TDK: Hundertfache Kapazität bei kleinen Feststoffakkus erreicht
Feststoffbatterien sind nicht nur bei Elektroautos ein Hoffnungsträger. Im Kleinformat sollen sie auch diverse mobile Geräte mit Strom versorgen. TDK als einer der führenden Entwickler will nun ein hundertfaches der Energiedichte hinbekommen haben.
Mit TDKs Neuentwicklung würde die Festkörpertechnologie es nicht nur erstmals schaffen, bei der Energiedichte zu Batterien mit flüssigen Elektrolyten aufzuschließen, man könnte diese sogar deutlich überholen. Bei den Materialien, die beispielsweise in klassischen wiederaufladbaren Knopfzellen zum Einsatz kommen, werden aktuell rund 400 Wattstunden pro Liter erreicht.
"Wir sind davon überzeugt, dass unser neu entwickeltes Material für Festkörperbatterien einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Wir werden die Entwicklung weiter vorantreiben, um eine frühzeitige Kommerzialisierung zu erreichen", sagte Noboru Saito, Vorstandsvorsitzender von TDK.
Die Batterietechnologie ist für den Einsatz in kleineren Zellen ausgelegt und soll die bestehenden Knopfzellen in Uhren und anderen kleinen elektronischen Geräten ersetzen. Größere Akkus - beispielsweise für Notebooks oder gar Autos - lassen sich mit der Technologie nur schwer realisieren. Denn das feste Keramikmaterial ist recht spröde, was seine Zerbrechlichkeit steigert, die sich in größeren Batterien schwerer in den Griff bekommen lässt.
Siehe auch:
Flüssig-Elektrolyt überrundet
Wie der japanische Konzern heute mitteilte, habe man ein Material entwickelt, das 1000 Wattstunden pro Liter speichern kann. Die größere Energiemenge beträfe damit das Material der ersten Generation von Feststoffakkus, die TDK selbst seit dem Jahr 2020 anbietet. Andere Unternehmen kommen allerdings bereits auf 50 Wattstunden pro Liter, was aber zumindest auch noch deutlich weniger als die Neuentwicklung wäre.Mit TDKs Neuentwicklung würde die Festkörpertechnologie es nicht nur erstmals schaffen, bei der Energiedichte zu Batterien mit flüssigen Elektrolyten aufzuschließen, man könnte diese sogar deutlich überholen. Bei den Materialien, die beispielsweise in klassischen wiederaufladbaren Knopfzellen zum Einsatz kommen, werden aktuell rund 400 Wattstunden pro Liter erreicht.
"Wir sind davon überzeugt, dass unser neu entwickeltes Material für Festkörperbatterien einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Wir werden die Entwicklung weiter vorantreiben, um eine frühzeitige Kommerzialisierung zu erreichen", sagte Noboru Saito, Vorstandsvorsitzender von TDK.
Keramik ist zerbrechlich
Die herzustellenden Batterien werden aus einem vollkeramischen Material mit oxidbasiertem Festelektrolyt und legierten Lithiumanoden bestehen. Die hohe Fähigkeit der Batterie, elektrische Ladung zu speichern, so TDK, würde kleinere Gerätegrößen und längere Betriebszeiten ermöglichen, während das Oxid ein hohes Maß an Stabilität und damit Sicherheit biete.Die Batterietechnologie ist für den Einsatz in kleineren Zellen ausgelegt und soll die bestehenden Knopfzellen in Uhren und anderen kleinen elektronischen Geräten ersetzen. Größere Akkus - beispielsweise für Notebooks oder gar Autos - lassen sich mit der Technologie nur schwer realisieren. Denn das feste Keramikmaterial ist recht spröde, was seine Zerbrechlichkeit steigert, die sich in größeren Batterien schwerer in den Griff bekommen lässt.
Zusammenfassung
- Feststoffbatterien sollen auch mobile Geräte mit Strom versorgen
- TDK hat eine Vervielfachung der Energiedichte erreicht
- Neues Material speichert 1000 Wattstunden pro Liter
- Andere Unternehmen erreichen nur 50 Wattstunden pro Liter
- Neue Festkörpertechnologie überholt flüssige Elektrolytbatterien
- Knopfzellen erreichen aktuell rund 400 Wattstunden pro Liter
- Batterien bestehen aus vollkeramischem Material mit oxidbasiertem Festelektrolyt
- Technologie ist für kleinere Zellen in Uhren und kleinen Geräten gedacht
- Größere Akkus sind schwer realisierbar wegen der Sprödigkeit des Materials
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