Google holt zum KI-Gegenschlag aus:
Gemini-Modell steht vor Start
Mit ChatGPT bzw. GPT-4 hat OpenAI Google einen Schock versetzt: Denn die Integration des Chatbots in die Microsoft-Suchmaschine Bing stellt eine Bedrohung für die Marktmacht des Suchmaschinenriesen dar. Google regierte, und zwar u. a. mit dem KI-Modell Gemini.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf The Information berichtet, haben erste Unternehmen auch schon eine frühe Version von Gemini bekommen. Google hofft, damit OpenAI nicht nur ein- sondern auch überholen zu können. Laut The Information handelt es sich dabei um eine Sammlung von Large Language Models (LLMs), die von Chatbots bis hin zu Funktionen reichen, die entweder Texte zusammenfassen oder neue generieren. Sie basieren auf dem, was die Nutzer lesen wollen, wie E-Mail-Entwürfe, Musiktexte oder Nachrichtenartikel.
Siehe auch:
Roter Alarm bei Google trägt Früchte
Es ist mittlerweile viel über den "Roten Alarm" geschrieben worden, den Google intern ausgelöst hat, um ChatGPT zu kontern. Denn als Reaktion auf die KI-Bots von Microsoft und OpenAI hat der Konzern aus dem kalifornischen Mountain View allen seinen Abteilungen (bzw. jenen, bei denen das sinnvoll ist) einen Fokus auf die Entwicklung von KIs vorgegeben. Das klappte anfangs eher mäßig. Zwar veröffentlichte Google u. a. den KI-basierten Chatbot Bard, dieser konnte aber nicht ansatzweise eine solche Resonanz auslösen wie ChatGPT. Doch Bard war wohl nur eine erste Zwischenlösung, zumindest in der derzeitigen Form. Doch das könnte oder dürfte sich demnächst ändern, da Google ein neues KI-Modell namens Gemini vorbereitet.Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf The Information berichtet, haben erste Unternehmen auch schon eine frühe Version von Gemini bekommen. Google hofft, damit OpenAI nicht nur ein- sondern auch überholen zu können. Laut The Information handelt es sich dabei um eine Sammlung von Large Language Models (LLMs), die von Chatbots bis hin zu Funktionen reichen, die entweder Texte zusammenfassen oder neue generieren. Sie basieren auf dem, was die Nutzer lesen wollen, wie E-Mail-Entwürfe, Musiktexte oder Nachrichtenartikel.
Auf Augenhöhe zu GPT-4
Gemini soll außerdem das Schreiben von Code ermöglichen und auch Bildgenerierung beherrschen. Die Vorschauversion, die Entwickler von Google bekommen haben, soll auch "relativ groß" sein, diese ist aber noch nicht final. Letztlich soll Gemini noch größer und auf Augenhöhe mit GPT-4 sein, so der Bericht. Wann Google das KI-Modell vorstellen und verteilen will, ist derzeit nicht bekannt, allzu lange dürfte es aber nicht dauern.
Zusammenfassung
- OpenAIs ChatGPT, integriert in Bing, bedroht Googles Marktmacht.
- Google reagiert mit Fokus auf KI-Entwicklung und eigenem KI-Modell Gemini.
- Googles erster KI-basierter Chatbot Bard erzeugte nicht die erhoffte Resonanz.
- Erste Unternehmen testen bereits eine frühe Version von Gemini.
- Gemini umfasst eine Sammlung von Large Language Models für verschiedene Funktionen.
- Gemini soll Code schreiben und Bilder generieren können.
- Vorstellung und Verteilung von Gemini durch Google noch unbekannt.
Siehe auch:
- Richter im Fall Google wusste nicht, ob "Mozilla" Browser oder Suche ist
- Google weist Kartellvorwürfe zurück: Wir sind eben einfach nur besser
- Oblivious HTTP: Das steckt in Google Chromes verbesserter Sicherheit
- Google zeigt Bilder: So wird der Chrome-Browser zukünftig aussehen
- Google zeigt Design des Pixel 8 (Pro) in neuen Farben ganz offiziell
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