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NASA nimmt futuristischen Antrieb der Raumsonde Psyche in Betrieb
In den letzten Jahren sind die Pläne der Weltraumbehörden bezüglich Erforschung des Alls immer ambitionierter geworden, die Menschheit möchte weiter vorstoßen, als sie es bisher getan hat. Doch dafür braucht es neue Antriebe. Ein Kandidat ist an Bord von Psyche.
Nach der Aktivierung sind diese fast ununterbrochen aktiv, damit gelingt es dem Orbiter, immer weiter in den Weltraum vorzudringen. Die Sonde wird sich nun ein Jahr lang im "Full Cruise"-Modus befinden, während dieser Zeit sind die neuartigen Triebwerke aktiv, um das Ziel, den Asteroidengürtel, zu erreichen.
Der (geplante) Flugverlauf
Beim besagten Triebwerk handelt es sich um einen sogenannten Hallantrieb. Die Idee dazu ist wohlgemerkt alles andere als neu und geht auf die 1960er-Jahre zurück, wurde aber erst jetzt in die Praxis umgesetzt oder besser gesagt verbessert (erstmals zum Einsatz kam eine Version bereits 1998). Die Triebwerke stoßen geladene Xenon-Atome bzw. -Ionen aus, die ein leuchtendes blaues Licht aussenden, das hinter dem Raumschiff zu sehen ist. Dabei werden zunächst ungeladene Atome ausgestoßen. Diese werden dann zur Beschleunigung ionisiert, ein Elektronenspray neutralisiert sie später wieder.
Die Thruster sind nur ein Teil einer Lösung, die zumindest Reisen von Sonden innerhalb unseres Sonnensystems verbessern soll: Denn sie sind Teil des laut der NASA "unglaublich effizienten" solar-elektrischen Antriebssystems. Denn Psyche wird durch Sonnenlicht betrieben. Der Schub, der durch das ionisierte Xenon erzeugt wird, ist sanft, aber er erfüllt seinen Zweck. Selbst im "Full Cruise Mode" ist der Druck, der von den Triebwerken ausgeübt wird, in etwa so stark, als würde man auf der Erde drei 20-Cent-Münzen in der Hand halten, erklärt die US-Raumfahrtagentur.
Der Name der Sonde spielt auf ihr Ziel an, denn so heißt auch der Asteroid, den das Raumschiff 2029 erreichen wird. Dort wird der Orbiter etwa zwei Jahre verbleiben und per ebenfalls neuartiger Laser-basierter Kommunikation wissenschaftliche Daten zur Erde schicken. Bisher verlief die Reise von und in Richtung Psyche reibungslos und bei der NASA hofft man natürlich, dass es so bleibt.
Siehe auch:
Futuristischer Hallantrieb wurde aktiviert
Die NASA hat das Raumschiff mit dem etwas ungewöhnlichen Namen im vergangenen Herbst gestartet und anfangs hat sich Psyche auf einen konventionellen Raketenantrieb verlassen. Man hat dessen Beschleunigung genutzt, um nach dem Verlassen der Atmosphäre über die Umlaufbahn des Mars hinauszufliegen. Wie die NASA in einer Mitteilung schreibt, ist nun aber der Zeitpunkt gekommen, um die futuristisch aussehenden elektrischen Triebwerke, die blau leuchten, in Betrieb zu nehmen.Nach der Aktivierung sind diese fast ununterbrochen aktiv, damit gelingt es dem Orbiter, immer weiter in den Weltraum vorzudringen. Die Sonde wird sich nun ein Jahr lang im "Full Cruise"-Modus befinden, während dieser Zeit sind die neuartigen Triebwerke aktiv, um das Ziel, den Asteroidengürtel, zu erreichen.
Der (geplante) Flugverlauf
Beim besagten Triebwerk handelt es sich um einen sogenannten Hallantrieb. Die Idee dazu ist wohlgemerkt alles andere als neu und geht auf die 1960er-Jahre zurück, wurde aber erst jetzt in die Praxis umgesetzt oder besser gesagt verbessert (erstmals zum Einsatz kam eine Version bereits 1998). Die Triebwerke stoßen geladene Xenon-Atome bzw. -Ionen aus, die ein leuchtendes blaues Licht aussenden, das hinter dem Raumschiff zu sehen ist. Dabei werden zunächst ungeladene Atome ausgestoßen. Diese werden dann zur Beschleunigung ionisiert, ein Elektronenspray neutralisiert sie später wieder.
Die Thruster sind nur ein Teil einer Lösung, die zumindest Reisen von Sonden innerhalb unseres Sonnensystems verbessern soll: Denn sie sind Teil des laut der NASA "unglaublich effizienten" solar-elektrischen Antriebssystems. Denn Psyche wird durch Sonnenlicht betrieben. Der Schub, der durch das ionisierte Xenon erzeugt wird, ist sanft, aber er erfüllt seinen Zweck. Selbst im "Full Cruise Mode" ist der Druck, der von den Triebwerken ausgeübt wird, in etwa so stark, als würde man auf der Erde drei 20-Cent-Münzen in der Hand halten, erklärt die US-Raumfahrtagentur.
Der Name der Sonde spielt auf ihr Ziel an, denn so heißt auch der Asteroid, den das Raumschiff 2029 erreichen wird. Dort wird der Orbiter etwa zwei Jahre verbleiben und per ebenfalls neuartiger Laser-basierter Kommunikation wissenschaftliche Daten zur Erde schicken. Bisher verlief die Reise von und in Richtung Psyche reibungslos und bei der NASA hofft man natürlich, dass es so bleibt.
Zusammenfassung
- Ambitionierte Pläne der Weltraumbehörden zur Erforschung des Alls
- NASA startete das Raumschiff Psyche im vergangenen Herbst
- Psyche nutzte anfangs konventionellen Raketenantrieb zur Beschleunigung
- Elektrische Triebwerke, die blau leuchten, wurden nun aktiviert
- Triebwerke sind fast ununterbrochen aktiv im "Full Cruise"-Modus
- Hallantrieb, der geladene Xenon-Ionen ausstößt, treibt Psyche an
- Psyche wird durch ein effizientes solar elektrisches Antriebssystem betrieben
- Ziel der Sonde ist der Asteroid Psyche, den sie 2029 erreichen soll
- Neuartige Laser-Kommunikation soll wissenschaftliche Daten zur Erde senden
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