Kurz vor 5G-Erweiterung bekommt Flugsicherheit plötzlich kalte Füße
Kurz vor knapp kommt eine der einflussreichsten Flugsicherheitsbehörden der Welt auf die Idee, dass eine Erweiterung der 5G-Mobilfunk-Kapazitäten ein Problem darstellen könnten. Es geht dabei um den kompletten Frequenzbereich des C-Bandes.
Die Federal Aviation Administration (FAA) hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters Bedenken gegen die Nutzung des fraglichen Spektrums geäußert. Dies erfolgte in einer Stellungnahme, die auf den 6. Oktober datiert ist und vom stellvertretenden FAA-Chef Bradley Mims unterzeichnet wurde.
Maßgeblichen Einfluss wird dies wohl kaum noch auf die Planungen für die Weiterentwicklung der 5G-Infrastrukturen haben. Denn die Netzbetreiber in 46 Ländern wollen das C-Band ab dem 5. Dezember mit in die aktive Nutzung nehmen. Die Planungen dafür dürften kaum noch verschoben werden können, zumal die verschiedenen Gremien auf staatlicher und wirtschaftlicher Seite keine Probleme sahen und die Regulierungsbehörden der Staaten die Frequenzen für den Mobilfunk freigaben.
Die ablehnende Haltung der FAA wird nun mit möglichen Auswirkungen auf die Höhenmessung von Flugzeugen begründet. Diese nutzen bei der Radarmessung zum Boden angrenzende Frequenzbereiche. Zumindest theoretisch wäre es hier möglich, dass es zu Interferenzen kommt und die Höhenmesser keine korrekten Daten zeigen. Wie wahrscheinlich dies angesichts der durchaus nicht gerade überstürzten Einführung der C-Band-Nutzung ist, bleibt allerdings fraglich. Denn vor der Freigabe von Frequenzen für neue Anwendungen, werden potenzielle Störungen benachbarter Bänder normalerweise ausgiebig überprüft.
Siehe auch: Risiken sind bekannt: Bund startet Info-Kampagne gegen 5G-Mythen
Maßgeblichen Einfluss wird dies wohl kaum noch auf die Planungen für die Weiterentwicklung der 5G-Infrastrukturen haben. Denn die Netzbetreiber in 46 Ländern wollen das C-Band ab dem 5. Dezember mit in die aktive Nutzung nehmen. Die Planungen dafür dürften kaum noch verschoben werden können, zumal die verschiedenen Gremien auf staatlicher und wirtschaftlicher Seite keine Probleme sahen und die Regulierungsbehörden der Staaten die Frequenzen für den Mobilfunk freigaben.
Auch Deutschland nutzt das C-Band
Beim C-Band geht es um Spektren zwischen 3,4 und 4,2 Gigahertz, die allerdings nicht überall voll ausgeschöpft werden. So stehen den Mobilfunkern in den USA nur die Bereiche ab 3,7 Gigahertz zur Verfügung. In Deutschland ist lediglich der 3,6-Gigahertz-Bereich an die Netzbetreiber lizenziert worden. Die Zuschaltung der Frequenzen soll helfen, ausreichend freie Kapazität bereitstellen zu können, wobei das Spektrum vor allem im urbanen Raum Bedeutung hat.Die ablehnende Haltung der FAA wird nun mit möglichen Auswirkungen auf die Höhenmessung von Flugzeugen begründet. Diese nutzen bei der Radarmessung zum Boden angrenzende Frequenzbereiche. Zumindest theoretisch wäre es hier möglich, dass es zu Interferenzen kommt und die Höhenmesser keine korrekten Daten zeigen. Wie wahrscheinlich dies angesichts der durchaus nicht gerade überstürzten Einführung der C-Band-Nutzung ist, bleibt allerdings fraglich. Denn vor der Freigabe von Frequenzen für neue Anwendungen, werden potenzielle Störungen benachbarter Bänder normalerweise ausgiebig überprüft.
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