Verkaufsverbot: Vivo & Nokia einigen sich im Smartphone-Patentkrieg
Mit Vivo hat auch die dritte große chinesische Smartphone-Marke, die von einem von Nokia erwirkten Verkaufsverbot betroffen war, jetzt den Abschluss eines Abkommens für den Austausch von Patentlizenzen mit dem finnischen Mobilfunkausrüster bekannt gegeben.
Dies bedeutet, dass das von Nokia hierzulande erwirkte Verkaufsverbot hinfällig ist, welches seit gut einem halben Jahr den Verkauf von Smartphones der Marke Vivo in Deutschland verhindert hat. Vivo hatte sich praktisch komplett aus Deutschland zurückgezogen, nachdem der finnische Mobilfunkausrüster mit einer Reihe von Klagen dafür gesorgt hatte, dass sowohl Vivo selbst als auch seine Vertriebspartner den Verkauf von Vivo-Smartphones vollständig einstellen mussten.
Informationen über die finanziellen Details des Cross-Licensing-Deals zwischen Nokia und Vivo sollen aufgrund von Geheimhaltungsklauseln nicht öffentlich gemacht werden. Ob und wann Vivo den Vertrieb seiner Smartphones in Deutschland wieder aufnehmen will, ist derzeit noch offen. Das Unternehmen hatte vor dem Verkaufsverbot große Pläne, sich in Deutschland als führender Smartphone-Anbieter zu etablieren.
Daraus wurde bisher jedoch nicht nur wegen des Verkaufsverbots nichts. Anders als Oppo und OnePlus gelang es Vivo auch vor den Klagen von Nokia nicht wirklich, eine bedeutsame Präsenz in Deutschland aufzubauen. Auch in den meisten anderen europäischen Ländern spielt die wie Oppo, OnePlus, Realme und IQOO zum chinesischen Konzern BBK gehörende Marke bisher nur eine vergleichsweise kleine Rolle.
Die Einigung mit Nokia kommt für Vivo durchaus zu einem günstigen Zeitpunkt. Das Unternehmen hat in anderen Ländern Europas gerade mit dem Vertrieb seines neuen Topmodells Vivo X100 Pro begonnen, das nun auch in Deutschland an den Start gehen könnte.
Siehe auch:
Weg frei für alle BBK-Smartphones
Wie Vivo soeben in einer Pressemitteilung verlauten ließ, hat man sich mit Nokia auf eine Beilegung sämtlicher Patentstreitigkeiten geeinigt. Hintergrund ist die Unterzeichnung eines Cross-Licensing-Abkommens zwischen den beiden Unternehmen, mit dem sie sich gegenseitig das Recht einräumen, patentierte Technologien des jeweils anderen in ihren Produkten zu nutzen.Dies bedeutet, dass das von Nokia hierzulande erwirkte Verkaufsverbot hinfällig ist, welches seit gut einem halben Jahr den Verkauf von Smartphones der Marke Vivo in Deutschland verhindert hat. Vivo hatte sich praktisch komplett aus Deutschland zurückgezogen, nachdem der finnische Mobilfunkausrüster mit einer Reihe von Klagen dafür gesorgt hatte, dass sowohl Vivo selbst als auch seine Vertriebspartner den Verkauf von Vivo-Smartphones vollständig einstellen mussten.
Informationen über die finanziellen Details des Cross-Licensing-Deals zwischen Nokia und Vivo sollen aufgrund von Geheimhaltungsklauseln nicht öffentlich gemacht werden. Ob und wann Vivo den Vertrieb seiner Smartphones in Deutschland wieder aufnehmen will, ist derzeit noch offen. Das Unternehmen hatte vor dem Verkaufsverbot große Pläne, sich in Deutschland als führender Smartphone-Anbieter zu etablieren.
Daraus wurde bisher jedoch nicht nur wegen des Verkaufsverbots nichts. Anders als Oppo und OnePlus gelang es Vivo auch vor den Klagen von Nokia nicht wirklich, eine bedeutsame Präsenz in Deutschland aufzubauen. Auch in den meisten anderen europäischen Ländern spielt die wie Oppo, OnePlus, Realme und IQOO zum chinesischen Konzern BBK gehörende Marke bisher nur eine vergleichsweise kleine Rolle.
Die Einigung mit Nokia kommt für Vivo durchaus zu einem günstigen Zeitpunkt. Das Unternehmen hat in anderen Ländern Europas gerade mit dem Vertrieb seines neuen Topmodells Vivo X100 Pro begonnen, das nun auch in Deutschland an den Start gehen könnte.
Zusammenfassung
- Vivo einigt sich mit Nokia auf Patentabkommen
- Verkaufsverbot für Vivo-Smartphones in Deutschland aufgehoben
- Cross-Licensing-Abkommen erlaubt gegenseitige Nutzung von Patenten
- Finanzielle Details des Deals zwischen Vivo und Nokia geheim
- Vivo-Vertrieb in Deutschland könnte wieder starten
- Vivo hatte zuvor kaum Marktpräsenz in Deutschland erreicht
- Marke gehört zum BBK-Konzern, ist in Europa wenig präsent
Siehe auch:
- Patentkrieg mit Nokia: OnePlus & Oppo bald wieder in Deutschland
- Kein Verkaufsverbot à la Oppo: Nokia schließt Patent-Deal mit Honor
- Nokia-Patente: Krieg mit Oppo geht weiter, Frieden mit Apple verlängert
- Vivo stoppt Smartphone-Verkauf in Deutschland nach Nokia-Patentklage
- Nokia Patent-Feldzug: Nach Oppo/OnePlus nun Verkaufsverbot für Vivo?
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