Sicherheitsbedenken? - ChatGPT war gestern im Microsoft-Netz gesperrt
Microsoft-Mitarbeiter hatten gestern vorübergehend keinen Zugang zu dem vom eigenen Unternehmen unterstützten ChatGPT. Der Dienst war im ganzen Firmennetz gesperrt. Begründet wurde dies erst mit Sicherheits-Bedenken, aber auch von einem Fehler war die Rede.
Weiter wurde ausgeführt, dass ChatGPT zwar über eingebaute Schutzmechanismen verfüge, um eine missbräuchliche Nutzung zu verhindern. Trotzdem sei es letztlich ein externer Dienst eines Drittanbieters. "Das bedeutet, dass Sie bei der Nutzung aufgrund von Datenschutz- und Sicherheitsrisiken Vorsicht walten lassen müssen. Dies gilt auch für alle anderen externen KI-Dienste wie Midjourney oder Replika".
Einige Zeit später stellte man den Zugang zu ChatGPT wieder her. Auf Nachfrage hieß es dann aber, dass vorübergehende Sperrung von ChatGPT ein Fehler war, der auf einen Test zurückzuführen war. "Wir haben Endpunktkontrollsysteme für LLMs getestet und sie versehentlich für alle Mitarbeiter aktiviert", sagte ein Sprecher. "Wir haben den Dienst wiederhergestellt, kurz nachdem wir unseren Fehler erkannt hatten."
In vielen Unternehmen, die mit den Tools arbeiten, werden diese aber eingeschränkt. Denn auch wenn die Entwickler der Tools interne Barrieren für die Eingabe-Daten integrierten, handelt es sich bei den selbstlernenden Algorithmen letztlich um Blackboxes. Niemand weiß genau, in welcher Form die eingegebenen Daten verarbeitet werden und es besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass sensible Informationen, die man der KI anvertraut, irgendwann unverhofft an anderer Stelle wieder auftauchen.
Siehe auch:
Letztlich ein externer Dienst
Microsoft-Beschäftigte, die auf das KI-Tool des Partner-Unternehmens OpenAI zugreifen wollten, wurden abgewiesen. Auf einer internen Informationsseite hieß es laut eines Berichtes des US-Senders CNBC, dem entsprechende Screenshots zugespielt wurden: "Aufgrund von Sicherheits- und Datenbedenken sind eine Reihe von KI-Tools für Mitarbeiter nicht mehr verfügbar."Weiter wurde ausgeführt, dass ChatGPT zwar über eingebaute Schutzmechanismen verfüge, um eine missbräuchliche Nutzung zu verhindern. Trotzdem sei es letztlich ein externer Dienst eines Drittanbieters. "Das bedeutet, dass Sie bei der Nutzung aufgrund von Datenschutz- und Sicherheitsrisiken Vorsicht walten lassen müssen. Dies gilt auch für alle anderen externen KI-Dienste wie Midjourney oder Replika".
Einige Zeit später stellte man den Zugang zu ChatGPT wieder her. Auf Nachfrage hieß es dann aber, dass vorübergehende Sperrung von ChatGPT ein Fehler war, der auf einen Test zurückzuführen war. "Wir haben Endpunktkontrollsysteme für LLMs getestet und sie versehentlich für alle Mitarbeiter aktiviert", sagte ein Sprecher. "Wir haben den Dienst wiederhergestellt, kurz nachdem wir unseren Fehler erkannt hatten."
Einhegung nicht ungewöhnlich
Sicherheitsbedenken habe man bei Microsoft nämlich nicht. "Wie wir schon früher gesagt haben, ermutigen wir unsere Mitarbeiter und Kunden, Dienste wie Bing Chat Enterprise und ChatGPT Enterprise zu nutzen, die ein höheres Maß an Datenschutz und Sicherheit bieten", führte der Sprecher weiter aus.In vielen Unternehmen, die mit den Tools arbeiten, werden diese aber eingeschränkt. Denn auch wenn die Entwickler der Tools interne Barrieren für die Eingabe-Daten integrierten, handelt es sich bei den selbstlernenden Algorithmen letztlich um Blackboxes. Niemand weiß genau, in welcher Form die eingegebenen Daten verarbeitet werden und es besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass sensible Informationen, die man der KI anvertraut, irgendwann unverhofft an anderer Stelle wieder auftauchen.
Zusammenfassung
- Microsoft sperrte ChatGPT im Firmennetz
- Sperrung begründet mit Sicherheitsrisiken
- ChatGPT von Partner OpenAI entwickelt
- Sperrung später als Fehler bezeichnet
- Microsoft testete Endpunktkontrollsysteme
- Microsoft sieht keine Sicherheitsbedenken
- Nutzung von KI-Tools in Firmen oft limitiert
Siehe auch:
Thema:
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