Neues Outlook "alarmierend":
Bundesdatenschützer warnt sehr deutlich
Das neue Outlook von Microsoft erfordert großes Vertrauen, denn es werden umfassend Daten weitergeleitet. Nach Einschätzung des Bundesbeauftragten für den Datenschutz sollten Nutzer und Regulatoren alarmiert sein. Jetzt wird auch die EU eingeschaltet.
Kurz nach dem Release meldet sich Professor Ulrich Kelber, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), besorgt zu Wort. "Die Meldungen über ein vermutetes Datensammeln von MS über Outlook sind alarmierend", so Kelber auf dem offiziellen BfDI-Kanal auf dem Mikroblogging-Dienst Mastodon. Im nächsten Schritt werde er das Problem auf die verantwortliche europäische Ebene heben.
Gegenüber Heise beschreibt ein Sprecher auf Nachfrage das weitere Vorgehen: "Der BfDI wird am Dienstag im Europäischen Datenschutzausschuss die in Europa für Microsoft zuständige irische Datenschutzaufsichtsbehörde DPC um weitere Informationen zu dem Fall bitten".
Kritiker bezeichnen die Datenumleitung im neuen Outlook durch Microsoft als "dreiste" Praktik. Fakt ist, dass der Konzern schon seit dem Jahr 2015 eine ähnlich umfassende Weiterleitung auch bei seinen mobilen Apps nutzt, das gilt auch für andere Anbieter wie Google bei Gmail. Man darf gespannt sein, wie die EU in diesem Fall reagiert.
Siehe auch:
Neues Outlook: Datenschutz-Warnung aus Deutschland
Microsoft verzahnt das neue Outlook für Windows, Android, MacOS und iOS stark mit der Cloud. So könne man viele neue und innovative Funktionen bereitstellen. Auch klar ist: sowohl Inhalte der Nachrichten als auch Zugangsdaten zu verbundenen Konten können auf den Servern des Unternehmens landen - wir hatten berichtet.Kurz nach dem Release meldet sich Professor Ulrich Kelber, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), besorgt zu Wort. "Die Meldungen über ein vermutetes Datensammeln von MS über Outlook sind alarmierend", so Kelber auf dem offiziellen BfDI-Kanal auf dem Mikroblogging-Dienst Mastodon. Im nächsten Schritt werde er das Problem auf die verantwortliche europäische Ebene heben.
Gegenüber Heise beschreibt ein Sprecher auf Nachfrage das weitere Vorgehen: "Der BfDI wird am Dienstag im Europäischen Datenschutzausschuss die in Europa für Microsoft zuständige irische Datenschutzaufsichtsbehörde DPC um weitere Informationen zu dem Fall bitten".
Kritiker bezeichnen die Datenumleitung im neuen Outlook durch Microsoft als "dreiste" Praktik. Fakt ist, dass der Konzern schon seit dem Jahr 2015 eine ähnlich umfassende Weiterleitung auch bei seinen mobilen Apps nutzt, das gilt auch für andere Anbieter wie Google bei Gmail. Man darf gespannt sein, wie die EU in diesem Fall reagiert.
Zusammenfassung
- Outlooks Cloud-Anbindung teilt Nutzerdaten
- BfDI Kelber warnt vor Datenschutzrisiken
- EU soll Microsofts Praxis prüfen
- Nachrichteninhalte könnten zu MS gelangen
- Kelber will bei EU-Ausschuss nachhaken
- Öffentliche Kritik an Microsofts Vorgehen
- EU-Reaktion auf Datenweiterleitung offen
Siehe auch:
- Neues Outlook gibt Microsoft Zugriff auf fremde Logins und E-Mails
- Outlook für Windows: Diese Features befinden sich aktuell in Arbeit
- Outlook für Windows: Probleme mit Gmail & IMAP - Workaround ist da
- Microsoft kündigt endlich Lösung für langsames Outlook an
- Outlook für Mac wird selbst gehostete Exchange-Server unterstützen
Thema:
Beliebte Outlook-Downloads
Videos zum Thema Microsoft Outlook
Home and Business im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen