Software-Störung bei der Flugsicherung steigert Chaos im Luftverkehr
Wenn Software-Updates beim privaten Rechner schieflaufen, ist das ärgerlich. In anderen Bereichen hat es hingegen ziemlich dramatische Folgen. Aktuell ist eine Aktualisierung bei der für den deutschen Luftraum zuständigen Flugsicherung fehlgeschlagen.
Am heutigen Morgen war der Flugverkehr über ganz Deutschland beeinträchtigt. Hintergrund war diesmal allerdings nicht der Personalmangel an den Flughäfen, sondern ein Software-Problem in der Zentrale der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen bei Frankfurt am Main, wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA hervorgeht. Das Problem hielt über mehrere Stunden an.
In der Zeit funktionierte eine wichtige Software zur Überwachung des Luftraums nicht korrekt und sicherheitshalber wurde das Flugaufkommen über Deutschland auf etwa die Hälfte des Üblichen reduziert. Hauptsächlich war grob das südwestliche Viertel Deutschlands betroffen, zu dem große Flughäfen wie Düsseldorf, Köln und Rhein-Main gehören. In den anderen Regionen ging es etwas entspannter zu und auch der Überflug über das betroffene Gebiet war nicht betroffen, da für diese Routen die DFS-Niederlassung in Karlsruhe zuständig ist.
Welche Auswirkungen die Störung ganz genau nach sich zog, konnte die DFS nicht näher sagen. Denn seit Tagen herrscht ohnehin ein mittleres Chaos im Flugverkehr. Fehlendes Personal führt zu Schwierigkeiten bei der Abfertigung von Flügen und sonstigen Diensten am Boden. Welcher Flug nun aufgrund des Softwareproblems oder des Personalmangels ausgefallen ist, wird sich kaum rekonstruieren lassen.
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In der Zeit funktionierte eine wichtige Software zur Überwachung des Luftraums nicht korrekt und sicherheitshalber wurde das Flugaufkommen über Deutschland auf etwa die Hälfte des Üblichen reduziert. Hauptsächlich war grob das südwestliche Viertel Deutschlands betroffen, zu dem große Flughäfen wie Düsseldorf, Köln und Rhein-Main gehören. In den anderen Regionen ging es etwas entspannter zu und auch der Überflug über das betroffene Gebiet war nicht betroffen, da für diese Routen die DFS-Niederlassung in Karlsruhe zuständig ist.
Chaos herrscht ohnehin
Das fehlerhafte Update konnte allerdings relativ zügig wieder rückgängig gemacht werden. Die Administratoren vermeldeten gegen 9 Uhr, dass der Betrieb der Flugsicherung auch in Langen wieder wie gewohnt aufgenommen werden konnte. Weitergehende Details dazu, in welchem Teil der Infrastruktur der Fehler auftrat, wurden nicht genannt.Welche Auswirkungen die Störung ganz genau nach sich zog, konnte die DFS nicht näher sagen. Denn seit Tagen herrscht ohnehin ein mittleres Chaos im Flugverkehr. Fehlendes Personal führt zu Schwierigkeiten bei der Abfertigung von Flügen und sonstigen Diensten am Boden. Welcher Flug nun aufgrund des Softwareproblems oder des Personalmangels ausgefallen ist, wird sich kaum rekonstruieren lassen.
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