Waffen-Buyback: US-Nutzer zockt den Staat mit 3D-Drucker ab
Ein Nutzer hat es mit einem 3D-Drucker geschafft, ein staatliches Sammel-Projekt für Waffen in den USA auszunutzen und einen hohen Betrag zu kassieren. Das ging so weit, dass in New York nun die gesamten Bestimmungen für solche Programme geändert wurden.
In den USA gibt es regelmäßig sogenannte Gun-Buyback-Aktionen. Mit diesen versuchen die Behörden die Menge der nichtregistrierten Schusswaffen zu senken. Bürger können hier ohne Ansehen der Person oder persönliche Konsequenzen Waffen abgeben, die sie sich entweder selbst verschafft haben oder die auf anderem Wege in ihren Besitz gelangten. Bei Abgabe bekommt man Einkaufsgutscheine.
Das Programm umfasst dabei nicht nur Waffen an sich, sondern auch bestimmte Zubehör-Stücke. So beispielsweise "Auto-Sears", mit denen eine halbautomatische in eine automatische Schnellfeuerwaffe umgerüstet werden kann. Wer ein solches Teil abgibt, hatte Anspruch auf 350 Dollar, einschließlich einer Prämie von 100 Dollar, da sie als "Geisterwaffen" ohne Seriennummern betrachtet wurden.
Insgesamt 60 solcher Komponenten gab er bei den New Yorker Behörden ab und kassierte Einkaufsgutscheine im Wert von 21.000 Dollar. Er erklärte, dass man daran sehen könne, dass die aktuelle Verfahrensweise bei den Rückkaufprogrammen in Zeiten von 3D-Druckern ziemlich sinnlos seien. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft New Yorks wollte von dieser Kritik aber nichts hören. "Es ist beschämend, dass diese Person ein Programm ausgenutzt hat, das erfolgreich Tausende von Waffen aus dem Verkehr gezogen hat, um unsere Gemeinden vor Waffengewalt zu schützen", erklärte dieser.
Siehe auch: NRA im Visier: Ransomware-Bande legt sich mit der US-Waffenlobby an
Das Programm umfasst dabei nicht nur Waffen an sich, sondern auch bestimmte Zubehör-Stücke. So beispielsweise "Auto-Sears", mit denen eine halbautomatische in eine automatische Schnellfeuerwaffe umgerüstet werden kann. Wer ein solches Teil abgibt, hatte Anspruch auf 350 Dollar, einschließlich einer Prämie von 100 Dollar, da sie als "Geisterwaffen" ohne Seriennummern betrachtet wurden.
Botschaft für 21.000 Dollar
Ein Mann nutzte diese Gelegenheit und fertigte entsprechende Bauteile kurzerhand in Serie mit seinem 3D-Drucker. Der Verkäufer, der es ablehnte, seinen richtigen Namen zu nennen, sagte gegenüber der britischen Tageszeitung The Guardian, dass die Aussicht auf Geld verlockend gewesen sei, aber der Hauptgrund für seine Teilnahme an der Rückkaufaktion war es, eine Botschaft zu senden.Insgesamt 60 solcher Komponenten gab er bei den New Yorker Behörden ab und kassierte Einkaufsgutscheine im Wert von 21.000 Dollar. Er erklärte, dass man daran sehen könne, dass die aktuelle Verfahrensweise bei den Rückkaufprogrammen in Zeiten von 3D-Druckern ziemlich sinnlos seien. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft New Yorks wollte von dieser Kritik aber nichts hören. "Es ist beschämend, dass diese Person ein Programm ausgenutzt hat, das erfolgreich Tausende von Waffen aus dem Verkehr gezogen hat, um unsere Gemeinden vor Waffengewalt zu schützen", erklärte dieser.
Siehe auch: NRA im Visier: Ransomware-Bande legt sich mit der US-Waffenlobby an
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