Größter Asteroideneinschlag auf der Erde in Südostaustralien entdeckt
Der bisher größte verifizierte Einschlagskrater eines Asteroiden auf der Erde ist der Vredefort-Krater in Südafrika. Doch Forscher glauben nun, einen fast doppelt so großen Krater in Australien gefunden zu haben. Die Untersuchungen laufen noch.
Es handelt sich dabei um die sogenannte Deniliquin-Struktur, die durch weitere Bohrungen noch untersucht werden muss. Bisher ist bekannt, dass sie einen Durchmesser von rund 520 Kilometern haben könnte. Damit übertrifft sie die fast 300 km breite Vredefort-Einschlagstruktur in Südafrika, die bisher als der größte Asteroideneinschlag der Welt galt.
Im Falle des Kraters in Australien liegt dieser mittlerweile weit unter der Oberfläche begraben. Die neuesten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Erde bis vor etwa 3,2 Milliarden Jahren und seitdem nur noch sporadisch intensiven "Asteroiden-Bombardements" ausgesetzt waren. Die Deniliquin-Struktur ist dabei nun seit fast drei Jahrzehnten das Ziel der Forschung von Tony Yeates.
Der Einschlag könnte während des sogenannten ordovizischen Massenaussterbens stattgefunden haben. Jetzt wurden die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht.
Der australische Kontinent und sein Vorgängerkontinent Gondwana waren das Ziel zahlreicher Asteroideneinschläge. Bisher wurden 38 bestätigt, wobei es relativ kleine Kratern bis hin zu großen und vollständig vergrabenen Strukturen gibt.
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Beweise für den größten Asteroideneinschlag
Die Wissenschaftler Andrew Glikson und Tony Yeates haben neue Beweise für den größten Asteroideneinschlagskrater auf der Erde gefunden - und der befindet sich in New South Wales in Australien.Es handelt sich dabei um die sogenannte Deniliquin-Struktur, die durch weitere Bohrungen noch untersucht werden muss. Bisher ist bekannt, dass sie einen Durchmesser von rund 520 Kilometern haben könnte. Damit übertrifft sie die fast 300 km breite Vredefort-Einschlagstruktur in Südafrika, die bisher als der größte Asteroideneinschlag der Welt galt.
Verborgene Spuren aus der Frühgeschichte
Wenn ein Asteroid einschlägt, erzeugt er einen Krater mit einem angehobenen Kern, ähnlich wie wenn ein Kieselstein in Wasser fällt. Diese zentrale, erhöhte Kuppel ist ein Hauptmerkmal großer Einschlagstrukturen. Sie erodiert jedoch im Laufe von Tausenden bis Millionen von Jahren, sodass ihre ursprüngliche Struktur heutzutage schwer zu erkennen ist.Im Falle des Kraters in Australien liegt dieser mittlerweile weit unter der Oberfläche begraben. Die neuesten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Erde bis vor etwa 3,2 Milliarden Jahren und seitdem nur noch sporadisch intensiven "Asteroiden-Bombardements" ausgesetzt waren. Die Deniliquin-Struktur ist dabei nun seit fast drei Jahrzehnten das Ziel der Forschung von Tony Yeates.
Die Entdeckung der Deniliquin-Struktur
Yeates hatte schon 1995 die These aufgestellt, dass die magnetischen Muster unter dem Murray-Becken in New South Wales wahrscheinlich eine massive, vergrabene Einschlagstruktur darstellen. Eine Analyse der aktualisierten geophysikalischen Daten der Region zwischen 2015 und 2020 bestätigte die Existenz einer Struktur mit einem Durchmesser von 520 Kilometer und einer seismisch definierten Kuppel in ihrem Zentrum.Der Einschlag könnte während des sogenannten ordovizischen Massenaussterbens stattgefunden haben. Jetzt wurden die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht.
Der australische Kontinent und sein Vorgängerkontinent Gondwana waren das Ziel zahlreicher Asteroideneinschläge. Bisher wurden 38 bestätigt, wobei es relativ kleine Kratern bis hin zu großen und vollständig vergrabenen Strukturen gibt.
Zusammenfassung
- Forscher haben größten Asteroideneinschlagskrater in Australien gefunden.
- Der Krater hat einen Durchmesser von 520 km.
- Die Kuppel des Kraters ist durch Erosion schwer zu erkennen.
- Yeates vermutete die Existenz seit 1995, Daten bestätigen es.
- Einschlag während ordovizischem Massenaussterben?
- 38 Einschläge bisher in Australien bestätigt.
- Untersuchungen laufen noch, um mehr über den Krater zu erfahren.
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