Google weist Kartellvorwürfe zurück:
Wir sind eben einfach nur besser
Google soll mit seiner Marktmacht und Milliarden von Dollar dafür sorgen, dass die Konkurrenz kaltgestellt wird. Dieser Vorwurf ist jetzt Gegenstand des größten Kartellverfahrens in den USA seit Microsoft. Google weist die Anschuldigungen vollständig zurück.
"Die Nutzer haben heute mehr Suchoptionen und Möglichkeiten, online auf Informationen zuzugreifen als je zuvor", sagte John Schmidtlein, Partner bei der Kanzlei Williams & Connolly, die Google vertritt, laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Die Verbraucher nutzen aber Google, weil es ihnen einen Mehrwert bietet - und nicht, weil sie dazu gezwungen sind."
Das US-Justizministerium behauptet beispielsweise, dass Google Milliarden von Dollar in Exklusivverträge mit den Herstellern verschiedener Webbrowser investiere, um andere Suchmaschinenanbieter vom Nutzer fernzuhalten. Schmidtlein stellte hier das Beispiel Windows entgegen. Microsoft würde den Usern hier erst einmal Bing vorsetzen, die meisten PC-Nutzer würden dann aber zu Google wechseln, weil es schlicht das bessere Produkt sei.
Darüber hinaus erklärte Schmidtlein: "Es gibt viele Möglichkeiten, wie Nutzer auf das Internet zugreifen können, ohne die Standard-Suchmaschine zu benutzen und die Leute nutzen sie ständig." Und auch an Alternativen zur Google-Suche mangle es nicht und der Zugang zu diesen sei auch niemandem versperrt. Den Wettbewerb habe Google aber bisher jeweils durch seine Verdienste für sich entschieden.
Siehe auch:
Staat sieht illegales Handeln
In Washington begann gestern das lange schwelende Untersuchungsverfahren seinen Höhepunkt in einer Verhandlung vor Gericht zu finden. Hier holten die Anwälte Googles nun auch erstmals öffentlich zum Gegenschlag aus. Und dieser besteht im Grunde aus einem recht einfachen Kernargument: Googles Dienste würden nicht aufgrund illegaler Manipulationen genutzt, sondern einfach weil, sie besser sind."Die Nutzer haben heute mehr Suchoptionen und Möglichkeiten, online auf Informationen zuzugreifen als je zuvor", sagte John Schmidtlein, Partner bei der Kanzlei Williams & Connolly, die Google vertritt, laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Die Verbraucher nutzen aber Google, weil es ihnen einen Mehrwert bietet - und nicht, weil sie dazu gezwungen sind."
Das US-Justizministerium behauptet beispielsweise, dass Google Milliarden von Dollar in Exklusivverträge mit den Herstellern verschiedener Webbrowser investiere, um andere Suchmaschinenanbieter vom Nutzer fernzuhalten. Schmidtlein stellte hier das Beispiel Windows entgegen. Microsoft würde den Usern hier erst einmal Bing vorsetzen, die meisten PC-Nutzer würden dann aber zu Google wechseln, weil es schlicht das bessere Produkt sei.
Alternativen werden genutzt
Die Zahlungen an Browser-Hersteller würden zwar erfolgen, weil Google dann als Standardsuchmaschine voreingestellt sei - im Gegenzug finanziert man so beispielsweise die Innovationen im Firefox-Browser. Für den Nutzer sei es auch hier sehr einfach, einen anderen Suchmaschinenanbieter auszuwählen - nur tue das letztlich nur ein Bruchteil, weil die Konkurrenz offenbar nicht überzeugend genug ist.Darüber hinaus erklärte Schmidtlein: "Es gibt viele Möglichkeiten, wie Nutzer auf das Internet zugreifen können, ohne die Standard-Suchmaschine zu benutzen und die Leute nutzen sie ständig." Und auch an Alternativen zur Google-Suche mangle es nicht und der Zugang zu diesen sei auch niemandem versperrt. Den Wettbewerb habe Google aber bisher jeweils durch seine Verdienste für sich entschieden.
Zusammenfassung
- Google wird im größten US-Kartellverfahren seit Microsoft der Marktmachtmissbrauch vorgeworfen.
- Die Anwälte Googles argumentieren, dass Nutzer Google-Dienste wegen ihrer Qualität nutzen.
- Google-Anwalt Schmidtlein betont die Vielfalt an Suchoptionen und Informationszugängen.
- Das US-Justizministerium wirft Google vor, Konkurrenz durch Exklusivverträge auszuschließen.
- Schmidtlein kontert, Nutzer würden Google trotz Bing-Voreinstellung bei Windows bevorzugen.
- Google finanziert Browser-Innovationen, Nutzer könnten aber leicht andere Suchmaschinen wählen.
- Zugang zu Alternativen zur Google-Suche sei gegeben, Google überzeugt durch Leistung.
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