Metall-Asteroid Psyche: NASA macht sich heute auf die spannende Reise
Es gab einige Tage Verzögerungen, jetzt ist es aber so weit. Die NASA hat heute die Raumsonde "Psyche" zu ihrer langen Reise zum gleichnamigen Asteroiden geschickt. Ein hoher Metallanteil macht den Himmelskörper zu einem sehr spannenden Ziel.
Bisher hatten Untersuchungen vor allem Asteroiden gefunden, die sich aus Gestein zusammensetzen. Mit "Psyche" soll erstmals ein Himmelskörper genauer untersucht werden, der größtenteils aus Metall besteht. Wie die Tagesschau in ihrem Bericht schreibt, sind neben tausenden Gesteinsasteroiden im ganzen Sonnensystem bisher nur neun metallische Körper dieser Art beobachtet worden.
Das Aufeinandertreffen von "Psyche" und "Psyche" ist aktuell für das Jahr 2029 vorgesehen, einmal im Orbit soll die Sonde den Asteroiden rund 21 Monate umkreisen. Die NASA setzt dabei erstmals auch auf einen neuen Weg der Deep-Space-Kommunikation. Daten werden per Laserstrahl aus den Tiefen des Alls zur Erde geschickt.
Aktuell gehen Forscher von einer sehr bewegten Vergangenheit von "Psyche" aus. Bei dem Asteroiden könnte es sich um den Kern eines Planetesimals handeln. Aus diesen Himmelskörpern entstanden in der Frühzeit des Sonnensystems Planeten, aus bisher unbekannten Gründen konnte "Psyche" diesen Prozess aber nicht abschließen. Die Mission verspricht unter anderem Erkenntnisse, wie die Planetenbildung funktioniert.
Siehe auch:
3,5 Milliarden Kilometer vor sich
Die ersten Kilometer sind geschafft. Wie die NASA vermeldete, konnte "Psyche" heute um 16:19 deutscher Zeit erfolgreich an Bord einer "Falcon Heavy"-Rakete von SpaceX auf die Reise geschickt werden. Rund eine Stunde später hatte sich die Sonde dann auch von der Oberstufe abgetrennt. Jetzt muss "Psyche" rund 3,5 Milliarden Kilometer überwinden, um die Umlaufbahn des Asteroiden im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter zu erreichen.Bisher hatten Untersuchungen vor allem Asteroiden gefunden, die sich aus Gestein zusammensetzen. Mit "Psyche" soll erstmals ein Himmelskörper genauer untersucht werden, der größtenteils aus Metall besteht. Wie die Tagesschau in ihrem Bericht schreibt, sind neben tausenden Gesteinsasteroiden im ganzen Sonnensystem bisher nur neun metallische Körper dieser Art beobachtet worden.
Das Aufeinandertreffen von "Psyche" und "Psyche" ist aktuell für das Jahr 2029 vorgesehen, einmal im Orbit soll die Sonde den Asteroiden rund 21 Monate umkreisen. Die NASA setzt dabei erstmals auch auf einen neuen Weg der Deep-Space-Kommunikation. Daten werden per Laserstrahl aus den Tiefen des Alls zur Erde geschickt.
Aktuell gehen Forscher von einer sehr bewegten Vergangenheit von "Psyche" aus. Bei dem Asteroiden könnte es sich um den Kern eines Planetesimals handeln. Aus diesen Himmelskörpern entstanden in der Frühzeit des Sonnensystems Planeten, aus bisher unbekannten Gründen konnte "Psyche" diesen Prozess aber nicht abschließen. Die Mission verspricht unter anderem Erkenntnisse, wie die Planetenbildung funktioniert.
Zusammenfassung
- NASA schickt Raumsonde "Psyche" zum gleichnamigen Asteroiden
- Start erfolgte mit "Falcon Heavy"-Rakete von SpaceX
- "Psyche" muss 3,5 Milliarden Kilometer zurücklegen
- Erste Untersuchung eines überwiegend metallischen Himmelskörpers
- Ankunft und Untersuchung des Asteroiden ist für 2029 geplant
- Neue Methode der Deep-Space-Kommunikation mittels Laserstrahl
- Vermutung, dass "Psyche" der Kern eines unvollständigen Planeten ist
Siehe auch:
- NASA zeigt Asteroiden-Proben und findet (viel) Wasser und Kohlenstoff
- DART: Schüler messen seltsames Verhalten des gerammten Asteroiden
- NASA: OSIRIS-REx-Heimkehr mit Asteroidengestein läuft nach Plan
- Größter Asteroideneinschlag auf der Erde in Südostaustralien entdeckt
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