Nicht rentabel: Autovermieter Sixt löst seine Tesla-Mietflotte auf
Beim Autovermieter Sixt konnte man schon früh auch E-Fahrzeuge von Tesla als Mietfahrzeuge bekommen - doch damit ist nun vorerst Schluss. Sixt hat bestätigt, dass man die vorhandene Tesla-Flotte auflösen und keine neuen Fahrzeuge anschaffen wird.
So heißt es jetzt von Seiten Sixt, dass man weiter eine Investition in die E-Autoflotte plant, nur eben nicht mehr mit Tesla. Der aktuelle Bestand an Miet- und Abo-Teslas wird nach und nach abgebaut. Das teilt Sixt so nun Kunden und Partnern per E-Mail mit.
Es gibt eine Reihe von Gründen, die nun zu dem Ende führten. Laut Sixt gebe es ein schwer kalkulierbares Risiko beim Restwert, was sich bei Tesla mehr niederschlagen würde als bei anderen Marken. Grundsätzlich haben man niedrigere Restwerte bei der E-Autoflotte, höhere Listenpreise und ebenfalls höhere Reparaturkosten.
Für den Autovermieter Sixt ist diese Kombination natürlich nicht lukrativ, aber stattdessen heikel. Zudem gebe es dem Focus-Bericht zufolge mit Tesla selbst keine Vereinbarung zur Rücknahme von Fahrzeugen, das sei traditionell mit Herstellern anders geregelt. Neben diesen Gründen sei es auch ein Nachfrage-Problem.
Aktuell vermietet Sixt noch das Tesla Model 3 und das Model Y - wie lange noch, ist nun unklar. An seinem Ziel, bis zum Jahr 2030 bis zu 90 Prozent E-Autos im Portfolio anzubieten, hält Sixt weiter fest.
Siehe auch:
Sixt schmeißt Tesla-Modelle raus
Das meldet der Focus. Unter der Überschrift "Sixt schmeißt Tesla-Modelle raus - das sind die Gründe" bekommt man nun einen interessanten Einblick in das Geschäft mit den Elektrofahrzeugen des US-Autobauers Teslas, und dabei lief wohl einiges anders, als Sixt sich das gewünscht hätte. Vor allem auch anders, als bei anderen Automobilherstellern.So heißt es jetzt von Seiten Sixt, dass man weiter eine Investition in die E-Autoflotte plant, nur eben nicht mehr mit Tesla. Der aktuelle Bestand an Miet- und Abo-Teslas wird nach und nach abgebaut. Das teilt Sixt so nun Kunden und Partnern per E-Mail mit.
Es gibt eine Reihe von Gründen, die nun zu dem Ende führten. Laut Sixt gebe es ein schwer kalkulierbares Risiko beim Restwert, was sich bei Tesla mehr niederschlagen würde als bei anderen Marken. Grundsätzlich haben man niedrigere Restwerte bei der E-Autoflotte, höhere Listenpreise und ebenfalls höhere Reparaturkosten.
Für den Autovermieter Sixt ist diese Kombination natürlich nicht lukrativ, aber stattdessen heikel. Zudem gebe es dem Focus-Bericht zufolge mit Tesla selbst keine Vereinbarung zur Rücknahme von Fahrzeugen, das sei traditionell mit Herstellern anders geregelt. Neben diesen Gründen sei es auch ein Nachfrage-Problem.
E-Fahrzeuge nicht stark nachgefragt
Die Nachfrage nach Elektroautos liege auch bei Sixt "noch klar unter der von Verbrennern", schreibt Focus. Laut Informationen des Magazins habe Sixt allerdings insgesamt weltweit derzeit auch deutlich unter 5000 Tesla-Modelle im Bestand. Das ist verglichen mit Hertz wenig. Weitere Zahlen zu den verfügbaren E-Modellen sind aber aktuell nicht bekannt.Aktuell vermietet Sixt noch das Tesla Model 3 und das Model Y - wie lange noch, ist nun unklar. An seinem Ziel, bis zum Jahr 2030 bis zu 90 Prozent E-Autos im Portfolio anzubieten, hält Sixt weiter fest.
Zusammenfassung
- Sixt löst Tesla-Flotte auf und kauft keine neuen
- Restwert-Risiko bei Tesla höher als bei anderen Marken
- Kombination aus Restwert und Kosten unrentabel für Sixt
- Keine Rücknahme-Vereinbarung mit Tesla vorhanden
- Nachfrage nach E-Autos bei Sixt noch geringer als Verbrenner
- Weltweit weniger als 5000 Tesla-Modelle bei Sixt im Bestand
- Sixt vermietet noch Model 3 und Y, Ziel 90% E-Autos bis 2030
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