Raketenengpass in Europa: SpaceX schießt neue Galileo-Satelliten ins All
Der Ausbau des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo lässt sich offenbar nicht mehr ohne die Hilfe von SpaceX vorantreiben. Elon Musks Raumfahrtunternehmen soll laut eines US-Medienberichts die nächsten Galileo-Satelliten ins All bringen.
Laut dem Zeitungsbericht, in dem auch Javier Benedicto, der bei der Weltraumagentur ESA für das Navigationssystem Galileo zuständig ist, zu Wort kommt, hat SpaceX kürzlich mit der ESA Verträge über zwei Raketenstarts im Jahr 2024 geschlossen. Dabei sollen jeweils zwei neue Galileo-Satelliten ins All gebracht werden.
Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist die Zusammenarbeit mit Russland rund um die Sojus-Raketen natürlich vollständig zum Erliegen gekommen. Das europäische Ariane-Programm steckt derzeit noch in der Übergangsphase, da man die Ariane-5-Raketen kürzlich aufs Altenteil geschickt hat und die neue Ariane 6 noch mit einigen Verzögerungen zu kämpfen hat.
- SpaceX unterstützt Ausbau des Galileo-Satelliten-Navigationssystems
- Elon Musks Firma bringt nächste Galileo-Satelliten ins All
- SpaceX sichert sich lukrativen Auftrag aus Europa
- Verträge über zwei Raketenstarts im Jahr 2024 mit ESA geschlossen
- Start der Satelliten mit Falcon 9 Launchern von SpaceX
- Zusammenarbeit mit Russland wegen Ukraine-Konflikt gestoppt
- Europäisches Ariane-Programm in Übergangsphase mit Verzögerungen
ESA wählt SpaceX für Galileo-Satellitenstarts
Laut einem Bericht des Wall Street Journals, hat sich SpaceX einen lukrativen Auftrag aus Europa gesichert. Die Firma, hinter der Tesla- und Twitter-Chef Elon Musk steht, soll die nächsten vier Galileo-Satelliten mit ihren Trägerraketen in ihre Umlaufbahn befördern.Laut dem Zeitungsbericht, in dem auch Javier Benedicto, der bei der Weltraumagentur ESA für das Navigationssystem Galileo zuständig ist, zu Wort kommt, hat SpaceX kürzlich mit der ESA Verträge über zwei Raketenstarts im Jahr 2024 geschlossen. Dabei sollen jeweils zwei neue Galileo-Satelliten ins All gebracht werden.
ESA unter Zeitdruck
Die ESA hatte in letzter Zeit mehrfach durchblicken lassen, dass man zunehmend unter Zeitdruck geraten ist, was dringend nötige Entscheidungen über bevorstehende Raketenstarts angeht. Jetzt sollen die Satelliten mit den Falcon 9-Launchern von SpaceX starten, heißt es. Im Grunde hat die ESA kaum Optionen, wenn es darum geht, ihre Satelliten ins All zu schicken.Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ist die Zusammenarbeit mit Russland rund um die Sojus-Raketen natürlich vollständig zum Erliegen gekommen. Das europäische Ariane-Programm steckt derzeit noch in der Übergangsphase, da man die Ariane-5-Raketen kürzlich aufs Altenteil geschickt hat und die neue Ariane 6 noch mit einigen Verzögerungen zu kämpfen hat.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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