Riesen-Rohrpost: Hyperloop ist am Ende, Entlassungen und Verkauf
Das futuristische Transportsystem Hyperloop One ist offenbar am Ende. Zwar hat das dahinterstehende Unternehmen eine Testanlage gebaut, doch nun wurden die Mitarbeiter entlassen und das Management soll nach einem Käufer suchen.
Jetzt hat das Unternehmen die meisten seiner Mitarbeiter entlassen und versucht, seine verbleibenden Vermögenswerte, einschließlich der Teststrecke und der Maschinen, zu verkaufen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Anfang 2022 beschäftigte das Unternehmen noch mehr als 200 Personen.
Hyperloop hat auch sein Büro in Los Angeles geschlossen. Den verbleibenden Mitarbeitern, die mit der Überwachung des Verkaufs der Vermögenswerte betraut sind, wurde mitgeteilt, dass ihr Arbeitsverhältnis am 31. Dezember enden wird. Das verbleibende geistige Eigentum des Startups wird dann an DP World übertragen, einen in Dubai ansässigen Investor, der seit 2016 die Mehrheit an der Firma hält.
Stattdessen kam es zuletzt immer wieder zu kleineren Skandalen rund um verschiedene Manager. Das reichte von Vorwürfen über sexuelle Belästigung gegen einen Manager bis hin zu einer Verhaftung wegen Betrugs und Veruntreuung gegen einen anderen. Hier gab es zwar dann entweder keine Beweise oder die Sachen hatten nichts mit Hyperloop selbst zu tun, doch waren sie für die Arbeit der Firma auch nicht hilfreich.
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Entlassungen und Verkauf
Hyperloop hatte das Ziel, Städte mit Transportröhren zu verbinden, in denen nahezu Vakuum herrscht. In diesen sollten Transportfahrzeuge mit Geschwindigkeiten, die sonst nur Flugzeuge erreichen, fahren und Passagiere und Waren befördern. Zuletzt fokussierte sich die Firma auf den Gütertransport, was den britischen Investor Richard Branson mit seinem Virgin-Konzern zum Ausstieg bewegte.Jetzt hat das Unternehmen die meisten seiner Mitarbeiter entlassen und versucht, seine verbleibenden Vermögenswerte, einschließlich der Teststrecke und der Maschinen, zu verkaufen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Anfang 2022 beschäftigte das Unternehmen noch mehr als 200 Personen.
Hyperloop hat auch sein Büro in Los Angeles geschlossen. Den verbleibenden Mitarbeitern, die mit der Überwachung des Verkaufs der Vermögenswerte betraut sind, wurde mitgeteilt, dass ihr Arbeitsverhältnis am 31. Dezember enden wird. Das verbleibende geistige Eigentum des Startups wird dann an DP World übertragen, einen in Dubai ansässigen Investor, der seit 2016 die Mehrheit an der Firma hält.
Kein Großauftrag
Grundsätzlich hatte das Konzept hinter dem Transportsystem für einiges an Begeisterung gesorgt. Allerdings gelang es nicht, dies in Verbindung mit dem Testsystem in einen Bauauftrag für eine große, kommerziell zu betreibende Verbindung umzuwandeln. Dafür hätte man einen großen Industriepartner oder noch besser einen staatlichen Infrastruktur-Investor benötigt.Stattdessen kam es zuletzt immer wieder zu kleineren Skandalen rund um verschiedene Manager. Das reichte von Vorwürfen über sexuelle Belästigung gegen einen Manager bis hin zu einer Verhaftung wegen Betrugs und Veruntreuung gegen einen anderen. Hier gab es zwar dann entweder keine Beweise oder die Sachen hatten nichts mit Hyperloop selbst zu tun, doch waren sie für die Arbeit der Firma auch nicht hilfreich.
Zusammenfassung
- Hyperloop One steht vor dem Aus
- Mitarbeiter entlassen, Management sucht Käufer
- Ziel war Hochgeschwindigkeitstransport in Vakuumröhren
- Virgin-Konzern stieg wegen reinem Fokus auf Gütertransporte aus
- Über 200 Mitarbeiter waren Anfang 2022 beschäftigt
- Büro in Los Angeles geschlossen, Verkauf von Vermögenswerten
- Geistiges Eigentum geht an Dubai-Investor DP World
- Konzept erregte Interesse, doch keine kommerziellen Aufträge
- Skandale um Manager schadeten dem Unternehmen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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