DART: Schüler messen seltsames Verhalten des gerammten Asteroiden
Im letzten Jahr staunte die Welt darüber, dass die NASA den Asteroiden Dimorphos durch eine Kollision mit der DART-Sonde aus seiner Bahn schob. Das Interesse erlahmte dann schnell, doch nun entdeckten Schüler, dass sich der Himmelskörper eigenartig verhält.
Dann allerdings erlahmte das Interesse - bis nun eine kalifornische Schulklasse mit ihrem Lehrer begann, die Bahn des Asteroiden zu Übungszwecken erneut zu untersuchen. Sie haben den Asteroiden dafür über längere Zeit mit dem Teleskop ihrer Schule immer weiter beobachtet.
Die Daten zeigten bereits einige Wochen nach der Kollision, das sich der Asteroid zu verlangsamen begann, was so eigentlich nicht erwartet wurde. Die Schüler stellten ihre Erkenntnisse jetzt auf einer Tagung der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft vor. Und sie lieferten auch eine mögliche Erklärung.
Genauere Erkenntnisse soll dazu aber die Mission Hera bringen, die aktuell von der europäischen Raumfahrtagentur Esa vorbereitet wird. Die Sonde soll 2026 bei Dimorphos eintreffen und mehr über die Langzeitwirkung der DART-Mission in Erfahrung bringen. Allerdings deutet bereits jetzt einiges darauf hin, dass die NASA und andere Organisationen bei einer zukünftigen Asteroiden-Abwehr die Erkenntnisse einer Schulklasse berücksichtigen müssen.
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Nachverfolgung mit Schul-Teleskop
Dass man die Sonde in den Felsbrocken einschlagen ließ, hatte einen triftigen Grund: Es ging darum zu erforschen, wie praktikabel diese Methode ist, um Asteroiden aus ihrer Bahn zu schieben, die in die Erde einschlagen könnten. Kurz nach dem Treffer zeigte sich tatsächlich, dass Dimorphos einen etwas veränderten Orbit um die Sonne fliegt.Dann allerdings erlahmte das Interesse - bis nun eine kalifornische Schulklasse mit ihrem Lehrer begann, die Bahn des Asteroiden zu Übungszwecken erneut zu untersuchen. Sie haben den Asteroiden dafür über längere Zeit mit dem Teleskop ihrer Schule immer weiter beobachtet.
Die Daten zeigten bereits einige Wochen nach der Kollision, das sich der Asteroid zu verlangsamen begann, was so eigentlich nicht erwartet wurde. Die Schüler stellten ihre Erkenntnisse jetzt auf einer Tagung der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft vor. Und sie lieferten auch eine mögliche Erklärung.
Ehre den Hobby-Forschern
Denn kurz nach dem Einschlag im vergangenen Jahr zeigte sich auch, dass die Kollision eine beträchtliche Menge an Trümmern vom Asteroiden abgetrennt hatte - das reichte von Staub bis hin zu mehrere Meter großen Felsbrocken. Man geht davon aus, dass die geringe Anziehungskraft des Asteroiden ausreichte, um diese über die folgenden Wochen und Monate hinweg wieder auf Dimorphos zu ziehen, was die Masse des Objekts und damit den Orbit und die Geschwindigkeit veränderte.Genauere Erkenntnisse soll dazu aber die Mission Hera bringen, die aktuell von der europäischen Raumfahrtagentur Esa vorbereitet wird. Die Sonde soll 2026 bei Dimorphos eintreffen und mehr über die Langzeitwirkung der DART-Mission in Erfahrung bringen. Allerdings deutet bereits jetzt einiges darauf hin, dass die NASA und andere Organisationen bei einer zukünftigen Asteroiden-Abwehr die Erkenntnisse einer Schulklasse berücksichtigen müssen.
Zusammenfassung
- NASA schob Asteroiden Dimorphos mit DART-Sonde aus Bahn
- Methode getestet, um erdnahen Asteroiden abzuwehren
- Kalifornische Schulklasse untersucht Asteroiden-Bahn erneut
- Schüler entdecken Verlangsamung des Asteroiden nach Kollision
- Kollision löste Trümmer ab, die Masse und Orbit veränderten
- ESA-Mission Hera soll 2026 weitere Erkenntnisse liefern
- Schulklasse-Erkenntnisse könnten zukünftige Asteroiden-Abwehr beeinflussen
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