Microsoft: Neuer Kurs verschlingt Millionen Kubikmeter Wasser mehr
Einen hohen Wasserverbrauch bringt man für gewöhnlich mit der Landwirtschaft oder klassischen Industriebetrieben in Verbindung. Aber auch die Arbeit an den aktuellsten KI-Systemen verschlingt gigantische Mengen dieser wertvollen Ressource, wie sich bei Microsoft zeigt.
"Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Großteil des Wachstums auf KI zurückzuführen ist, einschließlich der hohen Investitionen in generative KI und die Partnerschaft mit OpenAI", erklärte Shaolei Ren, Wissenschaftlerin an der University of California, Riverside, die versucht hat, die Umweltauswirkungen von generativen KI-Produkten wie ChatGPT zu berechnen.
Das bedeutet, dass der Fokus Microsofts auf die Entwicklung und das Training von KI-Modellen im vergangenen Jahr allein rund 1,6 Millionen Kubikmeter Wasser benötigt hat. Der überwiegende Teil dessen entfällt auf die Kühlung der Datenzentren. Die selbstlernenden Algorithmen verfeinern ihr Können durch die Auswertung gigantischer Datenbestände - dafür werden immer größere Rechenkapazitäten installiert, die viel Strom verbrauchen und dabei Wärme erzeugen.
"Wir sind uns bewusst, dass die Ausbildung großer Modelle energie- und wasserintensiv sein kann und arbeiten daran, die Effizienz zu verbessern", hieß es in einer Erklärung des Microsoft-Partners OpenAI. Und auch die Redmonder selbst bekräftigten ihre Zusage, "bis 2030 kohlenstoffnegativ, wasserpositiv und abfallfrei" zu arbeiten.
Dafür dürfte es eben nicht nur nötig sein, die Stromversorgung auf regenerative Quellen umzustellen, sondern auch bessere Aufbereitungsmöglichkeiten für das Trinkwasser zu entwickeln, das durch die Kühlsysteme der Datenzentren strömt.
Siehe auch:
ChatGPT hat großen Durst
Der Konzern hat in seinem jüngsten Umweltbericht verkündet, dass sein Wasserverbrauch binnen nur eines Jahres um satte 34 Prozent gestiegen ist - auf rund 6,4 Millionen Kubikmeter. Der zusätzliche Verbrauch wird weitgehend komplett mit der enorm gewachsenen Bedeutung der KI-Technologien für die Arbeit des Unternehmens in Verbindung gebracht, berichtet die Nachrichtenagentur AP."Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Großteil des Wachstums auf KI zurückzuführen ist, einschließlich der hohen Investitionen in generative KI und die Partnerschaft mit OpenAI", erklärte Shaolei Ren, Wissenschaftlerin an der University of California, Riverside, die versucht hat, die Umweltauswirkungen von generativen KI-Produkten wie ChatGPT zu berechnen.
Das bedeutet, dass der Fokus Microsofts auf die Entwicklung und das Training von KI-Modellen im vergangenen Jahr allein rund 1,6 Millionen Kubikmeter Wasser benötigt hat. Der überwiegende Teil dessen entfällt auf die Kühlung der Datenzentren. Die selbstlernenden Algorithmen verfeinern ihr Können durch die Auswertung gigantischer Datenbestände - dafür werden immer größere Rechenkapazitäten installiert, die viel Strom verbrauchen und dabei Wärme erzeugen.
Auch Google legt zu
Das hohe Wachstum des Wasserverbrauchs ist aber nicht nur bei Microsoft zu beobachten. Auch Google vermeldete einen innerhalb eines Jahres um 20 Prozent gestiegenen Bedarf. Bei anderen Betreibern von Datenzentren dürfte es derzeit kaum anders aussehen - wobei die gestiegene Menge beim Wasserbedarf natürlich auch Rückschlüsse darauf zulässt, wie stark der Stromverbrauch durch die KI-Trainings in die Höhe geschnellt ist."Wir sind uns bewusst, dass die Ausbildung großer Modelle energie- und wasserintensiv sein kann und arbeiten daran, die Effizienz zu verbessern", hieß es in einer Erklärung des Microsoft-Partners OpenAI. Und auch die Redmonder selbst bekräftigten ihre Zusage, "bis 2030 kohlenstoffnegativ, wasserpositiv und abfallfrei" zu arbeiten.
Dafür dürfte es eben nicht nur nötig sein, die Stromversorgung auf regenerative Quellen umzustellen, sondern auch bessere Aufbereitungsmöglichkeiten für das Trinkwasser zu entwickeln, das durch die Kühlsysteme der Datenzentren strömt.
Zusammenfassung
- Microsofts Wasserverbrauch stieg um 34% auf 6,4 Mio. Kubikmeter
- Anstieg hauptsächlich durch gesteigerte KI-Technologie-Nutzung
- Entwicklung und Training von KI-Modellen verursachen hohen Wasserverbrauch
- Überwiegender Wasserverbrauch durch Kühlung der Datenzentren
- Auch Google meldet 20% gestiegenen Wasserbedarf
- OpenAI und Microsoft arbeiten an Verbesserung der Effizienz
- Microsoft plant bis 2030 kohlenstoffnegativ, wasserpositiv und abfallfrei zu sein.
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