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Reichweite & Lebensdauer:
VW schafft Durchbruch bei Feststoffakkus
Feststoffbatterien sollen die nächste große Entwicklungsstufe bei Elektroautos einläuten. Erfolgsmeldungen in Richtung Serienproduktion kamen bisher vor allem aus Fernost. Doch nun soll auch dem deutschen Volkswagen-Konzern ein wichtiger Durchbruch gelungen sein.
Feststoffbatterien sollen gegenüber den klassischen Lithium-Ionen-Zellen mehrere Vorteile bringen: Sie bringen es auf eine höhere Energiedichte und damit bei gleichem Gewicht auf mehr Reichweite. Die Ladezeiten sind kürzer und die Sicherheit höher, da es kaum zu kurzschlussbedingten Bränden kommen kann.
Ein Problem der Technologie bestand allerdings bisher in der vergleichsweise geringen Lebensdauer. Hier soll Volkswagen nun aber einen gewaltigen Schritt nach vorn geschafft haben. Ein neuer Akku-Prototyp, den die Wolfsburger gemeinsam mit ihren Partnern aus den USA gebaut haben, überstand die geforderten 1000 Ladezyklen.
Wann genau Volkswagen erste Modelle mit Feststoffbatterie auf den Markt bringen könnte, ist noch unklar. Der japanische Konkurrent Toyota arbeitet ebenfalls intensiv an dieser Technologie und will sie ab 2027 in den Handel bringen.
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1000 Ladezyklen
Volkswagen arbeitet bei der Entwicklung der neuen Akkutechnik mit dem US-Unternehmen Quantumscape zusammen. Wie das Handelsblatt nun berichtet, sei es den Partnern endlich gelungen, einen bestimmten Test erfolgreich zu absolvieren. Dieser soll einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem marktreifen Stromspeicher für Elektroautos markieren.Feststoffbatterien sollen gegenüber den klassischen Lithium-Ionen-Zellen mehrere Vorteile bringen: Sie bringen es auf eine höhere Energiedichte und damit bei gleichem Gewicht auf mehr Reichweite. Die Ladezeiten sind kürzer und die Sicherheit höher, da es kaum zu kurzschlussbedingten Bränden kommen kann.
Ein Problem der Technologie bestand allerdings bisher in der vergleichsweise geringen Lebensdauer. Hier soll Volkswagen nun aber einen gewaltigen Schritt nach vorn geschafft haben. Ein neuer Akku-Prototyp, den die Wolfsburger gemeinsam mit ihren Partnern aus den USA gebaut haben, überstand die geforderten 1000 Ladezyklen.
Marktstart unklar
Und dabei ging es nicht darum, dass die Zellen nach diesen Ent- und Beladungen nicht mehr nutzbar gewesen wären. Sie verfügten nach dem Test noch über 95 Prozent ihrer Kapazität. Das würde also bedeuten, dass ein Elektroauto mit diesem Akku auf den ersten 500.000 Kilometern seiner Lebenszeit quasi nicht mit Reichweitenverlusten zu rechnen hat. Erst dann müssten die Nutzer sich mit etwas geringeren Strecken abfinden.Wann genau Volkswagen erste Modelle mit Feststoffbatterie auf den Markt bringen könnte, ist noch unklar. Der japanische Konkurrent Toyota arbeitet ebenfalls intensiv an dieser Technologie und will sie ab 2027 in den Handel bringen.
Zusammenfassung
- Feststoffbatterien könnten Elektroautos revolutionieren
- VW gelang Durchbruch bei Akkutechnologie mit Quantumscape
- Test bestanden: wichtiger Schritt zu marktreifen Akkus
- Höhere Energiedichte und mehr Reichweite als Li-Ionen-Zellen
- Kürzere Ladezeiten und höhere Sicherheit bei Feststoffbatterien
- VW-Akku übersteht erste 1000 Ladezyklen mit 95% Kapazität
- Markteinführung noch ungewiss
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