Irreführend oder clever? "Shot on an iPhone" führt zu Diskussionen
Beim letzten Event hatte Apple stolz verkündet: Alle Aufnahmen wurden mit einem iPhone 15 Pro gemacht. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass auch noch teures Zusatz-Equipment auf höchstem Niveau hilft. Das Netz diskutiert: Täuschung oder normal?
Bei Apple und seinem letzten Event war das nicht anders. Allerdings kam als Kamera ein iPhone 15 Pro Max zum Einsatz, der Konzern verkündete stolz "Shot on iPhone".
Genau diese Aussage führt jetzt im Netz zu durchaus kontroversen Diskussionen. Der bekannte YouTuber Marques Brownlee zeigt sich begeistert von der Art, wie Apple die sündhaft teuren Kameras in seiner Produktion mit einem iPhone ersetzen kann. Für ihn ist es ganz selbstverständlich, dass nur zusammen mit weiterem Equipment der typisch hochwertige Apple-Look entstehen kann.
Wie ein Blick auf die Diskussionen rund um das Event und die von Apple selbst veröffentlichten Behind-the-Scenes-Aufnahmen zeigt, finden andere, dass der Konzern mit seiner simplen Aussage "mit dem iPhone aufgenommen" deutlich zu kurz greift. Manche erheben sogar den Vorwurf, dass der Konzern bei Kunden Erwartungen weckt, die so ohne zehntausende Euro von zusätzlichem Equipment und hohem Produktionsaufwand auch mit dem iPhone nicht realisierbar sind.
Apple zeigt, was mit dem Smartphone möglich ist, weist jedoch während des Events wohl sehr bewusst nicht explizit darauf hin, dass professionelle Produktionen dieser Art noch viel mehr erfordern. Allerdings zeigt der Konzern mit der Veröffentlichung der Inhalte von hinter den Kulissen auch, dass man diese Tatsache nicht wirklich verstecken will. Etwas Spott für "Shot on an iPhone" muss der Konzern aber trotzdem über sich ergehen lassen. Siehe auch:
- Apple nutzt iPhone 15 Pro für Aufnahmen bei Events
- Teures Zusatz-Equipment unterstützt hohe Bildqualität
- Kontroverse Diskussionen über "Shot on iPhone"-Aussage
- Apple veröffentlicht Behind-the-Scenes-Inhalte
- Kritik: Apple weckt unrealistische Kundenerwartungen
Die Kontroverse um Apples 'Shot on iPhone'
Wer sich mit Video-Produktionen auskennt, weiß, dass neben der Kamera viele weitere Faktoren für einen hochwertigen Look sorgen. Hinter der Linse wird für gewöhnlich sehr viel Zeit und Geld in die Beleuchtung der Szenen gesteckt, darüber hinaus können Geräte wie Bildstabilisatoren oder andere Aufbauten für Kamerafahrten zum Einsatz kommen.Bei Apple und seinem letzten Event war das nicht anders. Allerdings kam als Kamera ein iPhone 15 Pro Max zum Einsatz, der Konzern verkündete stolz "Shot on iPhone".
Genau diese Aussage führt jetzt im Netz zu durchaus kontroversen Diskussionen. Der bekannte YouTuber Marques Brownlee zeigt sich begeistert von der Art, wie Apple die sündhaft teuren Kameras in seiner Produktion mit einem iPhone ersetzen kann. Für ihn ist es ganz selbstverständlich, dass nur zusammen mit weiterem Equipment der typisch hochwertige Apple-Look entstehen kann.
Wie ein Blick auf die Diskussionen rund um das Event und die von Apple selbst veröffentlichten Behind-the-Scenes-Aufnahmen zeigt, finden andere, dass der Konzern mit seiner simplen Aussage "mit dem iPhone aufgenommen" deutlich zu kurz greift. Manche erheben sogar den Vorwurf, dass der Konzern bei Kunden Erwartungen weckt, die so ohne zehntausende Euro von zusätzlichem Equipment und hohem Produktionsaufwand auch mit dem iPhone nicht realisierbar sind.
Apple zeigt, was mit dem Smartphone möglich ist, weist jedoch während des Events wohl sehr bewusst nicht explizit darauf hin, dass professionelle Produktionen dieser Art noch viel mehr erfordern. Allerdings zeigt der Konzern mit der Veröffentlichung der Inhalte von hinter den Kulissen auch, dass man diese Tatsache nicht wirklich verstecken will. Etwas Spott für "Shot on an iPhone" muss der Konzern aber trotzdem über sich ergehen lassen. Siehe auch:
- iPhone-Akkus: Apple kann sich nicht aus 2-Mrd.--Klage herauswinden
- Rekordniveau: So teuer ist die Herstellung der iPhone 15-Familie
- Apple verspricht: WLAN-Probleme auf iPhones mit iOS 17.2 gelöst
- Warum iPhone-Besitzer seltener wechseln als Android-Nutzer
- iLeakage: Forscher demonstrieren Daten-Klau von Macs und iPhones
Thema:
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- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
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