"iTunes für Waffen aus 3D-Druckern": Aktivist verkauft Baupläne jetzt

3D-Drucker, 3D-Druck, Waffe Bildquelle: Defcad.com
Erneute Kehrtwende im Kampf um Waffen aus dem 3D-Drucker in den USA: Nachdem ein Bundesgericht verhindert hatte, dass Aktivisten eine kostenlose Plattform für Baupläne veröffentlichen konnten, gehen diese jetzt einen anderen Weg: Der Verkauf der Pläne ist nach der Verfügung nicht untersagt, weshalb man jetzt das "iTunes für Waffen aus 3D-Druckern" aufbauen wird.

3D-Druck-Waffen sind in den USA weiterhin ein schwieriges Thema

Komplette Kehrtwende: USA macht Weg für Waffen aus 3D-Drucker frei: Unter dieser Überschrift hatten wir Anfang Juli darüber berichtet, dass die Regierung von Donald Trump den eigentlich gescheiterten Bemühungen des bekannten Waffen-Aktivisten Cody Wilson neues Leben eingehaucht hat. Ein Bundesgericht hatte dann aber sehr schnell mit einer einstweiligen Verfügung wiederum dafür gesorgt, dass die Veröffentlichung der Open-Source-Plattform für 3D-Druckdateien für Waffen gestoppt wurde. Wie Ars Technica berichtet, hat Wilson jetzt auf einer Pressekonferenz angekündigt, man habe einen anderen Weg für die Veröffentlichung gefunden. Waffe aus 3D-DruckerMit dem zerbrechlichen 'Liberator' nahm die 3D-Druck-Waffenszene ihren Anfang Demnach hat man jetzt damit begonnen, die Pläne für Waffen aus dem 3D-Drucker zu verkaufen. Laut Wilson hatte die einstweilige Verfügung klar andere Wege der Verbreitung zugelassen. Der zuständige Richter hatte mit dieser Klarstellung eine übermäßige Einschränkung der "Meinungs- und Veröffentlichungsfreiheit" verhindern wollen. Wilson betont, dass die Entscheidung zum Verkauf nicht mit Profit-Gedanken verbunden sei: "Ich werde gerne das iTunes für 3D-Waffen, wenn ich nicht Napster sein kann", so der Waffen-Aktivist.

Zahl-was-du-willst-Preise

Auf der Verkaufsplattform werden Druckdaten zu einem "vorgeschlagenen Preis" von 10 Dollar eingestellt. Nutzer haben ebenfalls die Möglichkeit, solche Daten einzureichen und werden bei Veröffentlichung zu 50 Prozent an den Einnahmen beteiligt, so Wilson. Aktuell werden Bestellungen dann auf einem USB-Stick verschickt. Gegenwärtig würden dabei nur Bestellungen aus den US-Bundesstaaten bearbeitet, die nicht gegen Wilson und seine Plattform klagen. Nach eigenen Angaben will man am ersten Tag nach Start der neuen Plattform 20.000 Dollar umgesetzt haben.

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