Google gezeigte, simple, schnelle und unterhaltsame Interaktion mit Gemini in dem Video "darzustellen". Die von Google gezeigte stimmliche Kommunikation zwischen dem angeblichen User und Gemini fand dabei nie statt. Stattdessen sei die eigentliche Demo unter Verwendung von Standbildern aus den Videoaufnahmen in Verbindung mit textbasierten Eingaben der Anfragen an die KI durchgeführt worden.
Im Grunde funktionierte das Ganze also bei Weitem nicht auf die in dem Video suggerierte, beeindruckende Weise. So ließ das Video vermuten, Gemini könne per Sprachausgabe schnell und interaktiv mit dem Nutzer "zusammenarbeiten" und dabei zum Beispiel vorhersagen, was der Nutzer gerade zeichnet, während das Bild noch in der Entstehung ist. Auch die in Echtzeit erfolgenden Reaktionen der KI gab es nie.
Google erklärte als Reaktion auf die Vorwürfe wegen der möglichen Täuschung der Öffentlichkeit mit seinem Demo-Video laut The Verge, dass sämtliche Nutzeranfragen und die in dem Video gezeigten Ausgaben der KI "echt und gekürzt" seien. Man wolle mit dem Video zeigen, wie ein "multimodales Nutzungserlebnis unter Verwendung von Gemini aussehen könnte", so Oriol Vinyals, Vice President of Research and Deep Learning bei Googles KI-Sparte DeepMind und Co-Lead für Gemini, in einem Post bei X/Twitter.
Man habe damit lediglich eine Inspiration für andere Entwickler bieten wollen, hieß es weiter. Das Team habe Gemini mit Bildern und Texten gefüttert und die KI dann aufgefordert, auf dieser Basis Vorhersagen zu treffen, was als nächstes passieren würde. Die so erzielten Ergebnisse wurden dann offensichtlich zu dem oben eingebundenen Werbevideo aufbereitet - denn mehr als ein gestelltes Marketing-Video ist dieses dann wohl auch nicht.
Zusammenfassung
- Google stellt KI-Modell Gemini vor, Konkurrenz zu GPT-4
- Interaktion im Video nicht echt, wie von Google bestätigt
- Demo nutzte Standbilder und Texteingaben statt Sprache
- Gemini-Video suggerierte echte Sprachinteraktion
- Google: Video zeigt "echte und gekürzte" KI-Ausgaben
- Ziel des Videos war Inspiration für Entwickler, sagt Google
- Ergebnisse der KI wurden zu Marketing-Video aufbereitet
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema KI
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Super Bowl 2026: Base44 zeigt, wie KI jeden zum Programmierer macht
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen