Android: Google durchleuchtet jetzt auch Sideload-Apps auf Malware
Google will dem Problem der Verbreitung von Malware durch die freie Installation von Apps auf Android-Systemen endlich mehr Widerstand entgegensetzen. Bei der Installation wird es jetzt einen tiefergehenden Virus-Scan geben.
Grundsätzlich prüft Android auch die aus dem offenen Netz kommenden Applikationen auf Schadcode. Das "Google Play Protect-System, das bisher zum Einsatz kommt, prüft aber nur mit einer Definitionsdatei nach einer eingeschränkten Zahl bekannter Schadcodes. Google führt nun hingegen eine neue Technik ein, bei denen die Installation durchaus auch mit einem Scan-Zwischenschritt unterbrochen wird.
Ablauf der Malware-Prüfung
Laut Google handelt es sich hier dann um "Echtzeit-Scans auf Code-Ebene zur Bekämpfung neuartiger bösartiger Apps". Hier kann der Plattform-Anbieter deutlich ausgefeiltere Technologien einsetzen, die Malware auch dann erkennen können, wenn diese bisher nicht von den Security-Systemen analysiert wurden. So können auch komplett neue Viren und Trojaner erkannt werden.
"Sobald die Echtzeitanalyse abgeschlossen ist, erhalten die Nutzer ein Ergebnis, das ihnen mitteilt, ob die Installation der App sicher ist oder ob der Scan die App als potenziell gefährlich einstuft. Diese Verbesserung wird dazu beitragen, die Nutzer besser vor bösartigen polymorphen Apps zu schützen, die verschiedene Methoden, wie z. B. KI, nutzen, um verändert zu werden, damit sie nicht erkannt werden", so Google.
Siehe auch:
Prüfung auf Code-Ebene
Die meisten Nutzer laden ihre Apps aus dem Play Store, der zwar auch immer wieder belegt, keine völlige Sicherheit zu bieten, aber immerhin viel zur Eindämmung der Malware-Verbreitung beiträgt. Die Möglichkeit, Apps aus beliebigen Quellen zu laden und auf Android-Systemen zu installieren, erweitert die Vielfalt verfügbarer Anwendungen, ist aber auch der Hauptvektor zur Verbreitung von Malware.Grundsätzlich prüft Android auch die aus dem offenen Netz kommenden Applikationen auf Schadcode. Das "Google Play Protect-System, das bisher zum Einsatz kommt, prüft aber nur mit einer Definitionsdatei nach einer eingeschränkten Zahl bekannter Schadcodes. Google führt nun hingegen eine neue Technik ein, bei denen die Installation durchaus auch mit einem Scan-Zwischenschritt unterbrochen wird.
Ablauf der Malware-Prüfung
Laut Google handelt es sich hier dann um "Echtzeit-Scans auf Code-Ebene zur Bekämpfung neuartiger bösartiger Apps". Hier kann der Plattform-Anbieter deutlich ausgefeiltere Technologien einsetzen, die Malware auch dann erkennen können, wenn diese bisher nicht von den Security-Systemen analysiert wurden. So können auch komplett neue Viren und Trojaner erkannt werden.
Scan in der Cloud
Voraussetzung ist dafür allerdings die Bereitschaft des Nutzers, dem Betriebssystem zu erlauben, Teile des App-Codes an Google zu übermitteln. Denn die Prüfungen finden aus Gründen der stärkeren Systemressourcen in der Cloud statt."Sobald die Echtzeitanalyse abgeschlossen ist, erhalten die Nutzer ein Ergebnis, das ihnen mitteilt, ob die Installation der App sicher ist oder ob der Scan die App als potenziell gefährlich einstuft. Diese Verbesserung wird dazu beitragen, die Nutzer besser vor bösartigen polymorphen Apps zu schützen, die verschiedene Methoden, wie z. B. KI, nutzen, um verändert zu werden, damit sie nicht erkannt werden", so Google.
Zusammenfassung
- Google verstärkt Kampf gegen Malware auf Android-Systemen
- Einführung von tiefergehenden Virus-Scans bei App-Installation
- "Google Play Protect"-System wird durch neue Technik ergänzt
- Echtzeit-Scans auf Code-Ebene zur Erkennung neuer Malware
- Nutzer müssen der Übermittlung von App-Code an Google zustimmen
- Prüfungen finden in der Cloud statt, um Systemressourcen zu schonen
- Nutzer erhalten nach Scan Rückmeldung über Sicherheit der App
Siehe auch:
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