Valve Steam Deck OLED: Neues Display, viel optimiert, Leistung gleich
Valve hat gestern das neue Steam Deck OLED vorgestellt. Der neue Handheld-Gaming-PC bringt ein neues, größeres Display, eine längere Akkulaufzeit und einige weitere Neuerungen. Was fehlt, ist ein neuer Prozessor mit mehr Leistung.
Gleichzeitig wächst das Display auf jetzt 7,4 Zoll (18,8 cm) und bietet eine maximale Bildwiederholrate von 90 Hertz. Zuvor war ein IPS-Panel mit 60 Hertz im Einsatz. Das neue Panel soll 110 Prozent des DCI-P3-Farbraums abdecken. Die maximal 1000 Candela sind eine Angabe für den HDR-Betrieb, im Normalbetrieb sind maximal 600 Candela möglich - zuvor waren es 400 Candela Maximalhelligkeit. Valve verbaut auch ein neues Touchpaneel, das jetzt 180 Hertz Polling-Rate bietet.
Valve spendiert dem Steam Deck OLED zudem einen neuen Akku, der jetzt von 40 auf 50 Wattstunden gewachsen ist. Das Gerät soll durch die effizientere Plattform, das sparsamere OLED-Panel und den größeren Akku eine um bis zu 50 Prozent längere Laufzeit erreichen können. Konkret spricht Valve von drei bis 12 Stunden Laufzeit. Das Ur-Steam-Deck hielt nach offiziellen Angaben nur zwei bis acht Stunden durch.
Valve bietet das Steam Deck OLED ab sofort nur noch mit mindestens 512 Gigabyte Speicher an und darüber hinaus kommt ein neues 1-Terabyte-Modell. Der Basispreis steigt nur minimal - in den USA von 529 auf 549 Dollar, bei identischen 649 Dollar für die 1-TB-Version.
Steam Deck OLED: Valve hat das Kühlsystem ebenfalls verbessert
Die Tasten wurden dunkler bedruckt und der Hersteller hat nach eigenen Angaben auch das Trackpad "neu gestaltet", um die Empfindlichkeit zu optimieren und die Erkennung von Eingaben an den Rändern zu verbessern. Die Tasten sind zwar insgesamt identisch geblieben, einige von ihnen sollen jetzt aber "klickiger" sein als zuvor.
Steam Deck OLED: Auch als transparente Special Edition - aber nur in Nordamerika
Im Hinblick auf die Performance hat sich laut Valve mit dem überarbeiteten Modell mit OLED-Display nichts geändert. Es gibt nach wie vor keinen Turbo-Modus, und die Grundspezifikationen des Prozessors sind gleich geblieben. Arbeitsspeicher und Speichermodulart sind ebenso unverändert.
Leider ändert sich mit dem neuen OLED-Panel auch die Auflösung nicht. Der Bildschirm arbeitet also nach wie vor mit nur 1280 x 800 Pixeln, was bei gewachsener Diagonale eine geringere Pixeldichte bedeutet. In Deutschland wird das Steam Deck OLED ab dem 16. November bestellbar sein, wobei die 512-GB-Version 569 Euro kostet. Für das 1-Terabyte-Modell werden 679 Euro veranschlagt.
Valve nutzt die noch vorhandenen Bestände des LCD-basierten Modells, um den Einstiegspreis für das Steam Deck in Europa zu senken. So kostet die LCD-Version mit 64-GB-SSD jetzt nur noch 369 Euro, die 256-GB-Version mit LCD nur noch 419 Euro und die 512-GB-Variante mit LCD nur noch 469 Euro. In Nordamerika bringt der Hersteller übrigens das Steam Deck OLED auch in einer limitierten Edition mit transparentem Gehäuse auf den Markt.
Siehe auch:
Größeres OLED-Display mit gleicher Auflösung
Das Valve Steam Deck OLED bietet vor allem eine wichtige Neuerung: ein helleres und ansprechenderes Display. Der Name verrät bereits, dass es sich dabei um ein OLED-Panel handelt, das die gleiche Auflösung wie zuvor bietet, aber dank einer maximalen Helligkeit von 1000 Candela auch im Freien deutlich leichter ablesbar sein soll.Gleichzeitig wächst das Display auf jetzt 7,4 Zoll (18,8 cm) und bietet eine maximale Bildwiederholrate von 90 Hertz. Zuvor war ein IPS-Panel mit 60 Hertz im Einsatz. Das neue Panel soll 110 Prozent des DCI-P3-Farbraums abdecken. Die maximal 1000 Candela sind eine Angabe für den HDR-Betrieb, im Normalbetrieb sind maximal 600 Candela möglich - zuvor waren es 400 Candela Maximalhelligkeit. Valve verbaut auch ein neues Touchpaneel, das jetzt 180 Hertz Polling-Rate bietet.
'Kleinere' AMD-APU, mehr Speicher
Auch unter der Haube tut sich einiges, was sogar für die verwendete Plattform gilt. Es kommt jetzt eine in nur noch sechs Nanometern Strukturbreite gefertigte AMD-APU mit dem Codenamen "Sepiroth", die an die Stelle des bisher im 7nm-Maßstab produzierten AMD "Aerith" APU tritt. Gleichzeitig steigt die Speicherbandbreite von 5500 auf 6400MT/s.Valve spendiert dem Steam Deck OLED zudem einen neuen Akku, der jetzt von 40 auf 50 Wattstunden gewachsen ist. Das Gerät soll durch die effizientere Plattform, das sparsamere OLED-Panel und den größeren Akku eine um bis zu 50 Prozent längere Laufzeit erreichen können. Konkret spricht Valve von drei bis 12 Stunden Laufzeit. Das Ur-Steam-Deck hielt nach offiziellen Angaben nur zwei bis acht Stunden durch.
Bessere Kühlung mit leiserem Lüfter
Überdies gibt es ein paar weitere Verbesserungen: Der Lüfter für die aktive Kühlung soll nun größer sein und leiser arbeiten. Auch der Kühler ist leicht gewachsen. Hinzu kommen lautere Lautsprecher mit "verbessertem Bass", Bluetooth 5.3, WiFi 6E, eine mehrfarbige LED und geänderte Speicherkonfigurationen.Valve bietet das Steam Deck OLED ab sofort nur noch mit mindestens 512 Gigabyte Speicher an und darüber hinaus kommt ein neues 1-Terabyte-Modell. Der Basispreis steigt nur minimal - in den USA von 529 auf 549 Dollar, bei identischen 649 Dollar für die 1-TB-Version.
Steam Deck OLED: Valve hat das Kühlsystem ebenfalls verbessert
Thumbsticks überarbeitet
Auch bezüglich der Bedienung hat Valve kräftig nachgebessert. Die Thumbsticks sind um einen Millimeter höher geworden und haben einen breiteren Kopf bekommen, der eine leichte Wölbung nach Innen mit glatterer Oberfläche aufweist.Die Tasten wurden dunkler bedruckt und der Hersteller hat nach eigenen Angaben auch das Trackpad "neu gestaltet", um die Empfindlichkeit zu optimieren und die Erkennung von Eingaben an den Rändern zu verbessern. Die Tasten sind zwar insgesamt identisch geblieben, einige von ihnen sollen jetzt aber "klickiger" sein als zuvor.
Steam Deck OLED: Auch als transparente Special Edition - aber nur in Nordamerika
Display-Reparatur soll viel leichter sein
In Sachen Reparierbarkeit hat man bei Valve einige Änderungen vorgenommen und stellt jetzt von Phillips auf Torx-Schrauben um. Auf der Rückseite wurden die Schrauben und ihre Aufnahmen geändert, um die Reparierbarkeit zu erleichtern. Laut Valve soll außerdem für den Austausch des Bildschirms keine Entfernung der Rückseite mehr nötig sein.Im Hinblick auf die Performance hat sich laut Valve mit dem überarbeiteten Modell mit OLED-Display nichts geändert. Es gibt nach wie vor keinen Turbo-Modus, und die Grundspezifikationen des Prozessors sind gleich geblieben. Arbeitsspeicher und Speichermodulart sind ebenso unverändert.
Leider ändert sich mit dem neuen OLED-Panel auch die Auflösung nicht. Der Bildschirm arbeitet also nach wie vor mit nur 1280 x 800 Pixeln, was bei gewachsener Diagonale eine geringere Pixeldichte bedeutet. In Deutschland wird das Steam Deck OLED ab dem 16. November bestellbar sein, wobei die 512-GB-Version 569 Euro kostet. Für das 1-Terabyte-Modell werden 679 Euro veranschlagt.
Valve nutzt die noch vorhandenen Bestände des LCD-basierten Modells, um den Einstiegspreis für das Steam Deck in Europa zu senken. So kostet die LCD-Version mit 64-GB-SSD jetzt nur noch 369 Euro, die 256-GB-Version mit LCD nur noch 419 Euro und die 512-GB-Variante mit LCD nur noch 469 Euro. In Nordamerika bringt der Hersteller übrigens das Steam Deck OLED auch in einer limitierten Edition mit transparentem Gehäuse auf den Markt.
Zusammenfassung
- Neues Steam Deck OLED vorgestellt
- OLED-Display mit 7,4 Zoll und 1000 Candela HDR-Helligkeit
- AMD-APU "Sepiroth" mit 6nm, höhere Speicherbandbreite
- Akku von 40 auf 50 Wattstunden erhöht
- Verbesserungen: leiserer Lüfter, bessere Lautsprecher
- Mindestens 512 GB Speicher, ab 569 Euro
- Verbesserte Bedienung und Reparierbarkeit
Siehe auch:
- Steam Deck: Hardware-Upgrade wird es die nächsten Jahre nicht geben
- Steam Deck: Valve senkt zu seinem 20. Geburtstag temporär die Preise
- Legion Go Handheld-PC: Lenovos Antwort auf Steam Deck & Switch
- Steam Deck: Valve verkauft nun stark vergünstigte Refurbished-Geräte
- ROG Ally: Asus will Laufzeit verbessern, lobt Steam Deck in den Himmel
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