Elon Musks neue KI soll auch in Teslas zum Einsatz kommen
Vor kurzem hat Elon Musk xAI gestartet, dort entwickelt man eine KI-Lösung, die bereits im Rahmen von X getestet wird. Grok, wie der Chatbot heißt, soll auch in Teslas zum Einsatz kommen. Zunächst einmal soll es sich dabei aber nur um eine "kleinere" Version des Bots handeln.
Allerdings ist Grok derzeit nur jenen vorbehalten, die das anfangs als Twitter Blue bekannte und mittlerweile X Premium genannte Bezahl-Abo des Dienstes nutzen. Bisher ist Grok allerdings vor allem damit aufgefallen, dass die KI zu infantilen Witzchen in der Lage ist, ganz wie sie "Vater" Elon Musk beherrscht. OpenAI-Chef Sam Altman spottete bereits über Grok und meinte, dass dieser ein Chatbot sei, "der Fragen mit unbeholfenem Boomer-Humor auf eine peinliche Art und Weise beantwortet".
Grok wird allerdings nicht auf X beschränkt sein, sondern soll auch in den Fahrzeugen von Tesla zum Einsatz kommen. Allzu viel haben Musk und der Autobauer dazu bisher nicht verraten, Musk selbst hat aber nun einen Post des frühen Grok-Beta-Testers Brian Roemmele zum Thema mit "Gefällt mir" markiert. Dieser schreibt, dass eine "kleinere quantisierte" Version von Grok in Teslas "nativ" laufen und die lokale Rechenleistung nutzen werde (via Electrek).
Dazu meldete sich nun auch Musk schriftlich zu Wort und meinte: "Vorausgesetzt, unser Fahrzeug-KI-Computer ist in der Lage, das Modell auszuführen, wird Tesla wahrscheinlich die größte Menge an wirklich nutzbaren Inferenzrechnern auf der Erde haben." Weiter schreibt der Tesla-Chef, dass, selbst in einer "Robotaxi-Zukunft", die Fahrzeuge nur ein Drittel ihrer Zeit aktiv sein werden, was bedeutet, dass moderne Autos zwei Drittel der Zeit für "verteilte Inferenzen wie SETI" bereitstehen werden (Anm.: mit "SETI" meint Musk vermutlich SETI@home).
Konkret bedeutet das, dass nicht nur Tesla-Fahrer von Grok profitieren sollen, indem sie die KI per Sprachkommandos fragen, sondern auch umgekehrt die KI auf die Rechenleistung nicht genutzter Fahrzeuge zugreifen soll. Ob das die Tesla-Besitzer wollen, ist freilich eine andere Sache.
Siehe auch:
KI von Elon Musk
Anfang November hat Elon Musk sein neuestes Startup bzw. dessen Produkt gestartet, nämlich xAI sowie den KI-Chatbot Grok. Genauer gesagt handelt es sich um ein Large Language Model (LLM), das laut Eigenbeschreibung eine "konversationelle KI für das Verstehen des Universums" sein soll, irgendwann einmal zumindest. Diese wird bereits getestet, die dafür verwendete Plattform ist Musks eigener Kurznachrichtendienst X/Twitter.Allerdings ist Grok derzeit nur jenen vorbehalten, die das anfangs als Twitter Blue bekannte und mittlerweile X Premium genannte Bezahl-Abo des Dienstes nutzen. Bisher ist Grok allerdings vor allem damit aufgefallen, dass die KI zu infantilen Witzchen in der Lage ist, ganz wie sie "Vater" Elon Musk beherrscht. OpenAI-Chef Sam Altman spottete bereits über Grok und meinte, dass dieser ein Chatbot sei, "der Fragen mit unbeholfenem Boomer-Humor auf eine peinliche Art und Weise beantwortet".
Grok wird allerdings nicht auf X beschränkt sein, sondern soll auch in den Fahrzeugen von Tesla zum Einsatz kommen. Allzu viel haben Musk und der Autobauer dazu bisher nicht verraten, Musk selbst hat aber nun einen Post des frühen Grok-Beta-Testers Brian Roemmele zum Thema mit "Gefällt mir" markiert. Dieser schreibt, dass eine "kleinere quantisierte" Version von Grok in Teslas "nativ" laufen und die lokale Rechenleistung nutzen werde (via Electrek).
Dazu meldete sich nun auch Musk schriftlich zu Wort und meinte: "Vorausgesetzt, unser Fahrzeug-KI-Computer ist in der Lage, das Modell auszuführen, wird Tesla wahrscheinlich die größte Menge an wirklich nutzbaren Inferenzrechnern auf der Erde haben." Weiter schreibt der Tesla-Chef, dass, selbst in einer "Robotaxi-Zukunft", die Fahrzeuge nur ein Drittel ihrer Zeit aktiv sein werden, was bedeutet, dass moderne Autos zwei Drittel der Zeit für "verteilte Inferenzen wie SETI" bereitstehen werden (Anm.: mit "SETI" meint Musk vermutlich SETI@home).
Konkret bedeutet das, dass nicht nur Tesla-Fahrer von Grok profitieren sollen, indem sie die KI per Sprachkommandos fragen, sondern auch umgekehrt die KI auf die Rechenleistung nicht genutzter Fahrzeuge zugreifen soll. Ob das die Tesla-Besitzer wollen, ist freilich eine andere Sache.
Zusammenfassung
- Elon Musk startet xAI mit KI-Chatbot Grok
- Grok als "konversationelle KI" geplant
- Nur für X Premium-Nutzer auf Twitter/X
- Grok soll in Teslas integriert werden
- "Kleinere" Version von Grok für Teslas
- Musk: Teslas könnten für verteilte KI dienen
Siehe auch:
- Tesla Cybertruck setzt auf Verkaufsverbot im ersten Jahr nach Lieferung
- Tesla Grünheide: Deutlich mehr Lohn und Bau des Billig-Teslas in Sicht
- Große Probleme bergauf: Ist Teslas Cybertruck im Gelände nutzlos?
- Tesla freigesprochen: Autopilot ist nicht schuld an tödlichem Unfall
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Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
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