Angst vor Geisterwaffen: 3D-Drucker nur noch gegen Führungszeugnis
Von 3D-Druckern, die als kleine Waffenfabriken missbraucht werden, hörte man nun schon länger nichts. Doch jetzt tauchte in New York ein Gesetzentwurf auf, nach dem der Verkauf der Geräte an ein makelloses polizeiliches Führungszeugnis gekoppelt werden soll.
Die New Yorker Gesetzesvorlage mit der Bezeichnung AB A8132 würde für jeden, der einen 3D-Drucker zur Herstellung einer Feuerwaffe erwerben möchte, eine Überprüfung des Vorstrafenregisters vorschreiben. Ebenso würde der Verkauf dieser Drucker an Personen mit einer Vorgeschichte, die sie vom Besitz einer Feuerwaffe ausschließt, untersagt, berichtete das US-Magazin Gizmodo.
Aus dem bisher vorliegenden Gesetzentwurf geht allerdings nicht hervor, ob die Regelung wirklich alle 3D-Drucker oder nur Geräte mit bestimmten Leistungsmerkmalen betreffen soll. Äußerungen der Senatorin lassen allerdings den Schluss zu, dass es ihr um alle Systeme dieser Art geht.
Wie groß das Problem wirklich ist, lässt sich nur schwer sagen. Seitens der Polizei werden Berichte über entsprechende Werkstätten, die gefunden wurden, stets groß präsentiert und von vielen Medien auch dankbar aufgegriffen. Ob der damit entstehende Eindruck allerdings der Realität entspricht, kann nicht verifiziert werden. Es gibt auch Statistiken, die von stark gestiegenen Mengen beschlagnahmter Geisterwaffen sprechen - allerdings fallen darunter letztlich alle Feuerwaffen, die nicht ordentlich registriert sind.
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Umfang noch unklar
Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde von der demokratischen Senatorin Jenifer Rajkumar eingebracht. Die Regelung ziele darauf ab, ein angeblich immer beliebteres Schlupfloch in der bisherigen Praxis zu schließen. Denn verurteilte Kriminelle, denen der legale Kauf einer Feuerwaffe untersagt ist, würden sich stattdessen einzelne Komponenten in 3D-Druckern anfertigen und zu sogenannten "Geisterwaffen" zusammensetzen.Die New Yorker Gesetzesvorlage mit der Bezeichnung AB A8132 würde für jeden, der einen 3D-Drucker zur Herstellung einer Feuerwaffe erwerben möchte, eine Überprüfung des Vorstrafenregisters vorschreiben. Ebenso würde der Verkauf dieser Drucker an Personen mit einer Vorgeschichte, die sie vom Besitz einer Feuerwaffe ausschließt, untersagt, berichtete das US-Magazin Gizmodo.
Aus dem bisher vorliegenden Gesetzentwurf geht allerdings nicht hervor, ob die Regelung wirklich alle 3D-Drucker oder nur Geräte mit bestimmten Leistungsmerkmalen betreffen soll. Äußerungen der Senatorin lassen allerdings den Schluss zu, dass es ihr um alle Systeme dieser Art geht.
Überall Geisterwaffen
"Dreidimensional gedruckte Feuerwaffen, eine Art nicht zurückverfolgbare Geisterwaffe, können von jedem mit einem dreidimensionalen Drucker für 150 Dollar hergestellt werden", schrieb Rajkumar in den Erläuterungen zu dem Gesetzentwurf. Eine obligatorische Zuverlässigkeitsüberprüfung soll dafür sorgen, dass "gedruckte Feuerwaffen nicht in die falschen Hände geraten".Wie groß das Problem wirklich ist, lässt sich nur schwer sagen. Seitens der Polizei werden Berichte über entsprechende Werkstätten, die gefunden wurden, stets groß präsentiert und von vielen Medien auch dankbar aufgegriffen. Ob der damit entstehende Eindruck allerdings der Realität entspricht, kann nicht verifiziert werden. Es gibt auch Statistiken, die von stark gestiegenen Mengen beschlagnahmter Geisterwaffen sprechen - allerdings fallen darunter letztlich alle Feuerwaffen, die nicht ordentlich registriert sind.
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