Apple erwog DuckDuckGo als Suchmaschine für den privaten Modus
Derzeit findet in den USA eine große Kartelluntersuchung der Marktmacht von Google statt und im Zuge dessen kommen diverse Informationen zum Suchmaschinengeschäft ans Tageslicht. Das betrifft nicht nur Google, sondern auch Partner bzw. Konkurrenten.
Denn der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino ist zwar in vieler Hinsicht ein Konkurrent des Nachbarn aus Mountain View (die beiden Hauptquartiere liegen gerade einmal eine 15 Minuten lange Autofahrt auseinander), in einigen Bereichen sind Apple und Google aber auch Partner. Das betrifft vor allem die voreingestellte Suchmaschine, denn wer diese auf iPhone und Co. nicht manuell umstellt, der sucht automatisch per Google.
Dabei fließt zwischen Apple und Google viel Geld, denn Google lässt sich den Apple-Traffic sehr viel kosten. Doch das bedeutet nicht, dass sich die Unternehmen, allen voran Apple, nie nach Alternativen umsehen. So wurde unter anderem auch bekannt, dass Microsoft erwog, seine Suchmaschine Bing an Apple zu verkaufen, diese Idee aber letztlich aufgab.
DuckDuckGo-Chef Gabriel Weinberg sagte dazu aus, dass er sich mit dem für Safari verantwortlichen Apple-Manager John Giannandrea in den Jahren 2018 und 2019 rund 20 Mal getroffen bzw. telefoniert habe, um einen möglichen Deal zu besprechen. Laut Weinberg waren die Gespräche auch nahe am Abschluss, doch Apple entscheid sich letztlich dagegen - unter anderem, da man befürchtete, dass ein Teil der Nutzerdaten bei Microsoft landen könnten. Grund dafür ist, dass DuckDuckGo in Teilen auf die Bing-Suche zurückgreift.
Siehe auch:
Apple ist Googles Partner und Konkurrent in einem
Google dominiert das Suchmaschinengeschäft, das ist eine Feststellung, die man eigentlich schon lange nicht mehr explizit machen muss. Ein Kartellverfahren soll nun klären, ob und wie diese Macht unfair bzw. unlauter ist. Dabei kommen Partner, Kunden und auch Gegner zu Wort und auf Apple kann man wohl all diese Begriffe gleichzeitig anwenden.Denn der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino ist zwar in vieler Hinsicht ein Konkurrent des Nachbarn aus Mountain View (die beiden Hauptquartiere liegen gerade einmal eine 15 Minuten lange Autofahrt auseinander), in einigen Bereichen sind Apple und Google aber auch Partner. Das betrifft vor allem die voreingestellte Suchmaschine, denn wer diese auf iPhone und Co. nicht manuell umstellt, der sucht automatisch per Google.
Dabei fließt zwischen Apple und Google viel Geld, denn Google lässt sich den Apple-Traffic sehr viel kosten. Doch das bedeutet nicht, dass sich die Unternehmen, allen voran Apple, nie nach Alternativen umsehen. So wurde unter anderem auch bekannt, dass Microsoft erwog, seine Suchmaschine Bing an Apple zu verkaufen, diese Idee aber letztlich aufgab.
DuckDuckGo für private Suchen
Ein ähnliches Ende nahm eine andere Idee, dieses Mal seitens Apple: Denn der iPhone-Hersteller hat in Erwägung gezogen, DuckDuckGo einzusetzen. Wie Bloomberg berichtet, dachte Apple darüber nach, die auf Privatsphäre fokussierte Suchmaschine dann zu aktivieren, wenn der Nutzer in den privaten Modus schaltet.DuckDuckGo-Chef Gabriel Weinberg sagte dazu aus, dass er sich mit dem für Safari verantwortlichen Apple-Manager John Giannandrea in den Jahren 2018 und 2019 rund 20 Mal getroffen bzw. telefoniert habe, um einen möglichen Deal zu besprechen. Laut Weinberg waren die Gespräche auch nahe am Abschluss, doch Apple entscheid sich letztlich dagegen - unter anderem, da man befürchtete, dass ein Teil der Nutzerdaten bei Microsoft landen könnten. Grund dafür ist, dass DuckDuckGo in Teilen auf die Bing-Suche zurückgreift.
Zusammenfassung
- Kartelluntersuchung in den USA untersucht Googles Marktmacht.
- Apple und Google sind sowohl Partner als auch Konkurrenten.
- Google zahlt hohe Summen an Apple.
- Microsoft erwog, seine Suchmaschine Bing an Apple zu verkaufen.
- Apple überlegte, die Suchmaschine DuckDuckGo einzusetzen.
- Manager trafen sich mehrmals, um einen möglichen Deal zu besprechen.
- Apple entschied sich gegen DuckDuckGo.
Siehe auch:
- Microsoft erwog Bing-Verkauf an Apple, um Google zu schaden
- Microsoft vor Gericht: Für Apple ist Bing nur "Druckmittel" gegen Google
- Apple-Manager: Es gibt doch gar keine Alternative zur Google-Suche
- "iPager": Google greift Apple mit bissiger Ironie für "grüne Bubbles" an
- Google Messages könnte Apple bei Satellitenkommunikation überholen
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