Tesla Grünheide: Deutlich mehr Lohn und Bau des Billig-Teslas in Sicht
Die teils heftigen Auseinandersetzungen um das Werk in Grünheide führen beim Autokonzern Tesla keineswegs zu Zurückhaltung - im Gegenteil. Firmenchef Elon Musk besuchte die Fabrik und kündigte die Produktion eines zweiten Modells an. Und es soll mehr Lohn geben.
Mit dieser angekündigten Lohnerhöhung sollen die deutschen Tesla-Beschäftigten aber nicht zu lange allein auskommen müssen. Bereits ab Februar sollen Lohnzahlungen um einen Betrag angehoben werden, der für jeden der rund 11.000 Beschäftigten einem Zuwachs des Jahresverdienstes um 2500 Euro entspricht. Zusammengenommen bedeutet dies, dass am Ende rund 18 Prozent mehr in der Lohntüte zu finden sein wird.
Unklar ist die Rolle der zunehmenden Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft IG Metall. Diese hatte Tesla dafür kritisiert, Gehälter zu zahlen, die ein ganzes Stück unter dem Tarifvertrag für die Automobilbranche lägen - und in letzter Zeit warb die Gewerkschaft vor den Werkstoren um Mitglieder.
Mit der Entwicklung scheint das Management auch insofern zufrieden zu sein, dass zukünftig nicht nur das Model Y in der Fabrik gebaut werden soll. Tesla will in Grünheide auch das kommende Kompaktmodell vom Band laufen lassen, mit dem Tesla den Automarkt aufmischen will: Angekündigt wurde hier immerhin ein Tesla für gerade einmal 25.000 Euro.
Die ersten Modelle dieses Fahrzeugs sollen zukünftig im neuen mexikanischen Werk gebaut werden. Ab wann dann auch Deutschland dazu kommt, ist noch unklar. Wahrscheinlich aber wird dies mit dem Bau der zweiten Fertigungshalle einhergehen, die bereits geplant wird.
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Mehrere Stufen
Die Beschäftigten des Werkes sollen ab November mehr Geld bekommen und es wird nicht der letzte Zuschlag bleiben. Erst einmal gibt es eine Lohnerhöhung um 4 Prozent. Hinzu kommt im Dezember ein Inflationsausgleich in Höhe von 1500 Euro, teilte Tesla mit. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen einen Zuschlag von 6 Prozent gewährt.Mit dieser angekündigten Lohnerhöhung sollen die deutschen Tesla-Beschäftigten aber nicht zu lange allein auskommen müssen. Bereits ab Februar sollen Lohnzahlungen um einen Betrag angehoben werden, der für jeden der rund 11.000 Beschäftigten einem Zuwachs des Jahresverdienstes um 2500 Euro entspricht. Zusammengenommen bedeutet dies, dass am Ende rund 18 Prozent mehr in der Lohntüte zu finden sein wird.
Unklar ist die Rolle der zunehmenden Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft IG Metall. Diese hatte Tesla dafür kritisiert, Gehälter zu zahlen, die ein ganzes Stück unter dem Tarifvertrag für die Automobilbranche lägen - und in letzter Zeit warb die Gewerkschaft vor den Werkstoren um Mitglieder.
Ausweitung der Fertigung
Tesla erklärte allerdings, dass die Lohnerhöhungen damit nichts zu tun hätten. Sie seien vielmehr Ergebnis eines standardisierten internen Prozesses, bei dem die Löhne in allen Tesla-Werken regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Auf einer internen Veranstaltung informierte die Werksleistung die Mitarbeiter über die bevorstehenden Anpassungen und Musk dankte den Arbeitern für ihren Einsatz während der ersten Monate der anlaufenden Produktion in Grünheide.Mit der Entwicklung scheint das Management auch insofern zufrieden zu sein, dass zukünftig nicht nur das Model Y in der Fabrik gebaut werden soll. Tesla will in Grünheide auch das kommende Kompaktmodell vom Band laufen lassen, mit dem Tesla den Automarkt aufmischen will: Angekündigt wurde hier immerhin ein Tesla für gerade einmal 25.000 Euro.
Die ersten Modelle dieses Fahrzeugs sollen zukünftig im neuen mexikanischen Werk gebaut werden. Ab wann dann auch Deutschland dazu kommt, ist noch unklar. Wahrscheinlich aber wird dies mit dem Bau der zweiten Fertigungshalle einhergehen, die bereits geplant wird.
Zusammenfassung
- Tesla plant Produktion eines zweiten Modells in Grünheide
- Beschäftigte erhalten ab November Lohnerhöhung von 4 Prozent
- Zusätzlicher Inflationsausgleich von 1500 Euro im Dezember
- Weitere Lohnerhöhung ab Februar, Jahresverdienst steigt um 2500 Euro
- Lohnerhöhungen laut Tesla unabhängig von Auseinandersetzung mit IG Metall
- Neues Kompaktmodell für 25.000 Euro geplant
- Zweite Fertigungshalle in Grünheide bereits in Planung
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