Interview eskaliert: Wütender Elon Musk streicht Talkshow auf X
Elon Musk ist für sein aufbrausendes und impulsives Temperament bekannt. Nun strich er eine Talkshow, die exklusiv auf X laufen sollte. Die Fragen des Moderators an ihn als ersten Gast der Sendung hatten ihm ganz und gar nicht gefallen.
Denn Lemon fragte ihn unter anderem danach, ob es die Aufgabe der Plattform sei, gegen Hassrede vorzugehen. Das gefiel Musk jedoch gar nicht, der eine deutlich angesäuerte Antwort gab: "Ich muss keine Fragen von Reportern beantworten, Don. Der einzige Grund, weshalb ich dieses Interview mache, ist, weil du auf X bist und danach gefragt hast. Sonst würde ich dieses Interview nicht geben."
Auch Fragen nach seinem kürzlichen Treffen mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump beantwortete Musk auf ähnliche Weise.
Der Moderator zeigte sich überrascht, da Musk ihn schließlich persönlich auf X eingeladen hatte, um dort eine Sendung zu machen. Er habe "Elon und sein Management beim Wort genommen, dass sie zum ersten Mal daran interessiert waren, unmittelbar mit frischen und andersartigen Stimmen zu arbeiten". Dabei scheint sich Lemon allem Anschein nach jedoch getäuscht zu haben.
Das Interview will er nun aber trotzdem kommenden Montag auf YouTube veröffentlichen. Ironischerweise verkündete er das über X:
Siehe auch:
Talkshow auf X gestrichen
Die "Don Lemon Show" mit ihrem gleichnamigen Gastgeber, der in Amerika ein bekannter TV-Moderator ist, sollte ab dem 18. März eigentlich dreimal die Woche exklusiv auf X zu sehen sein. Musk hatte den ehemaligen CNN-Mann sogar persönlich eingeladen, eine Sendung auf der Plattform des Kurznachrichtendiensts zu machen. Laut Musk hätte X schließlich ein größeres Publikum als das TV-Netzwerk. Doch daraus wird nun nichts. Denn noch vor der ersten Sendung kündigte Musk den Vertrag.Was war passiert?
In der Premierensendung war Musk als Talk-Gast vorgesehen. Um das entsprechende Material aufzuzeichnen, setzten sich Lemon und Musk zu einem Interview zusammen, das allerdings nicht ganz so lief, wie es sich der Chef von X vorgestellt hatte.Denn Lemon fragte ihn unter anderem danach, ob es die Aufgabe der Plattform sei, gegen Hassrede vorzugehen. Das gefiel Musk jedoch gar nicht, der eine deutlich angesäuerte Antwort gab: "Ich muss keine Fragen von Reportern beantworten, Don. Der einzige Grund, weshalb ich dieses Interview mache, ist, weil du auf X bist und danach gefragt hast. Sonst würde ich dieses Interview nicht geben."
Auch Fragen nach seinem kürzlichen Treffen mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump beantwortete Musk auf ähnliche Weise.
Musks Reaktion lässt nicht lange auf sich warten
Ungefähr eine halbe Stunde, nachdem die beiden das 90-minütige Interview beendet hatten, erhielt Lemon angeblich eine Nachricht von Musk, in der nur "Vertrag aufgelöst" stand.Der Moderator zeigte sich überrascht, da Musk ihn schließlich persönlich auf X eingeladen hatte, um dort eine Sendung zu machen. Er habe "Elon und sein Management beim Wort genommen, dass sie zum ersten Mal daran interessiert waren, unmittelbar mit frischen und andersartigen Stimmen zu arbeiten". Dabei scheint sich Lemon allem Anschein nach jedoch getäuscht zu haben.
Das Interview will er nun aber trotzdem kommenden Montag auf YouTube veröffentlichen. Ironischerweise verkündete er das über X:
Zusammenfassung
- Elon Musk sagt Talkshow auf X nach Interview ab
- Musk missfielen Fragen von Moderator Don Lemon an ihn
- Musk lud Lemon persönlich zu X ein
- Interview mit Musk sollte Premierenfolge sein
- Nach Interview erhielt Lemon Nachricht über Vertragsauflösung
- Lemon plant, das Interview auf YouTube zu veröffentlichen
Siehe auch:
- Tesla-Mythos entlarvt: Elons Cybertruck sicher nicht (völlig) kugelsicher
- OpenAI schießt zurück: Elon Musk wollte Kontrolle und Fusion mit Tesla
- Bundesnetzagentur wird gegen Elon Musk und X vor Gericht ziehen
- Elon Musk verklagt Sam Altman wegen "Vertragsbruchs" von OpenAI
- Elon Musk: SpaceX wird eine Million Menschen zum Mars bringen
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