16.000 Flüge gestrichen: Frankreich braucht Flugsicherungs-Update
Wer 2024 einen Flug nach oder über Frankreich plant, könnte Probleme mit abgesagten Reisen bekommen. Da das Flugsicherungssystem des Landes veraltet ist, wird es Zeit für ein Update. Während dieser Renovierung muss man den Verkehr im Luftraum bremsen.
Wie jetzt die International Business Times berichtet, kann es während dieser Renovierungsarbeiten in den ersten beiden Monate des Jahres 2024 für Fluggäste in ganz Europa zu Komplikationen kommen. Alleine auf den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle, Orly, Le Bourget und Beauvais sind die Fluggesellschaften dazu aufgefordert, zwischen dem 9. Januar und 14. Februar ihre Flüge um 20 Prozent zu reduzieren.
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 16.000 Flüge von und nach Frankreich in diesem Zeitraum gestrichen werden könnten. Ferner können Verzögerungen natürlich auch Auswirkungen auf den weiterführenden Flugverkehr haben. Fluggesellschaften behalten die Entscheidungsfreiheit darüber, welche Flüge sie streichen. Es wird jedoch erwartet, dass wahrscheinlich vor allem Langstreckenflügen Priorität eingeräumt wird.
Wie Florian Guillermet, Direktor der Services de la Navigation Aérienne (DNSA), der für die Flugsicherung zuständig ist, ausführt, mache die Entwicklung die Modernisierung zum jetzigen Zeitpunkt aber "unumgänglich". Frankreich investiert demnach 1 Milliarde Euro, teilweise sind die ausgetauschten Systeme seit den 1970er-Jahren im Einsatz.
Siehe auch:
1 Mrd. Euro für Frankreichs Himmelsupdate
Mehr als 2,5 Millionen Flüge bewegen sich jedes Jahr durch den Luftraum von Frankreich. Weil die Zahl der Flüge in den letzten Jahren stark zugenommen hat, kommen die teilweise veralteten Flugsicherungssysteme des Landes an ihre Grenzen. Die Lösung: Zum Start des nächsten Jahres steht die Air Traffic Control (ATC) in Frankreich vor einer umfassenden Renovierung.Wie jetzt die International Business Times berichtet, kann es während dieser Renovierungsarbeiten in den ersten beiden Monate des Jahres 2024 für Fluggäste in ganz Europa zu Komplikationen kommen. Alleine auf den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle, Orly, Le Bourget und Beauvais sind die Fluggesellschaften dazu aufgefordert, zwischen dem 9. Januar und 14. Februar ihre Flüge um 20 Prozent zu reduzieren.
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 16.000 Flüge von und nach Frankreich in diesem Zeitraum gestrichen werden könnten. Ferner können Verzögerungen natürlich auch Auswirkungen auf den weiterführenden Flugverkehr haben. Fluggesellschaften behalten die Entscheidungsfreiheit darüber, welche Flüge sie streichen. Es wird jedoch erwartet, dass wahrscheinlich vor allem Langstreckenflügen Priorität eingeräumt wird.
Wie Florian Guillermet, Direktor der Services de la Navigation Aérienne (DNSA), der für die Flugsicherung zuständig ist, ausführt, mache die Entwicklung die Modernisierung zum jetzigen Zeitpunkt aber "unumgänglich". Frankreich investiert demnach 1 Milliarde Euro, teilweise sind die ausgetauschten Systeme seit den 1970er-Jahren im Einsatz.
Zusammenfassung
- Flugprobleme in Frankreich 2024 erwartet
- Veraltetes Flugsicherungssystem wird erneuert
- Flugreduzierung um 20% in Paris gefordert
- Bis zu 16.000 Flüge könnten ausfallen
- Modernisierung der Flugsicherung nötig
- Frankreich investiert 1 Mrd. Euro in die Modernisierung
Siehe auch:
- Software-Störung bei der Flugsicherung steigert Chaos im Luftverkehr
- Kurz vor 5G-Erweiterung bekommt Flugsicherheit plötzlich kalte Füße
- Flugsicherheit: Boeing 787 muss alle 51 Tage rebootet werden
- Flugsicherungszentrale bei Frankfurt: Softwarebug sorgt für Flugausfälle
- Deutsche Flugsicherung fordert: Kein Drohnenflug ohne Anmeldung
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