Amazon droht: Wer nicht ins Büro zurückkehrt, wird nicht befördert
Amazon versucht schon seit Längerem, Mitarbeiter, die sich vor allem während der Pandemie an das Homeoffice gewöhnt haben, zur Rückkehr ins echte Büro zu motivieren oder besser gesagt zu zwingen. Nun stellt man den Homeoffice-Fans eine weitere Rute ins Fenster.
Das Problem dabei: Allzu streng kann Amazon gegen Verweigerer nicht vorgehen, denn Erfahrungen aus den vergangenen Monaten zeigen, dass viele lieber kündigen als zum Büro gezwungen zu werden. Der Versandhauskonzern hat seine Drohungen mittlerweile angepasst und übt mittlerweile so etwas wie sanften Druck aus.
Denn wie CNBC berichtet, hat Amazon seine Mitarbeiter und Manager informiert, dass diese bei Beförderungen übergangen werden, wenn sie nicht ins Büro zurückkehren. Konkret schreibt Amazon in der Regel vor, dass Angestellte mindestens drei Tage in der Woche vor Ort präsent sein müssen.
Dazu heißt es auf einer internen Seite: "Die Führungskräfte sind für den Beförderungsprozess verantwortlich, d.h. sie sind dafür zuständig, deine Entwicklung durch regelmäßige Gespräche und anspruchsvolle Aufgaben zu fördern und alle für eine Beförderung erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen." Weiter schreibt Amazon: "Wenn von dir erwartet wird, dass du mehr als drei Tage pro Woche im Büro arbeitest und du dem nicht nachkommst, wird dein Vorgesetzter darauf aufmerksam gemacht und die Zustimmung des VPs ist erforderlich."
Amazon hat das in einer E-Mail bestätigt. Darin schreibt Sprecher Brad Glasser: "Beförderungen sind eine der vielen Möglichkeiten, wie wir das Wachstum und die Entwicklung unserer Mitarbeiter unterstützen, und es gibt eine Reihe von Faktoren, die wir berücksichtigen, wenn wir die Bereitschaft eines Mitarbeiters für die nächste Stufe feststellen. Wie jedes Unternehmen erwarten wir, dass Mitarbeiter, die für eine Beförderung infrage kommen, sich an die Unternehmensrichtlinien und -vorgaben halten."
Siehe auch:
Amazon-Mitarbeiter wollen im Homeoffice bleiben
Amazon hat wie alle Unternehmen in der Pandemie seine Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Das war damals eine Notwendigkeit, doch mittlerweile hat Corona seinen großen Schrecken verloren und Amazon hätte die Mitarbeiter gerne wieder in klassischen Büros. Doch diejenigen, die sich an die Arbeit zu Hause gewöhnt bzw. diese zu schätzen gelernt haben, wollen das nicht.Das Problem dabei: Allzu streng kann Amazon gegen Verweigerer nicht vorgehen, denn Erfahrungen aus den vergangenen Monaten zeigen, dass viele lieber kündigen als zum Büro gezwungen zu werden. Der Versandhauskonzern hat seine Drohungen mittlerweile angepasst und übt mittlerweile so etwas wie sanften Druck aus.
Denn wie CNBC berichtet, hat Amazon seine Mitarbeiter und Manager informiert, dass diese bei Beförderungen übergangen werden, wenn sie nicht ins Büro zurückkehren. Konkret schreibt Amazon in der Regel vor, dass Angestellte mindestens drei Tage in der Woche vor Ort präsent sein müssen.
Dazu heißt es auf einer internen Seite: "Die Führungskräfte sind für den Beförderungsprozess verantwortlich, d.h. sie sind dafür zuständig, deine Entwicklung durch regelmäßige Gespräche und anspruchsvolle Aufgaben zu fördern und alle für eine Beförderung erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen." Weiter schreibt Amazon: "Wenn von dir erwartet wird, dass du mehr als drei Tage pro Woche im Büro arbeitest und du dem nicht nachkommst, wird dein Vorgesetzter darauf aufmerksam gemacht und die Zustimmung des VPs ist erforderlich."
Amazon hat das in einer E-Mail bestätigt. Darin schreibt Sprecher Brad Glasser: "Beförderungen sind eine der vielen Möglichkeiten, wie wir das Wachstum und die Entwicklung unserer Mitarbeiter unterstützen, und es gibt eine Reihe von Faktoren, die wir berücksichtigen, wenn wir die Bereitschaft eines Mitarbeiters für die nächste Stufe feststellen. Wie jedes Unternehmen erwarten wir, dass Mitarbeiter, die für eine Beförderung infrage kommen, sich an die Unternehmensrichtlinien und -vorgaben halten."
Zusammenfassung
- Amazon drängt Mitarbeiter zurück ins Büro
- Homeoffice-Verweigerer riskieren Karriere
- Mindestens drei Bürotage vorgeschrieben
- Sanfter Druck statt harter Zwangsmaßnahmen
Siehe auch:
- Homeoffice in Daten sichtbar: Autoverkehr in den Städten sinkt deutlich
- Homeoffice-Aus: Amazon-Mitarbeiter wollen nicht zum Büro umziehen
- Homeoffice: Fast ein Viertel der Deutschen bleibt zu Hause
- "Experiment gescheitert": OpenAI-Chef schimpft über Homeoffice
- Unternehmen ohne Homeoffice-Option müssen um Entwickler bangen
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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