Flugsicherungszentrale bei Frankfurt:
Softwarebug sorgt für Flugausfälle
Die Lufthansa streicht aufgrund von anhaltenden Softwareproblemen bei der Deutschen Flugsicherung die Flüge von rund 2.000 Passagieren auf 22 Flügen. Betroffen sind die Flughäfen Frankfurt am Main, Köln/Bonn, Stuttgart und Düsseldorf.
Schon seit dem vergangenen Mittwoch wurde der Verkehr im deutschen Luftraum um rund ein Viertel reduziert, nun streicht die Lufthansa allein in Frankfurt weitere 22 Flüge. Flugreisende sollten sich auf jeden Fall rechtzeitig vor ihrer geplanten Reise informieren, ob ihre Flüge nicht auch gestrichen wurden. Hintergrund ist ein Softwarefehler bei der Deutschen Flugsicherung (DFS). Ein System in der Flugsicherungszentrale in Langen bei Frankfurt am Main für die Fluglotsen sei nur eingeschränkt nutzbar.
Die Sicherheit des Luftverkehrs ist demnach nicht beeinträchtigt. Man hat nur Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um nicht an die Grenze des derzeit unproblematisch händelbaren Verkehrs zu kommen.
Von der Flugsicherungszentrale in Langen wird ein Luftraum überwacht, der vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden reicht. Im Westen ist die Grenze des Langener Luftraums die französische Grenze, im Osten Thüringen. Betroffen sind aktuell daher die Flughäfen Frankfurt am Main, Köln/Bonn, Stuttgart und Düsseldorf.
Die Deutsche Flugsicherung betreibt weitere Kontrollzentralen in Bremen, Karlsruhe und München sowie die Tower an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland, außer Langen meldet keiner der Standorte Probleme.
System nicht fehlerfrei
Laut der Meldung der DFS heißt es: "Ursache ist ein System zur elektronischen Darstellung von Kontrollstreifen, das nicht fehlerfrei funktioniert. Die Techniker der Flugsicherung arbeiten daran, den Fehler zu beheben. Alle übrigen Flugsicherungssysteme stehen uneingeschränkt zur Verfügung. Andere Kontrollzentralen der DFS sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen."Die Sicherheit des Luftverkehrs ist demnach nicht beeinträchtigt. Man hat nur Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um nicht an die Grenze des derzeit unproblematisch händelbaren Verkehrs zu kommen.
Von der Flugsicherungszentrale in Langen wird ein Luftraum überwacht, der vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden reicht. Im Westen ist die Grenze des Langener Luftraums die französische Grenze, im Osten Thüringen. Betroffen sind aktuell daher die Flughäfen Frankfurt am Main, Köln/Bonn, Stuttgart und Düsseldorf.
Die Deutsche Flugsicherung betreibt weitere Kontrollzentralen in Bremen, Karlsruhe und München sowie die Tower an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland, außer Langen meldet keiner der Standorte Probleme.
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